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Beiträge von Sporcherin

    Was ich schon ein bißchen komisch finde ist, das es für jeden normal ist ein gebrauchtes Auto zu kaufen, aber bei Nähmaschinen möchten die meisten eine neue haben. Ich habe mich schon oft gefragt warum das so ist, aber keine Antwort darauf gefunden...:confused:


    Hm. Unter Umständen liegt es an (mindestens) zwei Dingen: ein neues Auto kann sich ja fast kein Mensch leisten. Auch wenn es den Autoherstellern lieb wäre (siehe Abwrackprämie). Außerdem gibt es eine Menge KFZ Werkstätten. Hier im Dorf allein schon zwei Meisterbetriebe. In der Stadt, zu der mein Dorf gehört, gibt es einen Laden, in dem Maschinen repariert werden. Der hat Kundschaft aus einem riesigen Umkreis.


    Genau das denke ich auch. Eine Auto der Mittelklasse hat den Wert von ein bis einernhalb Jahresverdiensten, eine Nähmaschine der Luxusklasse verschlingt einen bis zwei Monatslöhne. Autowerkstätten gibt's überall, Nähmaschinenwerkstätten sucht man wie die Stecknadel im Heuhaufen. ... und Menschen sind gönnen sich lieber etwas Besonderes für ihr Hobby als für die Notwendigkeiten (Auto).


    .... Allerdings habe ich immer wieder Nähanfänger kennengelernt, die immer wieder Schwierigkeiten mit der Fadenspannung, Stichlänge, Vernähen etc. haben und denen ich lieber, auch beim Lernen, eine Computernähmaschine empfehlen würde, die diese Dinge automatisch macht.


    Nöööööö. Die Probleme mit der Fadenspannung sollte frau schon selbst lösen können (durch Gebrauchsanweisung lesen, üben und probieren) und nicht dem Computer überlassen. Das wie Autofahren mit Autopilot - in meinen Augen.

    :D .... auch wenn die Papierbörse vielleicht nicht alltagstauglich ist, so finde ich es trotzdem sehr erstaunlich, was lange vor meiner Zeit an einfachen Übungsmaterialen und -methoden zum Einsatz kam um praktisches Wissen und erlebte Erfahrung zu vermitteln. War bestimmt lebensdienlicher als manches, was heute so im Grundschullehrplan steht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß ein Oldie ein besonderen Charme hat, sowohl beim Auto als auch bei der Nähmaschine.


    Ich hab' meine Näh-Oma "Anni" (benannt nach dem Vornamen ihrer ursprünglichen Eigentümerin), Modell Ideal Super Automatik 785, Bj. 1965, (Nachbau Brother Pacesetter XL von Quelle, Vorgängermarke der "Privileg") von Freunden geschenkt bekommen, da sie ihnen zu schade war um weggeworfen zu werden und im eigenen Haushalt bereits ein vielgenutzter, älterer "Luxusliner" vorhanden ist. Ich hab' mich über das Geschenk total gefreut, denn ca. € 300 bis 500 für eine solide Maschine hätte ich als "Näh-Greenhorn" nicht ausgegeben. - Kurz: hätte ich die Maschine nicht geschenkt bekommen, hätte ich nicht mit dem Nähen begonnen. Die Überholung der "Anni", die ca. 15 Jahre ungenutzt im Kasten stand, hat mich € 50,00 gekostet. Ich fand das einen günstigen Preis für ca. 2 Stunden Arbeit mit Durchsicht und kleinere Reparaturen, sowie Einstellarbeiten und abschließenden Erklärungen.


    Auch wenn ich beim Nähtreffen die modernen Maschinen mit ihren Raffinessen bestaune, so möchte ich nicht tauschen, denn mein Oldie gefällt mir und reicht für meine bisherige Näherfahrung bestimmt noch viele Jahre aus. Ich glaube nämlich, daß das wirkliche "Können" stets vor der Nähmaschine sitzt.


    Ich bemühe mich um eine gewissen Nachhaltigkeit, da die Produktion von Maschinen und Geräte mit einem hohen Entwicklungs-, Material- und Energieaufwand verbunden ist. Insofern würde ich mir jederzeit lieber eine gebrauchte, ältere Nähmaschine als eine neue One-Way-Nähmaschine aus dem Discounter kaufen. Ebenso sehe ich das bei anderen Gebrauchtsgegenständen. Was zu reparieren ist, wird repariert, sofern dies technisch/mechanisch möglich ist.


    Außerdem hatte ich als Anfängerin sowieso keine Ahnung, was ich von einer Nähmaschine erwarte (sie soll nähen - was sonst?), was ich brauche und schon gar keinen Überblick, was es so alles im Angebot gibt. Das kommt erst mit der Zeit, wenn man sich mit der Materie "Nähen" beschäftigt. Ich glaube, daß ein Anfänger mit einer älteren Maschine, sei's nun Marke oder Handelsmarke, keinen Fehler macht, sofern demjenigen "sein Maschinchen" zusagt, was man zugegebenermaßen erst nach einigen Versuchen feststellt, also langsam auf "Du-und-Du" mit dem bis dato unbekannten Nähgerät kommt.


