(Ich würde, glaub ich, phasenweise den Nebel vorziehen...)
Viel Erfolg bei den "niederen" Tätigkeiten...
(Ich würde, glaub ich, phasenweise den Nebel vorziehen...)
Viel Erfolg bei den "niederen" Tätigkeiten...
Ähm... mal so 'ne unbedarfte Nichtstickerfrage:
Warum Cut-away-Vlies und nicht Stickfilz? Oder von mir aus ein farblich passender dünnerer Stoff, irgendein normales Stickvlies zur Stabilisierung im Stickvorgang drunter - und dann die so entstandene Applikation auf das zu schmückende Kleidungsstück?
Du gehst dann stilvoll in den Drogeriemarkt - Zahncreme kaufen.
Ich zupf ja durchaus im Kleid Unkraut... hat mir über'n zaun auch schon mal die Frage eingebracht, ob mir das schicke Kleid dafür nicht zu Schade wär...
Nein. Im Schrank hängend wird's auch nicht besser.
(Und es war eh ein Waschkleid. Also was zum Arbeiten gemachtes.)
Aza *grins*
Die Liste Deiner besonderen Gelegenheiten, um den tollen neuen Rock auszuführen...
Wir nehmen uns die Liste jetzt alle zu Herzen, und nähen folglich nur noch Besonderes für besondere Gelegenheiten.
(Stilvoll Kartoffeln kaufen...)
Ich hätte rein von dem, was ich hier auf dem Bildschirm sehe, kein Problem mit einem roten Oberteil zu diesem Rock. Also dem rot vom Jäckchen jetzt.
Mit dem bronze? oliv? -farbigem ist's ein bisserl farblos (obwohl das so genau meine Farbe wäre, wenn's echt so ausschaut, wie's mir hier angezeigt wird)
(Die blaue Bluse ist für mich farblich geht grad noch so durch, aber farblich schön geht anders...)
und: Du siehst klasse aus!
(Ich sag doch, das die Linien verschlanken und verlängern. Guck mal genau hin... die Faltenbrüche machen lang und länger - und das macht, weil unser Gehirn Umfang immer in Relation zu wahrgenommener Länge setzt, schlank!)
Breiter Saumbeleg - und dann ggf. noch aus einem dünneren Stoff - spart Obermaterial. (Ebenso wie die Rückw. Rockbahn glatt zu lassen.)
Es gibt keine Probleme mit evtl. Einhalteweite. (Eine leichte Rundung ist ja immer da, und je nach Stoffart kann die ziemlichen Ärger beim schönen säumen machen.)
(Gummi im rückw. Bund: Passt mehr Figuren.
Können wir auch machen, wir können aber auch gleich passend arbeiten...)
Ach, der Blindstichfuß kann das auch schön, aber es braucht Zeit zum Erfahrungen mit dem Ding sammeln, die Stichbreite muss sorgfältig ausprobiert werden... Versuch's, zumal dieser Brokat wahrscheinlich so gut wie alles an Fehlstichen wegschlucken wird.
Ich bin von Hand nicht langsamer, bei solch 'nem Saum - und kann dann auch wirklich unsichtbar. Also mehr mangelnde Übung mit der maschinengenähten Variante als sonst was bei mir.)
*grins*
Bei 1 km geh ich gern mit, bei 2,5 bis 3 km hab ich da schon ein Problem.
Das vernäh ich nicht.
Auch nicht in der Kombi, ich nutz es für Ovi und Nähmaschine.
(Ich hab hier Ovigarne von vor 25 Jahren, und Nähgarne auf den üblichen 200-m-Röllchen, die ebnso alt sind.
ja, ich hab Farben, da vernäh ich binnen 5 Jahren doch mal so'n km - aber das sind die Ausnahmen.
in der Regel lieb ich's einfach zu sehr, das Nähgarn passend zur Stofffarbe zu haben...
Und auch französische Nähte/babyseams brauchen keine hohen Garnmengen.)
Das könnte(!) dem Originalstoff geschuldet sein.
Ich würd eher breiter Säumen (auch noch breiter als 3 cm) - und von Hand.
Das schöne an Schrägband ist: Das franzt nicht wirklich aus. Und muss also auch nicht versäubert werden.
Und durch den Schrägfadenlauf ist es wunderbar - oder höchst nervig - formflexibel.
Schneid Dir 45 ° zum "normalem" Fadenlauf einen 4 cm breiten Streifen, bügel 1 Seite 0,75 bis 1 cm um (wenn Dein Stoff erkennbar rechte und linke Seite hat: Zur linken!)
Wenn Du für genügend Länge zusammensetzen musst: Auch diese Nähte laufen diagonal durch den Streifen - folgen also wieder dem klassischen Fadenlauf. (Das macht sehr flache Ansetznähte, weil die NZ niemals übereinanderliegen und damit nicht knubbeln können.)
