Die Frage läßt sich, meines Erachtens nach, nicht pauschal beantworten. Himbeerkuchen sprach schon an, daß es auf die Intensität der Nutzung ankommt. Ich denke, daß es auch auf den Typ der Maschine ankommt (Nähmaschine, Stick-Näh-Kombination, Overlock, PC-gesteuert, elektrisch oder rein mechanisch), auf das Modell/Hersteller und auf das Alter der Maschine. Ganz klar auch darauf, wie die jeweilige Schneiderin mit ihrer Maschine umgeht, wie oft gereinigt wird, wieviel technisches Verständnis sie hat oder sich aneignen möchte. Es gibt viele pfiffige und geduldige Hobbyschneider/-innen, die kleine Defekte selbst sehr geschickt beheben können.
Ist eine Maschine neu oder relativ neu, würde ich sie nach etwa drei bis fünf Jahren durchsehen lassen, außer vorher paßt etwas nicht mehr oder hakelt an der Maschine. Bei älteren Maschinen (10 bis 25 Jahre) denke ich, daß so im Zeitraum von zwei, drei Jahren mal eine fachmännische Durchsicht angesagt ist. Bei Oldies, die im regelmäßigen Gebrauch sind und evtl. schon mehrere Vorbesitzer gehabt haben, denke ich an einen 2-Jahre-Turnus.
Entscheiden muß das jeder für sich selbst, wann er eine Hauptuntersuchung für angebracht hält. Meine beiden alten Damen gehen einmal im Jahr zum Onkel Doktor, weil ich mich an das Teilzerlegen ihres mechanischen Innenlebens zwecks Grundreinigung nicht ran traue, da ich es nicht wieder so zusammen bekommen würde, wie es vorher war. Ich möchte die beiden, fast 50 Jahre alten, Maschinen gerne in einem einwandfreien Funktionszustand erhalten. Das ist mein persönlicher Spleen und ganz bestimmt nicht representativ.
Hier der Link zum von Frieda Fröhlich angesprochenen Thema:
http://www.hobbyschneiderin.net/showthread.php?12201-Ich-hab%B4s-getan-Bernina-440-aufgeschraubt-und-entflust!&highlight=habe+getan

