Beiträge von Aline

    Mangels Masse - ich hab keinen Schnellnäher/Geradstichmaschine - übertrag ich mal von meiner Ovi (leicht ölsüchtig, die Gute.)


    Was ist aber häufige Nutzung? Und was, wenn ich die Maschine gar nicht häufig nutze?

    Häufige Nutzung: Täglich oder mindestens an 4 von 7 Wochentagen wird damit genäht. Und zwar nicht nur mal kurz für max. 'ne Viertelstunde.

    Bei tägl. könnte je nach Betriebsdauer (ab 6 Stunden würd ich schätzen, ich mein, im Handbuch meiner Ovi stände alle 10 Betriebsstunden) auch tägliches Ölen erforderlich werden.

    (Denk über 'ne Industrienähma mit Ölwanne und automatischer Schmierung dadrüber nach.)


    Bei nur 1 x im Monat oder seltener mit der Maschine arbeiten: Im Zweifelsfall erst 1 (!) Tröpfchen Öl, dann kurz anfahren, damit sich das Öl verteilt - währenddessen genau hinhorchen und ggf. nachölen...

    (Öl folgt der Schwerkraft - das verdünnisiert sich nach unten.... und nicht alles kommt bei Nutzung wieder hoch gekrochen.)

    Das Handbuch erzählt was von wo, welche Mengen und in welchen Intervallen abhängig von Nutzung. (ggf. auch davon, welches Öl an welcher Steller.)


    Und dann braucht es Erfahrung, Gehör/Gefühl für das Nähgefühl - das ernäht sich jeder mit der eigenen Maschine (oder sollte das).


    Wenn Öl raussuppt, war's definitiv viel zu viel. Entweder auf ein Mal, oder weil die Öl-Intervalle zu kurz waren.

    (Dann ist putzen angesagt - und da oben in den Maschinenköpfen für den durchschnittlichen Nähmanutzer nicht so ohne weiteres an die zu schmierenden Teile dran zu kommen ist (raus kriegt keiner das überschüssige Öl wieder durch die Ölstellen) => Bring mich Werkstatt. Ärger den Mechaniker...

    Du wirst wahrscheinlich eh 2 Maschinen brauchen - eine, die zuverlässig und problemlos auch langfristig die "dicken Bretter bohrt" - also sowas wie die Zoje für den 16 Unzen Denim und das Leder - mit entsprechender Möglichkeit, dicke (Zier-)Garne zu nähen.


    Und für die eher dünneren, "normalen" Stoffe eben was, das so 120er Allesnäher gut verarbeiten kann - also Haushaltsschnellnäher sein kann.

    Dann gibt's 'nen Rand oder auch zwei bis drei (Borders! nur falls wer fragt) um das Mittelteil drumrum.


    Sashing (jupp, so heißen trennende Streifen zwischen den Blöcken) macht für diese Art Disappearing Nine Patch nicht so wirklich viel für's Muster - die trennen halt jeden einzelnen Block deutlich vom nächsten. (Wunderbar, um die einzelnen Blöcke deutlich zu präsentieren. Für ein all-over-Muster, das für die Wirkung eigentlich die ungestörte Fläche braucht... zumindest nicht die allererste Wahl, wenn Breite und/oder Länge am Top fehlt.)

    Danke für deine tolle Beschreibung! Nähst du über die Stecknadeln dann drüber (also mit Nähmaschine, nicht OVI) oder ziehst du sie kurz vorher raus?

    Drüber nähen geht nur mit der Nähma - an der Ovi wird das Messer durch die nadeln geschrottet...


    Ich zieh die Nadeln meist raus, ganz knapp, vor'm Füßchen (mit Gefühl im Gasfuß geht aber auch drübernähen - die Nähmanadel rutscht dann i.d.R. an der Stecknadel ab ohne zuzerbrechen oder Schäden ander Spitze zu bekommen.)


    Wer so einen eingesteckten Ärmel durch die Ovi schieben möchte: 1 x von hand heften, alle Stecknadeln raus, dann ab unter die Ovi.



