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Beiträge von Schnägge

    Alles gut, da brauchst du nix zu entschuldigen.


    Früher war mir immer alles logisch. Je öfter ich auf Phänomene stoße, die ich mir so nicht vorgestellt hatte, desto mehr halte ich grundsätzlich für möglich.


    Will sagen: entweder ist mein räumliches Vorstellungsvermögen in Kombination mit Maschen-Arithmetik nicht mehr so gut, wie es in jüngeren Jahren mal war. Oder ich probiere jetzt mehr und andere Dinge aus und stoße dabei auf Zusammenhänge, die mir früher einfach nicht begegnet sind.

    Ich weiß es nicht …


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Morgen ist Geburtstag. Also „musste“ ich die Ysander-Socken gestern Abend fertig machen, damit sie heute auf die Post konnten.


    Ysander


    Bei der ersten Socke habe ich die Ferse mehrfach gestrickt, bis ich mit a) Wendemaschen, b) Passform zufrieden war. Jetzt bin ich das. Und die zwei Fehler, die ich drin gefunden habe, sind natürlich eine Suchaufgabe für die Empfängerin (oder so ähnlich; ich weiß gar nicht, ob sie sportlichen Ehrgeiz entwickelt, Fehler zu finden).


    Für die draußen-Jahreszeit sind solche Muster ohne Rapport etwas schwierig handhabbar – ich sehe nicht recht ein, mir das Muster auszudrucken: papierloses Büro und so. Es wäre auch tatsächlich für mich umständlicher auf Papier. Auf der digitalen Vorlage kann ich mit der Maus die Reihe markieren, wo ich grade bin. Aber es bindet mich halt an die Rechnerin und das funktioniert draußen nicht wirklich.


    Ich habe dafür keine Lösung. Vermutlich brauche ich auch keine … aber es ist halt so.


    wenn Du eh am Schaft anfängst, ein paar Reihen "Käppchen" zu verpassen. Und nach den 2 Wendereihen die durch das Käppchen bedingten Mehrmaschen als Zwickel wieder verschwinden zu lassen.

    Wo meinst du, die Mehrmaschen verschwinden zu lassen?

    Innerhalb der Ferse? Dann bitte genauere Erläuterung!


    Oder eben nach der Ferse? Dann kommt es sich aufs gleiche raus wie jede Ferse mit Fersenrückwand und dann gewöhnlichem (dreigeteiltem), Herzchen- oder Hufeisenkäppchen – man muss halt nach der Ferse die Maschen wieder reduzieren. Das kann man in so ein Muster unterbringen, ist halt ein bisschen Bastelarbeit angesagt.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich steuere mal noch einen Link bei zu „Rufies Typ 3“. Ich persönlich bin so gar nicht auf Video, wenn ich es vermeiden kann, lass ich die weg. Aber die Form scheint mir sinnvoll …

    Also habe ich die allwissende Suchmaschine nach

    Zitat


    mund-nasen-schutz schnittmuster "kinnabnäher" falte

    befragt.


    Erstes taugliches Ergebnis: Mira Rostock. Es scheint noch mehr zu geben.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Mit „einfach enger nähen“ von Pullovern habe ich durchaus schon gute Erfahrungen gemacht. Schwierigkeit ist / kann sein, dass Kaufpullis gerne am Armausschnitt die Abnahmen verzopft und damit als Gestaltungsmittel haben. Wenn frau sich das erhalten will, wird es etwas komplizierter, weil frau ja dann irgendwie mittendrin Weite reduzieren muss und nicht einfach nur abschneiden kann.

    Unter den Achseln und Seitennaht ist meistens eher unkompliziert.


    Ich würde mir zunächst ein „mittelmäßiges“ Stück als Probeprojekt schnappen: nicht zuu edel und träum-seufz-schön, aber schön und gut genug, dass sich die Mühe, die du reinsteckst, auch lohnt.


    Und dann: wenn es tolle Materialien sind und dir auch die Farben und Muster gefallen – wenn du die Lagerkapazität hast, ist das einfach ein tolles Materiallager! Für welche Projekte auch immer …


    Schließlich und endlich: so wie du hier fragst, klingt das nach der richtigen Maßnahme, um angemessen Abschied zu nehmen.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich hab’s mit extra Nadel gemacht. Schaffe ich inzwischen meistens ganz gut, ohne dass mir die Nadel rausrutscht.


