Beiträge von Tanja711
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Stimmt, aber Hedi hat wohl meinen Wohnort gemeint. Ich wohn nämlich in Oberfranken.
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Ich tendiere zu Variante 2.
Die kleine Juki HZL H60 teste ich gerade. BHs nähe ich zwar keine mehr, aber ich kann dir sagen: das wird dir keinen Spass damit machen. Sie hat einen verstellbaren Nähfußdruck und näht auch mal ohne Wellen, aber die Stichlänge auf dehnbaren Stoffen ist wirklich mies.
Dazu hab ich ja die 530 und die war für Wäsche ein Traum. Obwohl ich früher immer lieber mit der Husqvarna Topaz auf feinen Stoffen genäht habe und wegen der nervigen Erfahrungen mit der 750 gar keine Bernina wollte, bin ich doch froh, es mir nochmal anders überlegt zu haben.
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Bei Industriemaschinen kenn ich mich gar nicht aus, hab auch keine Kontakte.
Was ich so mache zeige ich auch noch hier:
http://tanja711.blogspot.de/p/brother-cv-3550.html
Zum Thema mehr Infos und was alles geht.... tja, dazu werd ich vielleicht noch einen neuen Thread eröffnen. Ich sitze ja bald an der Quelle

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Hier mal der Vergleich. Oben die Deckstichnaht, unten die dazugehörige Rückseite. Klar kann man von links covern, das werde ich teilweise auch noch mit der Brother machen. Je nachdem, welchen Effekt ich erzielen will. Oder wie es einfacher ist. Aber optisch unterscheiden sich die Nähte ja auch (abgehsehen davon, dass man genau sieht, wo und wie man näht).
Es gibt auch Nähte, da nutzt man sowohl Unter- als auch Oberseite. Man kann quasi einen Saum nähen, bei der die Rückseite versäubert wird und trotzdem vorne die Ziernaht ist. Bis jetzt habe ich solche Säume immer zuerst mit der Overlock versäubert und dann von links gecovert.
Ich habe von der Deckstichnaht geträumt, wie du sagst und bin schon froh, die Brother jetzt zu haben. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass man das unbedingt haben muss. Denn bedingt durch die Bauweise ist unter dem Nähfuß wenig Platz, die Deckstichhalterung ist manchmal auch im Weg und ich halte Brother Maschinen immer noch für ziemliche Plastikbomber. Das muss ich halt dann in Kauf nehmen, genauso, wie die Geräuschkulisse.
Beim Zubehör von der Janome kann man das nicht pauschal sagen. Universalteile, wie zum Beispiel von Nahttechnik oder Sharp Sewing passt, teilweise auch ohne Grundplatte. Originalzubehör nur teilweise. Die Kantenführung zum Beispiel geht gar nicht ran, das fand ich schon schade, ich mag die sehr.
Geradeaus nähen muss ich auch wieder üben, das lief mit der Janome inzwischen gut.
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Mit groß meine ich persönlich Husqvarna und Pfaff, die sind ja gut doppelt so breit wie "normale" Pedale, aber relativ flach. Ein Bernina-Fußpedal ist zwar nicht sehr breit, aber meiner Meinung nach ziemlich hoch, vor allem vorne. Ich denke, ich messe es einfach mal aus.
Rückwärtsnähen hab ich schon mit Pedal versucht, auch in Kombination mit Tastendruck, schneller wirds nicht. Aber ich werde mal nachfragen.
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Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen Maschine, da kam mir die Juki-Testaktion beim Nähpark gerade recht. Bei all der Auswahl im Bereich der Nähmaschinen fiel meine Wahl ausgerechnet auf die HZL-H60. Warum? Ganz einfach. Es ist die günstigste Nähmaschine beim Nähpark, die einen verstellbaren Nähfußdruck hat.
Ich kann an der Nähmaschine auf vieles verzichten, seit meinem letzten Neukauf sogar auf das Sticken und den automatischen Fadenschneider, aber nicht auf eben diese vorher genannte Funktion.
Da ich immer wieder mit dehnbaren Stoffen arbeite, muss auch meine Ersatzmaschine das können.
Die Juki soll mich auf Nähtreffen begleiten, bereit stehen, wenn meine Bernina zum Service muss. Sie wird viel Zeit in meiner Zweitwohnung verbringen oder auch mal von Kindern oder lernwilligen Bekannten benutzt werden.