    Und, pialita , freut mich, das es funktioniert hat.

    Ich seh da auch nix.


    Ich würde (den Ärmel eh abweichend von der Anleitung geschlossen einsetzen.) die Schulternaht schließen - NZ je nach angewandter Nähtechnik (Ovi vs. Nähmaschine)

    die NZ auseinander oder nach vorne (Ja, richtig gelesen. Nach vorne - dann ist von vorne nämlich keine Kante auf der Schulter zu sehen) legen/bügeln.

    Schulterpunkt, vorderes Passzeichen und die Endpunkte der Ärmelnähte auf die Endpunkte des Armlochs stecken.

    Im Bereich der unteren Rundung des Armlochs die Teile ganz glatt aufeinander stecken. So ungefähr bis auf vorne etwa 5 cm oberhalb des Einsetzzeichens, hinten etwa bis auf die ungefähre Höhe des Einsetzzeichens von der vorderen Seite. Und dann mal leicht über die Hand rundhaltend gucken, wieviel Mehrweite da tatsächlich drinsteckt - dann jeweils vom Schulterpunkt aus immer leicht anschiebend die Mehrweite auf der Nahtlinie wegstecken. Dabei siteckt zwischen 2 Stecknadeln nur wenig Mehrweite - das Huggelchen näht sich platt.


    Du hast dann einen Igel in der Hand - alle 0,5 bis 1 cm steckt 'ne Stecknadel ;)

    Hast Du ein gutes Grundlagenbuch?


    (Ich hab inzwischen mal nach dem Schnitt und dem Buch gegoogelt, da scheint wer fachlich versiertes hinterzustecken.

    Und die Schnitte sind ohne Nahtzugabe... für mehr reichte der Blick in's Buch nicht, den ich bei einem Anbieter gefunden hab. Ich kann also nicht sagen, ob da in den grundsätzlichen Anmerkungen auf den ersten Seiten solche allgemeingültigen Sachen stehen oder nicht, statt sie bei jedem Schnitt einzeln beizuschreiben.)


    Nein, auch bei Jersey wird beim Ärmel die Ärmelseite eingehalten, nicht die Körperseite gedehnt.


    Du steckst von der Ärmelseite aus - und hälst die Naht über der Hand rund.

    Damit muss der Ärmel oben schon mehr Strecke machen, als das Körperschnitteil drunter.

    (Und guck noch mal seeeehr genau, ob da nicht doch irgendwelche Querstrichlein, Kringel oder ähnliches sich im Schnittmuster rumtreiben, die Du beim abmalen bisher einfach als Druckfehlerchen ignoriert hast.)

    Wenn der Schnitt mit incl. NZ ist: Die Naht liegt weiter innen.

    Sowohl an Vorder- und Rückenteil als auch am Ärmel selber.

    Die Armauschnittlänge, die Du nähst, ist länger als die Strecke, die Du an der Zuschnittkante hast.

    Im Ärmel ist's umgekehrt - die Strecke, die Du nähst ist kürzer (liegt ja weiter innen im Schnittteil) als die Kante, an der Du ausgeschnitten hast.

    Reine Geometrie.


    Dann kommt evtl noch Einhalteweite dazu - das sollte aber in der Nähanleitung stehen, wo und wieviel eingehalten werden soll. (Und der Schnitt entsprechende Kennzeichnungen enthalten.)


    Zur Schulternaht wurd ja schon was gesagt... ohne Einhalteweite hat Deine Schulter keinen Platz. Die ist nämlich etwas gewölbt hinten...)

    Zum aufbewahren Steinguttopf mit offenporigem Deckel.

    (Offenporiges Steingut und/oder Holzdeckel geht auch.)


    Bienenwachsbeschichteter Stoff ginge durchaus - Bienenwachs an sich ist bakterizid und fungizid. (Nicht so super extrem, aber schon nachweislich... und feucht abwischen reicht i.d.R. für Brotverschmutzung vom Bienenwachstuch zu bekommen. Ausserdem ist nachwachsen auch unproblematisch.