    Bei den Schätzchen-Socken ist die Anleitung mit verschränktem Stricken. Das war aber für mein Empfinden „genau verkehrt rum“: ich habe allen zur Verfügung stehenden Eifer zusammengenommen und versucht, es genau so zu machen, wie es in der Anleitung steht (ich formuliere das so, weil ich trotzdem nicht garantieren kann, dass mein Probegestrick dann dem entsprochen hätte, was in der Anleitung stand …) – und da waren die Maschen, die hintenrum gingen, verschränkt, während die sichtbaren Maschen vorn, die das Zick-Zack-Muster bilden, nicht verschränkt waren. Hat mir schon rein von der Optik nicht gefallen. Zu allem Überfluss war das dann ziemlich steif …


    noiram, ist das bei dir genauso? Oder machst du es anders? Wie? Oder hatte ich trotzdem einen Fehler in meinem Mustertest???


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Kann mir aber auch vorstellen, dass da einfach der Stoff ne Rolle spielt, dass der vielleicht besonders schwergängig über die Fäden scheuert.

    Aber da scheint ja echt sonst niemand besonders dickes Garn nehmen zu müssen :/

    Halte ich auch für gut möglich.

    Und mit dem Wörtchen „scheint“ sagst du es doch schon selber: aus welchem Grund auch immer wird nicht so häufig über solcherart Probleme berichtet.


    Hast du so dickeres Garn, das für die Ziernähte bei Jeans verwendet wird (meistens mit der Stärkennummerierung 30)? Wenn ja, probiere mal das.

    Ich würde, das dicke Garn nur als Oberfaden nehmen (die Fäden, an denen du nachher ziehst) und als Unterfaden Synthetik-Nähfaden in normaler Stärke.

    Wenn das auch nicht klappt, mit so dickem Garn von Hand einreihen (mit Vorstichen).


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    heute morgen noch eine *** fertig gemacht

    W.R.Mehring bist du siher, dass du den Sinn einer Arola-Party rihtig verstanden hast???


    Einkaufen bei leer gefegten Regalen

    Vielleiht einfah subversiv begegnen und stattdessen was reinlegen, ins leer gefegte Regal?


    Sorry, ih bin etwas barsh.

    Ih mag es niht, wenn „mein“ Thread gekapert wird. Aber ih kann gerne noh ein paar Links mit Analysen zur Situation hier einstellen, die in den öffentlih-rehtlihen Medien derzeit bestimmt niht zu hören oder lesen sind, dann wird hier wahrsheinlih der Thread diht gemaht.


    Herzlihe Grüße

    Shnägge

    Dankedankedanke an alle für das viele Lob!


    Ich hab’s ja vor allem auch als Augenfutter eingestellt, um hoffentlich noch ein paar mehr von euch anfixen zu können, auch was Nettes zu machen – was auch immer.

    An der Stickerei ist zu sehen, dass mensch mit ganz einfachen Dingen eine ziemliche Wirkung erzielen kann. Und dass es nicht nur nichts ausmacht, dass das alles ein bisschen unregelmäßig ist, sondern ganz im Gegenteil, das macht erst so richtig den Charme aus.


    Das nächste Projekt ist in der Pipe, habe auch schon das Material gesucht, gefunden und fotografiert.


    kaffeetueten.jpg


    Damit will ich mich an diesem Täschchen probieren, das mir neulich bei instructables über den Weg gelaufen ist. Ausgang völlig ungewiss. (Ob es der Knaller wird oder schöner scheitern oder irgendwas dazwischen.)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Meine Enkel sind noch klein

    Dann habe ich da wahrscheinlich was durcheinander geschmissen. Entweder mit deinen Nachbarskindern. Oder es waren sonstewo „in der Nähe“ kleine Kinder da.

    Das Klimperklein-Buch sieht ja schonmal ganz vernünftig aus. Aber sag, was ist jetzt dein Problem mit Kinderkleidung? Dass es so fitzelig ist? Dass die Kinder so schnell rauswachsen?


    Mit so einer tollen Stickerei machst du aus'm simplen Tierschört natürlich ein echtes Couture-Teil

    Da widerspreche ich dir schon wieder – und geb dir dann doch nachträglich wieder recht für deine vorige Feststellung „Jersey ist per se casual“ …


    Ich habe nochmal nachgedacht. Nein, Couture ist es nicht, das Tierschört. Außer allenfalls unter dem Gesichtspunkt, dass so etwas wie ein „Maßschnitt“ ist. Dafür sitzt es dann aber wieder ziemlich leger.

    Carola und das Tier


    Für mich ist eigentlich nach wie vor das zentrale Motto „Lieblingsklamotten für jeden Tag“.

    Dazu kommt inzwischen noch ein „bis dass es mir vom Leibe fällt“. Ich mag nicht mehr den Kleiderschrank gefüllt haben mit Sachen, die ich aus den unterschiedlichsten Gründen nicht oder eher nicht trage. Ohne dass ich den Zusammenhang ganz genau verstehe, gewinne ich auch immer mehr den Eindruck, dass das Gefühl von „nichts anzuziehen“ genau proportional zur Fülle des Kleiderschranks ist: je voller der Schrank desto mehr Nichts-Anzuziehen.