Klein und handlich sollte das Ersatzgerät sein, aber auch zuverlässig und leicht zu bedienen.
Mit derzeit 349 Euro ist sie zwar nicht gerade „billig“, aber preiswert. Immerhin muss sie sich bei mir mit der Bernina 530 vergleichen lassen, die mit 1799 Euro schon in einer anderen Preisklasse liegt.
Der erste Eindruck:
Die kleine Juki ist schnell ausgepackt und aufgestellt, das Zubehör ist übersichtlich, aber für den Anfang reicht es. Das Fußpedal ist etwas klein geraten, reagiert aber wirklich gut und macht sich trotz der „Größe“ nicht auf Abwege. Unterfaden aufspulen und loslegen.
Das Nähgeräusch ist wieder vollkommen anders, aber angenehm. Ähnlich, wie ich es von Brother und Janome in Erinnerung habe. Was mich aber sofort gestört hat, war die Tatsache, dass sie nur langsam rückwärts näht. Sehr langsam. Zumindest für mich. Mag sein, dass es eine Art Sicherung ist, weil man ja oft nur ein paar Stiche rückwärts näht, aber mich bremst das im Arbeitsfluss schon aus.
Bedingt durch die Größe geht es unter der Nadel etwas eng zu. Dabei geht es mir nicht mal so sehr um die Höhe, sondern um den Platz rund um Nadelstange. Gerade bei schwer erreichbaren Stellen bin ich da oft mit den Händen irgendwo angestoßen. Wenn es dort dann knifflig wurde, fehlte mir schon der Kniehebel oder ein automatischer Nähfußlift, aber das kann man in der Preisklasse ja nicht erwarten. Dafür ist der Hebel für den Nähfuß ganz günstig angebracht, nicht so weit hinten wie bei anderen Maschinen.
In der Praxis:
Ich gebe zu, ich hab die Juki zwei Mal wieder weggeräumt. Erst bei einer Tasche aus steifem Kunstleder und dann bei einem Sweater aus einem labbrigen Stoff. Bei meiner Bernina weiß ich eben, was ich mache und bei beiden Projekten hatte ich keine Zeit zum Trennen.
Aber dann sollte Schluss sein und die Bernina wurde weit weg gestellt.
Und die Juki sollte mich nicht enttäuschen. Dank des verstellbaren Nähfußdrucks hatte sie auch mit dehnbaren Stoffen keine Probleme.
Besonders bei mehreren Lagen Sweat oder dünnem Jersey war es mir mit der Juki fast nicht möglich, lange Stiche hinzubekommen. Hier habe ich immer Kompromisse mit dem Nähfußdruck eingehen müssen.
Auf festeren Stoffen wie Jeans hingegen wurden die Stiche wirklich 4 mm oder länger.
An einen Rucksack hab ich mich dann auch getraut. Allerdings an einen fertigen. Eine Bekannte brauchte einen Reißverschluss in einen gekauften Rucksack und brachte es selbst nicht fertig. Ihr wurde dann erzählt, mit einer normalen Nähmaschine geht das auch nicht. Das konnte ich so nicht hinnehmen und hab die Juki bemüht. Ich dachte, zur Not kann ich es immer noch mit der Bernina machen. Aber die kleine Juki hat den Reißverschluss brav eingenäht. Es war zwar etwas mühsamer, aber keine ausgelassenen Stiche, kein Nadelbruch. Mit einer 90er Universalnadel und dem Reißverschlussfuß war das gar kein Thema.
Probleme hatte ich mit der Nadelposition. Die wird mit dem oberen Schieber geregelt. Wechselt man den Stich, springt sie wieder in die Ausgangsposition. Ich habe aber ob Projekte, an denen eine Naht mit 1 cm NZG genäht wird. Das nähe ich aber am liebsten mit der Stoffkante an der Nähfußkante. Also muss ich den Stich verstellen. Beim nächsten Arbeitsschritt wird dann zum Beispiel abgesteppt, da muss ich die Nadelposition wieder verstellen. Um danach wieder auf die vorherige Position zu kommen, musste ich dann oft mit dem Handmaß arbeiten. Wenn man den Schieber hin und her bewegt, ist oft nicht klar, welche Position man nun gerade erreicht hat. Mit der Zeit findet man sicher ein System heraus, aber hier wäre mit ein Tastendruck zum Verschieben lieber gewesen.