    Ich mag die Bienenwachstücher trotzdem nicht.)


    Zum Einfrieren die Plastikgefriertüte - die machen hier in der Regel so 10 Umläufe mind. mit, bis sie löchrig sind...

    Du brauchst 'ne FBA, nicht stur 2 Nummern größer.

    (Also, wenn's nur die Oberweite ist - Du also mehr als ein B, in gr. ab 46 (48?) ein C-Körbchen vor Dir herträgst.)


    Es kommen übrigens 2 burda curvy best of- Ausgaben - steht im der neuen style beiliegenden kalender.

    *grins*

    Miss so'n mittig liegendes eingenähtes Quadrat.

    Wenn das original 4" war, und Du mit 1/4"-Füßchen genäht hast, sollte das jetzt messbar 3,5" breit sein.


    Und mix nicht cm mit Inches - das gibt Nervenkrisen.


    (In cm gibt das keine mit häuslichen Mitteln brauchbar meßbare Werte...

    Es sind rund - nicht exakt - 2,54 cm je Inch.

    10 cm sind also ein bißchen weniger als 4 ".

    1/4 " ist so ungefähr 0,635 mm ...

    Du müsstest ausgehend von 10 cm Zuschnitt und dem Inchfüßchen beim nähen auf ungefähr 8,7undetwas cm kommen... rechnerisch rund 8,73.

    Solange Du nur Quadrate aneinanderpappst, macht das alles nix.

    Höchst unspassig, wenn Du Dreiecke dazu nimmst... je mehr Nähte im Block und später im Top, desto mehr addieren sich die Differenzen auf. )

    Ich sag mal so: 10 - 12 m ist (dann allerdings mit 44/45", ca. 114 cm Stoffbreite) ein halber Ballen der"üblichen" PW-Stoffe. (Das ist jetzt so ungefähr das, was Du Dir da grad gekauft hast.)

    Verkauft wird das ganze eher so 25 bis max. 50 cm weise, oft auch mit halber Stoffbreite.

    Dafür dann mit 5 bis 15 Farben...


    Ich würde nicht die kompletten Bezüge in der Maschine färben, sondern max. halbe. Und da eher in der Schüssel.

    (Selbst die Kopfkissen - 80 x 80 cm x Vorder- und Rückseite sind, einigermaßen klassisches PW gedacht, zuviel Stoffmasse am Stück in einer Farbe.)

    (Ich bin mir nicht sicher, das selberfärben von noch so günstig erworbenen Stoffen - auch bei Damastwäsche - wirklich auf 'nen Laufmeter Preis unter 18€ rauskommt.

    Färbemittel, Strom, Wasser - und der Zeitaufwand - bei manchmal durchaus überraschenden Ergebnissen - kommen ja auf die Stoffgestehungskosten obendrauf.

    Und das beim PW wirklich mal 2 x 2,0 x 1,30 m Stoff - also dieses klassische Oberbettbezugsmaß - gebraucht wird... eher selten.


    Für die Rückseite, das Backing, fehlt bei dem Format meist was, zumindest langt es nicht am Stück, und im Top, der gepatchten Oberseite... der Spaß am PW sind kleine Teile, die zu was neuem zusammengestzt werden. Da ist 1 m von einer Farbe schon viel...


    Zumal sich Damastwäsche anders verhält als die üblichen, klassischen PW-Stoffe.

    Bettwäschedamast ist in sich selbst dicker, und durch die Webmusterung legt er sich auch nicht so brav um die Naht...

    Es lassen sich wunderschöne Quilts aus diesem Material herstellen - aber um zu testen, ob PW einem Spaß macht, sind Damaste nur so semi-gut.

    Leinwandbindig, möglichst quadratisch in der Webung, und eher dünn - modernes Linon (ohne Webmuster!) bei Bettwäsche, klassische leinwandbindige Hemdenqualitäten, Lawn, Kretonne ... : Sind für's reinfinden deutlich erfolgversprechender.)

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