    Sicherlich kann man sich auch mit der Discounter-Maschine anfreunden und damit glücklich sein. Nur frage ich mich, wenn eine Nähmaschine für € 79,00 angeboten wird und andere Einsteigermaschinen erst bei € 129,00 beginnen, die "Anfänger"-Modelle der Marken bei ca. € 300, dann kann die Discountermaschine nicht so exakt, so sauber und qualitativ gut verarbeitet sein, denn Arbeitszeit kostet Geld - auch in Fernost. Hierzu fehlen mir allerdings sämtliche praktische Erfahrungen - das ist nur ein Gedankengang.


    Zum Thema - lohnt sich eine Reparatur? Meiner Meinung nach immer dann, wenn der zu reparierenden Gegenstand, das Gerät, die Maschine wirklich reparabel ist und ich ihn/es/sie nicht hergeben will. Da interessiert mich dann die Wirtschaftlichkeit herzlich wenig, denn ich mag' das jeweilige Teil einfach sehr gerne (mein Motorrad - Bj. 1978, mein Auto - Bj. 1985). Sicherlich denken nun einige, daß ich einen an der Klatsche habe, doch ich steh' dazu. Es ist meine Auffassung von Werterhaltung.

    :confused:


    Ich habe eine Pfaff 1199 entdeckt, die in der Gebrauchtwarentauschbörse angeboten wird. Da steht sie nun rund 2 Wochen drin.
    Nähere Angaben zum Maschinentyp hab' ich aus dem Internet gezogen und für meine Anforderungen (gerade Naht, Zickzack - Baumwolle oder Jersey) reicht sie aus.


    In der Angebotsbeschreibung steht drin, daß die Maschine aus einem Nachlaß ist, mäßig in Gebrauch war, mehrere Jahre still stand und Probleme mit der Unterfadenspannung hatte. Von Zubehör ist nichts erwähnt, also folgere ich, daß ein Allzweckfüßchen in der Maschine ist und kein Zubehör vorhanden.


    Die Nachfrage beim Anbieter ergab, daß es Omas Maschine war und keine näheren Auskünfte erteilt werden können, da niemand mehr näht.


    Also wäre eine Kontrolle und Wartung beim Nähmaschinenhändler angesagt und ggfs. die Anschaffung von Unterfadenspulen und Füßchen. Nach dem Stöbern im Pfaff-Unterforum anscheinend nicht so einfach, da Zubehör- und Ersatzteile nicht mehr so einfach zu bekommen sind.


    Um die Maschine abzuholen (sie steht ca. 160 km von mir weg) muß ich mit ca. € 45,00 für Benzinkosten rechnen. Was würdet Ihr für eine Maschine ausgeben, von der ihr nicht wißt, ob sie funktioniert oder nicht und die ihr auch nicht zwingend braucht?


    Wäre für Ratschläge und Hinweise zur Maschine recht dankbar.

    ;) Ja, Socken im Streifenstrickmuster oder Socken mit Kontrastferse - das ist gut. Das sind meine Lieblinge.


    Ich mag weder die Bumerangferse noch Socken, die andersrum gestrickt sind. Sie passen mir nicht wirklich.
    Spiralsocken und Tomatenferse (halte ich für eine Abwandlung vom Bumerang) hab' ich noch nicht gestrickt,
    sehe auch für mich keine Notwendigkeit damit zu experimentieren.

    ... grummel ... ich bin sehr betrübt, um nicht zu sagen :motz:


    Ich werde am Samstag erst mal eine Arbeitsschicht einlegen. Damit fällt das Nähtreffen vermutlich aus, was mich ärgert, denn bis zum nächsten Treffen dauert's wieder recht lange. Ihr müßt leider den Salat zu Mittag streichen. Wenn ich noch Zeit habe, dann gucke ich ggfs. auf einen Sprung vorbei.


    Ich wünsch' Euch Allen viel Spaß, viel Genuß & erfolgreiche Nähwerke.

    Du hast Dir sehr, sehr viel vorgenommen. Ich denke, daß Du das gut bewerkstelligen wirst und Deine bisher gezeigten Werke fand ich gut.


    Na, dann putz' ich doch gleich mal meine Brille und setz' mich samt :kaffee: neugierig dazu.

    Bei der Suche nach Wolle im Netz bin ich über Sockennadeln gestoplert, die eine Länge von 40 cm (Prym - Art.-Nr. 191.549) haben.


    :confused: Wozu sind solche langen Nadeln hilfreich?
    Sehen aus wie normale Sockennadeln, die ich bisher nur in 10 cm, 15 cm und 20 cm kannte.
    Kennt jemand diese Nadeln und hat schon damit gearbeitet? Wozu sind sie besonders geeignet?


    Ich würde mich über Euere Erfahrungen und Meinungen dazu freuen, denn ich kenne nur Jackennadeln in dieser Länge, die an einem Ende einen Stopper haben.