Dann kannst Du diesen Streifen auch noch leicht in die Rundung vorbügeln - so das er an der offenen Seite schon die Form vom Rocksaum hat... (kannst Du lassen, geht auch ohne.)
Den Streifen mit der offenen/nicht umgebügelten Kante rechts auf rechts glatt auf den Rock stecken. Füßchenbreit - 0,75 bis 1 cm breit - von der Schnittkante entfernt einmal rundum ansteppen.
Alles nach Links wenden. Den Schrägstreifen ohne Verzug der Saumkante gefällig folgend einbügeln.
An der umgebügelten Streifenkante entweder 'ne Heftnaht setzen und dann von rechts mit gleichmäßigem Abstand zur Saumumbruchkante mit der Maschine den Besatzstreifen feststeppen - das gibt halt 'ne sichtbare Naht auf dem Rock.
Oder von Hand unsichtbar annähen (Stichworte: Anhexen , punktieren, handsäumen...) - dabei wird vom Oberstoff/Rock immer nur 1 Fädchen gefasst, im Schräg/Besatzstreifen fasst Du mehr Stoff.
Faden nicht zu stramm anziehen - wenn gut gemacht, ist das praktisch von rechts nicht zu sehen.
Och, schlecht ist es nicht. Nur nix, womit ich T-Shirts näh. (Das ist ein Corespun-Garn. Also für den klassischen Jersey-Näheinsatz völlig drüber...)
Ich hab das für's Quilting eines Bettüberwurfs "misbraucht".
Als "normales", sehr belastbares Nähgarn ist das auch völlig i.O. - da ist eher das Problem, wann braucht Frau schon mal Kilometerweise Garn auf der Nähma...
Hast Du jetzt fertiges Schrägband?
Wenn man das selber schneidet, kann man wunderbar weichen Stoff dafür nehmen.
Entweder aus Resten vom Kleiderstoff, oder farblich passendes/kontrastierendes aus Stoff, der Dir haptisch dazu gefällt.
Gelb.
Aber eher so Sonnenblumengelb bis senf... also die etwas satteren, dunkleren Gelbtöne.
(Wobei mich dieser leuchtend-gelbe Hauch von Nix aus Milch schon reizt. Ich hätt da auch 'nen schönen Schnitt schon für...)
Ähm, die 5 Jahre bei elna sind aber an bestimmte Services gebunden - diese Maschine muss also, bei 3 Jahren ab kaufzeitpunkt, zwischendrin schon mal zum Service gegangen sein (ich weiß grad nur nicht, ob der Zeitrahmen noch passt, um das ggf. nachzuholen), damit die 5 Jahre elna-Garantie (noch) greift.
No-Name muss ja nicht schlecht sein.
Und gerade bei den Ovi-Konen-Garnen sind die No-Names - egal ob Discounter oder Stoffmarkt - von hinreichender Güte, um keine Probleme zu produzieren.
(Das Ovi-Garn von madeira hab ich auch ausprobiert. Mir ist das zu hart.
Was ich je nach Einsatzzweck aber liebe, ist das 150er und 180er Umstechgarn von Alterfil. Das ist aber nix, was ich standardmäßig dauernd im Einsatz hab...)
Dein Rock?
Kellerfalten.
Gelegte Kellerfalten.
(Jedenfalls solange, wie Du die Faltenbrüche nicht noch ein Stückweit auf den Faltenböden feststeppst.)
Ich mag diese Art von Falten in Röcken sehr.
(Es kann ganz schön nervig sein, wenn sich gelesenes sehr gut festsetzt. Das passiert mir nämlich nicht nur bei Nähthematischem...)
Eine Kellerfalte ist eine Falte, wo die Faltenbrüche sich Mittig über dem Faltenboden (dem Keller) treffen - die kann man da ein Stück weit zusammennähen, diese beiden Brüche, man kann sie aber auch nur legen...
Quetschfalte: Genau umgekehrt - die Faltenbrüche treffen sich unter dem Falten"deckel".
Fächerfalte: Wir stapeln. Mehrere (mind. 1) einseitig, zur Mitte gelegte Falte je Seite und dadrunter 'ne Kellerfalte übereinander.
Der Faltenboden bei Kellerfalten kann angeschnitten sein. Er kann aber auch als eigenes Stoffstück zugeschnitten und eingenäht werden. (Spart u.U. ordentlich Stoff.)
Dann gibt es einseitige Falten - das kennt Ihr vom Kilt z.B.
Gabelfalten heißen so, weil sie mit einer Essbesteckgabel gelegt werden können - das gibt die Breite dieser eher schmaleren Falten vor. (Ist 'ne ziemlich flotte Art, große Mengen Stoff gleichmäßig zu fälteln...)
Ach ja, die Dior-Falte ist keine Falte, sondern tut nur so - die ist ein unterlegter Schlitz.
