Beiträge von Sporcherin

    dem Partner zu verheimlichen. Aber wirklich? Warum muss man in einer Partnerschaft zur Stressreduktion solche Heimlichkeiten machen? Klar, dass ist der Weg, wie man dem aus dem Weg gehen kann, den richtigen Moment nutzen, etc.

    Ich glaub' meine Aussage ist falsch verstanden worden, daher ein Beispiel.


    Vor vielen Jahren hatte ich mir ein Paar Tanzschuhe gekauft, die für mich einfach genial waren. Zwei Wochen später zog ich los und kaufte von diesem Modell vier Paare in drei verschiedenen Farben. (2 Paar hab' ich heute noch)


    Hätte ich meinen Hamsterkauf meinen damaligen Mann präsentiert kurz nachdem er von der Arbeit heimkam, müde war und einfach nur seine Ruhe haben wollte, hätte ihn das genervt und eventuell zu Diskussionen über Sinn und Unsinn geführt. Also hab' ich nichts gesagt.


    Einen Tag später beim gemütlichen Sonntagsfrühstück habe ich ihm davon erzählt. Er meinte, ich hätte einen Knall, zeig' mal und dann konnte er sich darüber mit mir freuen.

    Nee, nee, neeeeee - das Motorrad ist in erster Linie ein motorisiertes Zweirad zur Überwindung von Entfernungen, das vor allem bei Jugendlichen unter 18 Jahren auf dem Land sehr beliebt ist, da es eine sehr flexible, unabhängige und individuelle Beförderungsmöglichkeit als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem "Eltern-Taxi" bietet. Das ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein definitiver Nutzen für Eltern und Youngster.


    Die Annahme, daß man mit einem Motorrad nichts machen könnte, könnte ich nun seitenweise widerlegen. (Fahren, Putzen, Zerlegen, Umbauen, Designen, Aufmotzen, Reparieren, Schrotten etc.)


    Ebenso könnte ich die Annahme, daß Patchworkdecken im Schrank keinen Nutzen haben widerlegen. (Freude, Stolz, Entspannung, Spaß, Dekoration, Vorrat an Decken)


    Zurück zur Aussage, daß eine Freundin von Rufie, ihre Hobbyeinkäufe vor ihrem Mann verschweigt oder die Frau eines ehemaligen Kollegens von PinkLady gar Erlaubnis für all ihre Ausgaben einholen muß.


    Manchmal ist es sinnvoll, dem Partner nicht sofort alles auf die Nase zu binden, was man tut, um sich kurzfristig den nervigen Diskussionen zu entziehen und später bei "gut Wetter" davon freudig zu berichten. Als Dauermethode würde ich das nicht empfehlen, aber ab und an ist das sehr entstreßend.


    Ich sehe es als äußerst kritisch, wenn ein Partner in seinen Entscheidungen völlig vom anderen abhängig ist und auch noch permanent kontrolliert wird, weil ihm die eigenen Fähigkeiten abgesprochen werden. Wie smett5 schon geschrieben hat, gehören dazu allerdings zwei.

    Eine weit verbreitete Mentalität in Deutschland ist billig, billig, billig ... ob bei Lebensmitteln, Kleidung oder Möbeln. Alles soll möglichst wenig kosten - so richtig Geld gibt der Statistik-Deutsche nur für Autos aus.


    Ich denke, es liegt an mehreren Gründen, warum hochwertige Stoffe nicht in jedem Geschäft zu haben sind.


    Diese Stoffe werden im Privatbereich nur von denjenigen verarbeitet, die sich mit der Materie beschäftigt haben, sich bewußt für solche Stoffe entscheiden, über sehr gute Nähkenntnisse verfügen und sich die entsprechende Zeit für den Enstehungsprozeß nehmen.


    Der Statistik-Deutsche legt im Vergleich zu den Franzosen oder Italienern weniger Wert auf hochwertige Kleidung und läuft überwiegend im Freizeitlook rum. Es entfällt also ein großere Absatzmarkt für "ordentliche" Kleidung, sowohl bei den Kleiderproduzenten als auch bei den Stofflieferanten.


    Nähen mit Jerseystoffen ist bei Neulingen angesagt, da elastischer Stoff so manchen Paßformfehler großzügig übertüncht. (Ich halte elastische Stoffe nicht für die erste Wahl bei Anfängern.) Jerseystoffe gibt es sehr billig zu haben, das senkt die Hemmschwelle für den Start ins Nähvergnügen, denn niemand möchte bei seinen ersten Versuchen viel Geld in den Sand setzen, was nachvollziehbar ist.


