Nun, Murks ist ja wohl etwas übertrieben. Denn vor der 500E gabs ja auch noch die 350 und die 200 (und bestimmt noch mehr) und wenn alle Janome Stickmaschinen reihenweise deswegen kaputt gehen würden, hätten die schon ihren Ruf weg. Und ich kenne auch 200er, die noch sticken. Der Abrieb ist vielleicht nicht schön, aber wenn ich mir die Maschinen-Negativhitliste so überlege, ist Janome da nicht vorne mit dabei. Und ich würde mal sagen, Janome ist auch nicht gerade hinten dran, was Entwicklung und Konstruktion angeht, denn die bauen nicht nur Stickmaschinen, sondern auch Roboter. Und das anscheinend ziemlich erfolgreich, allerdings ist mein Japanisch nicht ausreichend (also auf null), um das einzuordnen.
Nahezu jedes Modell verändert sich im Inneren im Laufe der Zeit (und Brother ist da jetzt nicht gerade eine Alternative). Ich bin vielleicht kein Maschinenbauingenieur, aber durfte schon an der Entwicklung Teil haben. Manche Konstruktionen sehen am Anfang gut aus, aber dann bekommt man das entsprechende Material nicht mehr, nimmt ein anderes, das passt aber dann wieder nicht zur Nutzung usw. Und allen voran ist es wohl überall so: Die, die die Maschinen entwickeln, nähen oder sticken nicht.
Und dazu gibt es auch immer noch die Ansage: Das Produkt darf am Ende nicht mehr als .... kosten.
Es ist immer einfach, sich am Ende hinzustellen und zu sagen, das hätte man aber anders machen können.
Was bei Janome dann allerdings wirklich schwierig ist, ist die Kommunikation in Deutschland. Andere Hersteller haben eine Informationsplattform für technische Veränderungen. Dann gibt es eine Ansage, beim Service überprüfen (in dem Fall: liegt Abrieb auf der Bodenplatte, dann evtl. Teil xy tauschen).
Falls ihr also nach einer Neuen Ausschau haltet: Wirklich informatives Verhalten kenne ich da nur von Bernina.