ob die stylischen Fersen den Aufwand wert sind - also genauso bequem (oder gar bequemer) als die Käppchen- oder Herzchenfersen.Das finde ich persönlich wichtiger als das pure Aussehen
Ja genau. Deswegen heißt die sehr strikte Regel für mein Sockenjahr: Was nicht sitzt, wird aufgezogen und so lange neu / anders gestrickt, bis es sitzt.
Gestern vor drei Wochen habe ich einem Freund zwei Paar Spiralsocken (Double Heelix) vermacht, die für mich einfach zu locker im Sitz waren. Ich hatte sie vor Jahren im Überschwang der Begeisterung gestrickt, weil ich die Spiralen so toll fand – aber das hilft ja nix, wenn dauernd die Ferse über den Spann rutscht. Der Freund war begeistert, er mag locker sitzende Socken. Mich haben sie bei jedem Tragen dran erinnert, dass ich sie besser mal beizeiten aufgezogen und neu gestrickt hätte.
Trotzdem mag ich gerne mal andere Formen ausprobieren. Und im konkreten Fall der stranggefärbten Wolle brauche ich persönlich auch ein Muster, das den Rapport durchbricht. Ich habe einmal probiert, aus so einem Strang pur ein Paar Socken zu stricken: ich hatte immer Farbzacken, die sich in eine Spirale den Schaft entlang gewunden haben, für mich viel zu stoisch! Ich habe das nicht ausgehalten, den bereits gestrickten Schaft aufgeribbelt und mir Wolle in weiteren dazu passenden Farben dazugenommen, um die Socken in Schnäggge-Stino-Ringeln zu stricken.
Klick doch einmal bei dem Skew-Pattern in Ravelry auf ähnliche Anleitungen.
Danke, das ist ein guter Hinweis! Ich habe schon viele von den Skew-Projekten „studiert“ und daraus meine Schlüsse gezogen.
Relativ wahrscheinlich werde ich trotzdem zuerst mit der Achillesferse anfangen. Das ist für mich – Stand: jetzt – überschaubarer, so dass ich die Socken auch so modifiziert kriege, dass ich mit der Passform zufrieden bin.
Die Skews sind dann eher was für demnächst für mich selber.
Aber ich guck mal nochmal, bevor ich anfange mit stricken.
Herzliche Grüße
Schnägge