Was mir noch fehlt, ist ein Heftstich. Hierfür kann man ja auch den normalen Geradstich verstellen, aber mit Stichlänge 4,5 ist der fast ein bisschen zu kurz geraten. Obwohl die Bernina auch „nur“ 5 mm als maximale Stichlänge angegeben hat, habe ich trotzdem das Gefühl, mit ihr längere Stiche machen zu können.
Ich teste weiter.
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Diskussion zum Artikel Juki HZL H60 - der Nähmaschinentest Vol. II:
ZitatIch war mal wieder auf der Suche nach einer neuen Maschine, da kam mir die Juki-Testaktion beim Nähpark gerade recht.
Bei all der Auswahl im Bereich der Nähmaschinen fiel meine Wahl ausgerechnet auf die HZL-H60. Warum? Ganz einfach. Es ist die günstigste Nähmaschine beim Nähpark, die einen verstellbaren Nähfußdruck hat. -
Viel zu selten.... Mit der Nähmaschine gar nicht.
Bei der Ovi mach ich das ab und zu.
Das hier ist der Flatlockstich mit der Bernina L460.
Aber wie gesagt, eher weniger. Wenns nach mir geht, braucht die Nähmaschine keine Zierstiche, zumindest keine reinen Dekorstiche. Wenn sie eine Funktion haben, wie Dehnbarkeit, dann eventuell.
Dafür nehme ich aber jetzt fast immer die Ovi oder Cover.
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Doch, sie hat einen Extrahub, aber da sie insgesamt sehr wenig Platz unterm Fuß hat, ist das immer noch weniger als bei der Janome. Und das, obwohl der Nähfuß um einiges flacher ist bei der Brother.
Die Spannungsscheiben gehen schon auf. Trotzdem geht das Nahtbeenden schwerer als bei der Janome. Auf dem Weg von den Scheiben zur Nadel scheint es sehr eng zuzugehen, man kann es richtig fühlen beim Einfädeln. Ich wüsste nicht, wie man das ändern kann, aber es ging ja um die Wünsche

Ich habe den Eindruck, mit der Zeit geht es leichter, aber vielleicht auch nur, weil ich mich dran gewöhne.
Will man den Deckstich, führt im Moment fast kein Weg an der Brother vorbei. Ich habe selbst noch nicht auf einer der Kombis genäht, die das auch können, aber ich weiß, dass die Decksaumführung bei diesen Modellen näher am Fuß ist, was bei Nahtkreuzungen und Stufen zu Fehlstichen führen kann.
Ich bin immer wieder überrascht, wie gut das mit dem Deckstich klappt (man hört ja vorher so einiges). Wenn dort ein Stich ausgelassen wird, dann nur, weil der untere Greifer ein Problem hatte. Das war bis jetzt meine Beobachtung.
Ob und wann die anderen nachziehen werden, darüber mag ich gar nicht spekulieren. Schaut euch doch mal um, welche unterschiedlichen Vorlieben selbst die NäherInnen unter sich haben. Wer sagt denn, dass mit den Covermaschinen viel Geschäft gemacht wird? Wenn man sich anschaut, was Maschinen zum Quilten teilweise kosten. Und wie groß der Anteil an QuilterInnen gerade in Amerika ist.
Ich habe mich ja auch schon mal mit dem Geschäftsführer von Janome Europe unterhalten. Ja, der ist nett. Aber er kam auf die Idee mit dem Treffen und zwar wegen meiner Coverhomepage. Dann schwärmt er mir von der neuen Janome Stickkombi vor.
Ich glaube sogar, dass einige Hersteller auch mal mit Hobbynäherinnen zusammenarbeiten oder sich umhören, was so los ist. Nur anscheinend oft an den falschen Stellen...
Aber was solls, jetzt freunde ich mich mit meinem Bruder an. Die Janome bleibt hier. Zur Sicherheit. Und zur Erinnerung. Immerhin hab ich ihr viel zu verdanken. Wenn es dann mal wieder so weit ist mit Neuheiten, bin ich vielleicht wieder dabei.
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Stimmt, Dolis. Verkürzt man die Stichlänge, muss die Spannung vom Deckstich erhöht werden. Aber genau da bin ich wohl noch zu vorsichtig.
