Sticken auf Stramin, war nicht so mein Ding ... ich erinnere mich ... auch an Untersetzer, bei denen einzelne Fäden aus dem Stramin etwas raus gezogen und farbige Wollfäden angeknotet wurden, um sie dann komplett durch den Stoff zu ziehen, damit Muster entstehen. Fand ich damals recht witzig.
Am Häkeln fand ich in der Schule keine Freude. Der damals gefertigte, ziemlich ungleichmäßige, Topflappen ist immer noch bei meinen Eltern in der Küche im Gebrauch. Das Interesse am Häkeln ist heute auch nicht sehr groß. Ab und an bekomme ich einen Häkelanfall. An einer Mütze im Korbflechtmuster bin ich fast verzweifelt, an vielen Stellen aufgetrennt und nochmals gehäkelt, dauerte ewig bis das Häkelstück fertig war. Jetzt wärmt die Kappe Mamas Kopf.
Blockflöte spielen find' ich genial. Da werd' ich gefühlt blitzschnell viele Jahrzehnte jünger. Nicht die kleine Sopranflöte (manchmal als Schulflöte bezeichnet), die klingt alleine nicht so schön, weil sie zu hoch ist. Die Größeren in Alt-, Tenor- oder Baßlage klingen solo angenehmer, voller und runder. Richtig toll ist es, einem geübten Blockflötenorchester mit Flöten aller Tonlagen zuzuhören, vor allem wenn eine Gitarre oder einer Geige mit von der Partie ist.
Hans-Jürgen Hufeisen macht wunderschöne und auch experimentelle Blockflötenmusik im Zusammenspiel mit verschiedenen Instrumenten. "Champagner" und "Quellwasser" höre ich gerne. Interview mit Hans-Jürgen Hufeisen

