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Beiträge von Tanja711

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    Wir laufen uns gerade warm. Ich nähe mir einen Blouson aus Scuba mit Futter aus Wirkware. Ich bestelle gelegentlich bei Buttinette ein Paket Wirkfutter mit und verwende die gerne für sportliche Jacken. Aber anfassen mag ich das Zeug eigentlich nicht so :DUnd nähen auch ungern. Es zipfelt, lädt sich auf und zieht total schnell Fäden.

    Aber die Admire hat das nicht gejuckt.

    Probenaht: Nach Zugtest hässlich, Nadelfaden wirft Schlaufen. Problem: Tanja hat den linken Nadelfaden nicht richtig eingefädelt. Neu gemacht, Naht passt.

    Ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass ich viel an den Spannungen einstellen muss. Bei der s25 ging es mir so, dass ich eigentlich immer mit der Spannung hoch musste und daher habe ich alle Stich grundsätzlich mal im persönlichen Menü gespeichert. Bis jetzt war es nur bei einem vom drei Stichen so, dass ich es lieber fester wollte.

    Da ich nun ohnehin jetzt von rot auf schwarz wechsel, hab ich schnell eine Covernaht getestet. Und das ging schnell. Nein, ich hab die Zeit nicht gestoppt. Aber zumindest hatte ich nicht das Gefühl, jetzt irgendwie Zeit zu verschwenden, weil ich das einschiebe. Ein kurzer Blick in die Anleitung, wieder vergessen, die Luftkanäle zu schließen (meine Spezialität), fertig eingefädelt, gecovert. Aber jetzt bau ich erst mal wieder zurück.

    Normalerweise bekommt man relativ früh mit, was denn so Neues kommt, aber im Moment ist alles anders. Die einen werden einfach nicht fertig, die anderen machen gar nichts Neues oder es kommt dann ganz fix. So ging es mir mit der Admire. Als die Online-Vorstellung war, hatte ich zwar so im Hinterkopf, da war doch schon mal was angekündigt, aber man kann sich ja nicht alles merken. Jedenfalls wurde sie uns vorgestellt und kurz drauf kamen schon die ersten Maschinen an.

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    Ich habe gleich die Gelegenheit ergriffen und meine Overlock und die Cover zum Kundendienst abgegeben. Damit ich auch ja nicht in Versuchung komme, sondern immer umbaue. Denn das ist ja oft die Frage bei den Kombis. Wie einfach geht der Wechsel?

    Die Fakten: Die Admire Air 7000 ist eine Coverlock mit Lufteinfädelung und 5 Fäden. Farbtouchdisplay, Freiarm, Anschiebetisch, 7mm Schnittbreite und integrierter Konverter.


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    Bei mir siehts aktuell aus wie bei einem Mädchen. Schon beim Maker dachte ich mir, warum bekomm ich als Testgerät ROSE, aber man muss halt nehmen, was da ist. Und dann kommt noch eine Coverlock in lila dazu. Mir wäre es am liebsten, alle meine Maschinen wären weiß, schwarz oder silber. Aber das nur so am Rande.


    Die Admire war beim auspacken sehr kalt, also hab ich sie erst mal kurz stehen lassen und beim Einschalten gab es dann gleich zwei Überraschungen. Sie verlangt nach Anheben des Nähfußes und ich finger an der falschen Stelle rum. Wo ist der Hebel? Rechts. Okay, ist ja nicht neu. Aber für mich steht er auch noch auf dem Kopf. Das wird Gehirntraining, ich sehs schon.

    Und ihre Aktivitäten macht sie lautstark bemerkbar (beim Einschalten). Die Ähnlichkeit zur 4.0 und auch zur Hus S25 sind unverkennbar. Das dauert ein paar Sekunden, dann ist sie einsatzbereit.

    Prüfe mal die Unterfadenspannung.

    Hier bei Hus zu sehen, geht aber bei allen CB Greifern ähnlich.

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    Ich würde gerne helfen. Aber Jeansfaden sagt mir erst mal zu wenig und bei "alles probiert" weiß ich nicht so recht, was ich noch vorschlagen soll. Und was sind bei dir verschiedene Nadeln?

    Danke für die Anleitung! Bis auf Poppler und die Feineinstellung kannte ich es zwar schon, aber eine Aufffrischung kann nie schaden, da ich es selten mache. Inkscape nutze ich nur dazu oder für den umgekehrten Fall (hab einen DIN A1 Drucker).

    Was ich dich aber fragen will:

    Hast du einen Tipp für Schnittmuster, die sich gegenseitig verdecken? Bei Pattydoo zum Beispiel kann man die Linien nicht aneinander legen, weil das PdF bis zum Rand mit einem Gitter versehen ist. Hab ich gelegentlich auch bei anderen Schnittmustern ohne dieses Gitter.