    Da ich keinen Link für meine Socken gefunden habe, habe ich kurzerhand mal von meinem Anfang ein Foto gemacht. Das Muster habe ich aus dem Buch 101 Socken, aus dem OZ Verlag. Eigentlich soll man diese von der Spitze aus stricken, aber ich habe dann doch mit dem Schaft begonnen. Mal schauen wie das Muster dann am Fuß aussieht.K640_IMG_0417.JPG


    :)8 Ich werde nach dem Feiertag gleich mal in die Bibliothek sausen und mir dieses Buch vorbestellen. Solche Socken will ich auch haben, denn Sockenwollereste hab' ich noch ganz viele in meiner Schublade.

    So, ich eröffne mal die Verpflegungsliste:


    Näh-Irmi - Linseneintopf
    Briana - Bamberger
    Sporcherin - Salat
    Stacheligel - Milch
    Tigger-Nähmaus
    Sibo - Torte?


    Näh-Irmi, ich nehme an, daß Du einen klassischen Linseneintopf mit Fleisch, Speck oder Würstchen, sowie Essig zubereiten wirst. Bitte plane mich deshalb nicht mit ein, Danke.

    :)8 ... grins ..... fertig ist er nun ... mein Stülpkragen .. frech und völlig frei nachgearbeitet nach Annes Vorlage


    Anschlag 64 Maschen mit Bravo Big melliert und 8er-Rundnadeln (waren heute da) in Länge 25 cm, je 2 rechte und 2 linke Maschen, ganz locker abgekettet, so daß sich der Kragen am Ende etwas weitet und angenehm um den Hals legt und nicht aus Jacke oder Mantel rutscht.


    Da ich so begeistert, fröhlich am Knotteln war, hab' ich glatt vergessen die ursprünglich geplanten Streifen aus schwarzen Lumio einzustricken. Macht nichts, dann wird aus dem Lumio entweder ein Hütchen oder nochmals ein Stülpkragen.

    Vorsätze für's Hobby in 2014 - ja, da habe ich auch einige.


    2013 war sehr arbeitsreich und mit vielen langen Tagen außer Haus verbunden. Nach einem 12 bis 16-Stundentag wollte erst mal die tägliche Hausarbeit erledigt werden und oft war ich danach zu müde um noch etwas zu nähen oder zu stricken. Das soll in 2014 anders werden und ich glaube fest daran, daß dann der Rest fast von selbst kommt.


    Nach vier verunfallten Proberöcken im letzten Jahr möchte ich nun endlich einen vernünftigen Proberock nähen, der dann auch in einen Wunschstoff umgesetzt werden kann und ein tragbares, kleidsames Ergebnis liefert. Nur wünsche ich mir, dafür nicht ein ganzes Jahr zu benötigen.


    Ein Kleid steht auch noch auf meiner Liste 2014, inklusive ein oder mehreren Probestücken und der darauffolgenden Originalstoffauwahl.


    Beim Stricken möchte ich etwas in der Entrelac-Technik machen, vielleicht eine Jacke oder ein Kleid. Das lasse ich ganz gelassen auf mich zukommen, mal sehen, wie mir Entrelac überhaupt zusagt. Einige Sockenpaare werden so nebenbei entstehen und das Hütchen aus der Verena vom Frühjahr 2013 - das möchte ich auch gerne machen.


    Vier Projekte für ein ganzes Jahr mag vielen sehr wenig vorkommen. Ich brauche, ähnlich wie Frieda Fröhlich, relativ lange bis ein Stück fertig ist, vielleicht unverhältnismäßig lange. Doch ich lasse mir meine Langsamkeit nicht nehmen. Ich halte es mit dem Spruch "Gut Ding will Weile haben." Ich werkele auch nur, wenn ich Lust dazu habe. Entpannt und fröhlich sein, ist für mich eine wichtige Voraussetzung, wenn's ans Handarbeiten geht.


    Allen ein näh-, strick- und häkelreiches Jahr mit vielen Erfolgserlebnissen.

    Warum hast Du Dir nicht ne Rundnadel in "richtiger "Länge, also 100cm - oder genauso gut, 2 in 80er Länge genommen. Ich würde mir nie eine Sttrickerei mit so dicken Nadeln auf Nadelspiel antun, davon ganz abgesehen, dass ich die nie wieder verwenden würde. ...
    Grüßle
    Liane
    Ach ja, das mit den Nadeln im Blumentopf kommt mir sehr bekannt vor .. die alten starren "Jacken"stricknadeln ...:)


    :confused: Tja, wenn da auf der Banderole steht Nadelstärke 10, kann ich nicht ahnen, daß ich Nadelstärke 8 brauche. Solche Nadeln in Länge 80 cm hab' ich nicht daheim. Da ich meine Maschenprobe unbedingt stricken wollte, mußten eben die Strumpfnadeln gehen. Ich finde es gar nicht so schlimm mit Strumpfnadeln rund zu stricken, auch wenn's mal acht oder zehn Nadeln sind.

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