    Shirts aus reiner Baumwolle sind da für mich sehr vielseitig, weil sie für mich gleichermaßen als Tagshirt wie auch als Schlafshirt taugen, einfach, was gerade gewaschen ist und mir in die Laune passt.


    unterer-saum-mit-schnaegge.jpg


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Kupfer "rostet" zwar nicht, jedenfalls nicht so wie es der allgemeine Sprachgebrauch meint, aber es oxidiert (und rostet damit) dennoch. Halt nicht rot-orange sondern grün...

    Messing am Nasenstück

    Kupfer oder Messing geben sich in punkto „grün“ nicht wirklich was: Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink und setzt gleichermaßen Grünspan an. Grünspan ist giftig.

    ABER: das passiert nur bei Feuchte. Wenn mensch also die Spuckschutze nach dem Waschen / Auskochen ordnungsgemäß und einigermaßen zügig trocknet, dürfte da nix passieren.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Steffi, dein Blazer ist wieder … – einfach toll!

    (Und dass eine Nähmaschine so ein Augenknopfloch näht, ist schon ein Ding …)


    Wie alt ist dein Enkel jetzt?

    Kommt / ist der nicht langsam in ’nem Alter, in dem du ihn schon mit recht ernsthaften Stücken benähen kannst?

    Mir kommen da spontan die Latzhosen in den Kopf, die meine Mutter für meine jüngeren Brüder gemacht hat, als die so fünf waren – teilweise aus zerlegten Herrenhosen, es gab aber auch welche aus Baumwollcord.


    Mein Tierschört wächst und gedeiht. Das heißt, eigentlich die Menge an farbigen Garn auf den Kanten. Sonst ist es ja eher eine Eigenschaft vom Nähen, dass von Anfang an die Stücke ihre Größe haben. Und nur rein vom Nähen her, ist so ein Tierschört wirklich schnell zusammengetackert, selbst für mich Nähschnecke.


    ausschnitt-und-aermelbuendchen.jpg


    Das Besticken mit buntigem Garn macht süchtig …

    Ich träume ja schon ganz lange von Stücken in dieser Alabama-Chanin-Technik. Fühlt sich gerade so an, dass es in erreichbarer Nähe ist.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich habe zu der Maskennäherei nach wie vor keine konkrete Meinung.....

    Danke GlückSachen, dass du das so offen schreibst.

    Mir geht es ähnlich. (Vor allem geht mir das alles zu schnell [so als Bauchfüßlerin], ich wünschte, wir hätten mehr Zeit … jaaa, ich weiß, haben wir eher mal nicht …)


    Ich finde ganz wunderbar an diesen Masken den Aspekt der Höflichkeit.

    Und ich glaube, ich würde auch mögen, wenn Masken in der Erkältungszeit zum modischen Accessoire werden.


    Ich freue mich sehr über die Informationen zu Passform, Tragekomfort, wie mensch die Dinger sinnvoll befestigt etc.

    Und ich freue mich über jedes Tragebild. Ich nehme das als „mutig“ wahr, weil ich schon (noch?) die Vorstellung im Kopf mit mir spazieren trage, dass so ein Ding doch eher verunstaltet … Die Bilder helfen mir, die Masken an mich ranzulassen. (Überhaupt der Austausch hier.)


    Aber mich befremdet etwas der edle Wettstreit um die beste Maske.

    So wie ich es verstanden habe, gibt es keine beste Maske an und für sich.


    Ja, ich habe mal angefangen, in diesen Anleitungen zu lesen; dabei bin ich darauf gestoßen, dass unter Umständen bei diesen einfachen Spuckschutz-Masken die weniger gut filternden Masken besser sein können, weil man mit ihnen besser atmen kann und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Maske auch getragen wird.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    ...weißt du, Jersey ist für mich per se Casual :biggrin: - da verkünstele ich mich nicht mit Haute-Couture-Techniken :cool: ....

    Ach, du bist einfach nicht snobistisch genug.

    Ich sage, dass Strick- und Wirkware das Edelste vom Edlen ist – Stichwort: Tragekomfort – irgendwo habe ich mal gelesen, dass in England, ich meine bis ins 18. Jhrdt. handgestrickte Strümpfe dem Königshaus vorbehalten gewesen sein sollen …


    ausschnitteinfassung.jpg


    … und deswegen kriegt das Tierschört eine handbestickte Ausschnitt-Einfassung.

    Gut möglich, dass ich die Säume an den Ärmeln und am Leib auch so mache.


    Achsoja, falls jemand die Farben etwas grell findet: der oder die soll bloß froh sein, dass ich diese Garnqualität in orange leider nicht habe, orange wäre meine erste Wahl gewesen …


    Herzliche Grüße

    Schnägge

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