    Tja, nur läßt sich eine pdf-Datei bei einem spontanen Wutausbruck nicht in die Ecke pfeffern.

    DAS ist natürlich ein Argument :biggrin:


    Ich verstehe beide Seiten. Eine gedruckte Anleitung ist wertig. Andererseits ist es auch viel Papier umsonst, wenn sie eh nicht gelesen wird. Und das ist leider viel zu oft der Fall.

    Bei Bernette verstehe ich es fast noch, aber auch bei der Hus Epic 2 ist keine gedruckte Version dabei und da gibt es noch nicht mal ein PDF! Man kann die Anleitung ausschließlich in der Maschine aufrufen. Es geht also immer schlimmer.


    Bei Bernette war es bereits nötig, die Anleitung zu überarbeiten, weil sie das Anwählen des Stickfußes vergessen hatten. Aber immerhin gibt es eine Druckversion, ich weiß allerdings grad nicht, was sie kostet.

    Nun, ich musste ja nicht für alles tüfteln. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die Probleme meist beim Modell 1000 liegen und die 1000 und die 2000 in einen Topf geworfen werden. Näht eine 2000 auf normalem Jersey nicht fehlstichfrei über eine Nahtkreuzung, liegt das meiner Meinung nach an der Maschine und sie muss einfach mal ordentlich eingestellt werden. Leider werden die dann eher privat weiter verkauft, stattdessen eine Babylock geholt und der nächste kann sich mit der Janome rumärgern.

    Wenn ich so in meine FB-Gruppe schaue, haben die meisten mit gebrauchte Janomes Probleme (oder mit Elna, das finde ich auch interessant), wenige mit den neuen 2000.

    Für mich war es bis jetzt immer so, dass mir die BLCS einfach zu wenig Platz rechts der Nadel bietet. Also, wenn, dann eine Euphoria.

    Ich habe damals auch lange überlegt. Als ich schon bereit war, mir eine Cover zu kaufen, kam die Supertesteraktion dazwischen und ich habe es nochmal verschoben. Bei der Abschlussfeier hab ich mich dann von meiner jetzigen Kollegin beraten lassen.

    Die hat mir eine Janome hingestellt, eine Naht genäht, das ordentliche Beenden gezeigt und mich dann dran sitzen lassen. "Mach einfach mal".

    Und es war ganz einfach. Gut, nehm ich. Sie stellt mir einen ovp Karton hin. Ich so: Einstellen? - Brauchts nicht. Vertrau mir.

    Natürlich haben wir das dann so abgesprochen, der Techniker hätte die auch für mich eingestellt. Aber sie wollte einfach wissen, was ich so mit der Maschine erlebe und ich hab mich drauf eingelassen.

    Alles normale hat sie anstandslos gecovert, bei Spezialfällen musste ich mir halt mal Gedanken machen. Und ich hab ja viel ausprobiert, fast immer gab es eine Lösung. Wenn ich jetzt so schaue, was ich cover, ist nicht mal mehr ein Spezialfall dabei. Ich säume Jersey und Sweat, mittlerweile mit der Brother, weil ich den Deckstich unbedingt wollte.

    Damals stand auch die BLCS im Raum, aber ich hab da so meine eigene Vorstellung beim Preis. Da steht die Nähmaschine auf Platz eins, dann kommt die Overlock und dann erst die Cover. Eben nach Nutzungshäufigkeit.

    Und da ich damals noch eine W6 als Overlock hatte, tat ich mich mit jeder Cover schwer. Ich hab halt dann die W6 gegen die L460 getauscht, damit es wieder passt ;)


    Ich kann dir nachfühlen mit dem Widerstreben. Entscheide nach Gefühl. Nutze das Rückgaberecht. Stell die Maschine auf und mach ein paar Nähte. Ich würde es erst mit einer Janome oder Brother versuchen, wenn es nicht klappt, zurückgeben und die Euphoria holen. Umgekehrt hätte ich immer Bedenken, dass mir im Hinterkopf zurück bleibt "hätte es nicht auch die Günstigere getan?". Es ist eben echt schwierig im Moment, selbst Probenähen würde einem wirklich viel Gedankenkarussell ersparen.

    Ich hatte den Maker zum Test und nun behalten. Allerdings kann ich mich dafür nicht von meinem SDX trennen und habe somit nun zwei Plotter. Bis Ende des Jahres will ich mal sehen, welcher mir mehr liegt und einen dann entweder verkaufen oder in meine andere Wohnung stellen.

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