    Unelastische Stoffe setzen ein sauberes bzw. akkurateres Arbeiten voraus, eine eingehende Beschäftigung mit den zu verwendenden Technik, also Zeit. Da wir fast alle im Beruf immer mehr Aufgaben bekommen, durch viele elektronischen Medien mehr Ablenkung haben und auch oft mehrere Hobbys pflegen, bleibt für das Nähen eventuell weniger Zeit.


    Die Mode wechselt schnell, was heute Trend ist, kann morgen schon wieder "out" sein. Es ist also nicht so einfach für die Händler up-to-date zu bleiben. Wenn feine Seide, echter Wollstoff oder hochwertige Mischgewebe angeboten werden sollen, unterliegen diese mit ihren Mustern in gewisser Weise auch dem Trend. Kein Stoffladen möchte Waren über mehrere Jahre "ablagern" und sie dann doch nicht verkaufen.


    Nein, früher war in punkto Stoff auch nicht alles besser. Ich erinnere nur an die ekligen Kunststoffteile der 70er-Jahre, die als pflegeleicht beworben wurden und nach einer halben Stunde Tragens bereits rochen wie nach drei Stunden intensivem Sport.

    Mein Lieblingslädchen kommt fast an meine Wünsche an ein ideales Stoffgeschäft ran. Es ist auf dem Land und sieht von außen winzig aus, drinnen ist es riesig.


    Große Auswahl an Stoffarten, Farben, Faden, Bänder & Co. und Zubehör, wie Scheren, Nadeln, Knöpfe usw. Ein prima Angebot an Wolle, Zeitschriften, Büchern und Schnitten.


    Versierte Beratung, freundlicher Service, Annahmestelle für Nähmaschinenreparatur, Vertretung zweier Nähmaschinenmarken, Kursangebot für Nähen, Stricken, Häkeln.


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    Was für mich nicht so optimal ist, sind die Öffnungszeiten.

    Weil meine alte Waschmaschine letztes Jahr kaputt ging, mußte ich ein neues Gerät (günstiger Privileg Toplader) kaufen. Jetzt habe ich ein Blitzprogramm, das in 30 Min wäscht. Für Alltagskleidung genial, da diese selten schmutzig ist. Besonders gut gefällt mir, daß das Maschinchen eine Startzeitvorwahl hat.


    Beim 60° und 90° Grad-Programm ist sie etwa eine halbe Stunde schneller als die alte Maschine. Sie heizt definitiv auf die gewählte Temperatur auf. Die Spartaste habe ich überhaupt noch nicht probiert, da in der Bedienungsanleitung steht, daß sich die Waschdauer dadurch deutlich verlängert.

    ...

    Damit komme ich zu meiner philosophischen Sockenstrick-Frage: Wie geht ihr mit dem Altern und Verschleißen eurer Socken um? Stopft ihr eure selbstgestrickten Socken? Strickt ihr sie nochmal an, wenn die Fußsohlen dünn gewetzt sind?

    ...

    Diese Socken (Schachenmayr, 4-fach, uni) hab' ich Anfang der 80er-Jahre gestrickt. Ja, Alterserscheinungen sind sichtbar, durchgelaufen oder -gescheuert ist nichts.


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    Für's Waschen kommen alle Socken in ein Wäschesäckchen bevor sie in die Waschmaschine dürfen. Gestrickte Socken halten bei mir sehr lange, lediglich die gekauften Sportsocken (mit Zehen- und Knöchelpolsterung) sind nach etwa 5 bis 6 Jahren reif für Putzzwecke.

    Es ist bei mir sehr unterschiedlich, ob ich spontan kaufe oder nach Plan.


    Mit der Sockenwolle, die im fränkischen Discounter verkauft wird, habe ich seit Jahren gute Erfahrungen gemacht. Also kaufe ich sie, wenn mir die Farben und das Material gefällt - ohne lange zu überlegen. Der Preis ist gut, die Qualität ebenfalls, da kann ich nichts falsch machen, auch wenn sie noch etwas "abgelagert" wird, bevor sie dann verstrickt wird.


    Ist ein größeres Projekt in Planung kaufe ich erst mal ein Knäuel, stricke eine größere Maschenprobe, wasche diese und schaue, ob mir das Teststück danach vom Material her angenehm ist. Fällt alles zu meiner Zufriedenheit aus, dann wird genau errechnet, was ich dafür benötige und entsprechend gekauft. Hierfür wähle ich dann eine Wolle aus, die ich ggfs. im Handarbeitsladen nachkaufen kann.

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