Durchlassgröße für Patchwork?

  • Hallo,


    Ich bin auf der Suche nach einer neuen Nähmaschine. In einem anderen Thread habe ich bereits nach Einzelheiten zum Thema Transport gefragt - Welche NäMa hat den optimalen Transport? . Ich habe aber noch eine Frage, die dort nicht so reinpasst, deshalb habe ich einen neuen Thread angelegt. Ich hoffe, das ist okay und ich nerve nicht :o


    Da mich mittlerweile auch das Patchworkvirus erfasst hat :eek: sollte meine Neue natürlich einen großen Durchlass haben. Aber wie groß ist denn groß genug :confused: Je größer, desto besser, das ist schon klar, aber die Durchlassgröße ist ja nun mal nicht das Allein-Entscheidungsmerkmal für den Kauf...
    Die Maschinen, die ich in der näheren Auswahl habe, haben (Breite x Höhe) 28 cm x 12 cm (Elna730/Janome8200) bzw. ca. 20,5 cm x 10,5 cm (Juki HZL-F600). Ich fange gerade an, eine neue Decke zu nähen, die wird etwa die Maße 1,35m x 2m haben. Bisher habe ich nur kleine (Baby)-Decken genäht, deshalb fehlt mir die Erfahrung, ob und wie man ein Sandwich in der Größe durch die Maschine bekommt? Ich möchte mit gerade Linien absteppen, im Nahtschatten bzw. daneben (wie auch immer sich diese Technik nennt) und mich später einmal an das Freihandquilten herantasten. Muss ich für letzteres noch mehr Platz einplanen?
    Ausprobieren ist hierbei halt nicht so einfach :confused: Könnt Ihr mir mit Eurer Erfahrung weiterhelfen?


    LG Silvia

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    Nähmaschine JUKI HZL-NX7 Kirei

    2018 war die Maschine erstmals auf der H+H zu sehen, im Sommer war die JUKI NX7 Kirei dann endlich erhältlich. Die große Schwester der DX7 punkten mit vielen Features aus der Industrie. Im Forum gibt es einen lesenswerten ausführlichen Test- und Erfahrungsbericht.
     

    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Hallo Silvia,


    ich selbst bin nicht der Patchworkdeckenquilter der mit extrem vielen Erfahrungen aufwarten könnte. Aber ich berate und sehe. Die von Dir angegebenen Maschinen sind schon deutlich breiter im rechten Durchgangsraum als Maschinen, die für Nichtpatchworker angeboten werden.
    Breite Decken rollen die Quilter auf. Es gibt dafür unter anderem Klammern, damit das Gerollte so bleibt, wie es ist. Entscheidend bei der Auswahl sehe ich immer den Anschiebetisch, der im Idealfall bereits Bestandteil des Maschinenangebotes sein sollte. Auf jenem kann der Quilt dann "entspannter" liegen und man kann sich auf die Arbeit unter der Nadel konzentrieren ohne das man den Stoff heben, schieben und halten muss.

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Hallo Silvia,


    ich habe mit meiner Juki eine Decke in der Größe von 1,55 x 2,20m genäht. Natürlich muss man beim quilten gut falten. Aber es geht viel leichter als bei meiner alten Pfaff.


    Ausserdem ist der mitgelieferte Quilttisch dafür sehr angenehm. Es hilft aber ungemein wenn links neben der Maschine noch viel Platz ist (oder ein Bügelbrett o.ä. steht) damit das Eigengewicht vom Stoff nicht so zieht.


    Sehr angenehm fand ich beim quilten auch den Kniehebel, weil ich beide Hände am Quilt lassen konnte.

    Liebe Grüße


    Sonja

    Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas A. Edison

    Edited once, last by Eichelberg: ergänzt ().

  • Die Juki ist momentan mein Favorit (probenähen steht ja noch aus ;)), da sie aber kleiner als die Elna ist, hatte ich Bedenken...
    aber ich finde es beruhigend, dass Du schon so eine große Decke mit der Maschine gequiltet hast :D


    Einen Anschiebetisch mächte ich auf jeden Fall habe, egal, welche Maschine es denn wird. Achja, und falten üben muss ich dann noch... ;)


    Annen, nach den Klammern werde ich mal schauen, danke für den Tipp!

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  • Meine Bernina hat laut Hersteller: Stoffdurchgangsraum Breite/Höhe 19 cm / 11,5 cm.
    Da musste ich bei meinem letzten Quilt (181 x 229 cm) schon sehr eng rollen. Wie dick die Rolle/oder das Gefaltete wird liegt ja auch an der Dicke des Vlies. Das 2. Problem ist das Gewicht - dieser wog glatt 2,2 Kg (schwerer BW-Satin) und die wollen dann erstmal fließend bewegt werden. Ich habe nur mit Transporteur gesteppt, Free-Motion-Quilting (frei geführtes Quilten ohne Transporteur) wäre da noch schwieriger geworden. Wie Eichelberg schon treffend schreibt - wichtig ist dabei auch der große Anschiebetisch um nicht ständig irgendwo hängen zu bleiben. Teilweise stelle ich wie sie noch zusätzlich das Bügelbrett in gleicher Höhe neben mich um die Rolle darauf abzulegen.


    Roll mal eine Wolldecke der Länge nach auf und du bekommst ungefähr ein Gefühl von welcher "Wurst" wir reden.


    Aber lass dich nun nicht schrecken - man/frau muss Quilts nicht unbedingt in einem Stück quilten - habe mir auch schon einen in Bahnen unterteilt weil das freie Quilten mehr Spaß macht wenn das Stück nur 50 cm breit ist.
    Fotos hier.

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