Brigitte, da wüsste ich schon einiges:
KniehebelAutomatischer Nadestopp oben
Ausgleichsfuß
Extra Nähfußhub und absolute Spannungslösung beim Anheben
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Ich denke, die Brother wird nicht die einzige reine Cover mit Deckstich bleiben. Ich persönlich hätte aber noch ein paar weitere Wünsche an meine Traummaschine.
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Hab ich mit und ohne die obere Spannungsfeder versucht. Inzwischen habe ich festgestellt:
Den Fußdruck um eine Umdrehung rein ist besser.Am besten wird das Ergebnis des Deckstichs mit Stichlänge vier. Je kleiner, desto schneller tauchen die Schlaufen auf.
Spannung am Deckstich erhöhen hilft auch, aber dann passiert es eben ganz schnell, dass es den rechten Nadelfaden zur Mitte hin zieht.
Ich denke, das ist auch viel Gewohnheit. Grundsätzlich hab ich bei der Brother immer das Gefühl, alles steht unter enormer Spannung. Man kann die Fäden richtig kratzen höhren, das kenn ich von meiner Janome nicht. Drum bin ich da wohl zu vorsichtig mit Spannung erhöhen.
Es gibt dann auch noch eine Feder für den Untergreifer, die muss manchmal auch verstellt werden (dehnbare Stoffe hoch, feste Stoffe runter).
Ich hab schon ein paar mal gedacht, warum ich so Probleme hab und andere rauf und runter covern... aber wenn ich mir die Bilder genauer ansehe, liegt es mal wieder an meiner Pingeligkeit, was die Optik der Naht angeht.
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Der rote mit den Punkten ist Viskosejersey. Ich nehm zum Testen gerne gleich die Problemstoffe. Auf Baumwolljersey kann jeder

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Immer wieder hab ich solche Nähte.
Dann probier ich rum, bis sie so aussehen.
Oder so
Da bin ich zwischendurch schon mal genervt, weil ich einfach noch nicht den ultimativen Trick gefunden hab, diese Schlaufen zu vermeiden.
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Ja, ich bin im Moment in Teststress... Ist schon einiges an Stoff und Garn draufgegangen.
Ich hab verschiedene Zubehörteile rangeschraubt.
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Es ist auch nicht bei jedem Kunstleder gleich. Ich hab hier welches, da musste ich mit dem Kantensteppfuß arbeiten, den gibts ja nicht aus Teflon, das ging auch. Ein anderes Kunstleder dagegen klebt regelrecht am Fuß.
Wie Puppenmutti sagt, Tesa (matt) unter den Fuß. Alternativ geht auch mal WashiTape. Oder Ausreißvlies/Seidenpapier oben auf die Naht, aber dann siehst du weniger.
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Die Lautstärke kommt vom Motor, die ist immer gleich.
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Ich hatte gestern spontan ein bisschen Zeit, da konnte ich einfach nicht anders und hab sie ausgepackt. Gleich mal mit Billiggarn bestückt (ja, fies, ich weiß, aber das muss weg) und erst mal mit dem Umfädeln gekämpft. Da sie mit Deckstich getestet wurde, waren alle fünf Fäden drin, da wars halt nix mit anknoten und durchziehen. Also gewechselt auf "normal" und losgenäht. Aber es hat nicht lang gedauert, da hab ich dann doch den Deckfaden mit reingenommen.
Für mehr hat die Zeit leider nicht gereicht, aber ich hab schon mal Stoffe für das erste Projekt bereit gelegt. Einziger Kritikpunkt bis jetzt: Die Lautstärke. Ist mir bis jetzt auf den Nähtreffen und im Laden nicht so aufgefallen, aber in meinem stillen Kämmerlein ist das schon extrem im Gegensatz zur Janome. Aber irgendwas ist ja immer.
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Ich war gestern beim Nähpark und hab meine 3550 mitgenommen. Jetzt steht sie da im Karton und ich werde wohl bis Montag warten müssen, weil ich am Wochenende einfach keine Zeit habe...
Sie haben mir auch noch ein neues Zubehörteil gezeigt. Ein Einfasser, der umgebaut werden kann. Vom doppelt um auf einfach um. Sieht aus, wie der von Janome, also mit Rechen. Leider bis jetzt nur in Fertigbreite 8 mm, muss erst mal testen, ob mir das reicht. Aber die Idee find ich schon mal klasse.
Mir ist schon so einiges dazu eingefallen.

