(..) Man darf die nicht mehr mit den LEDs von früher vergleichen, die dann, wer gute Augen hatte, auch noch rasterflackerten, etc. (...) auch weil es keine solche Hitzeentwicklung gibt.
Diese Flackerei war ein Grund keine LED-Lampen zu haben, der damalige hohe Preis ein weiterer und die Wärmeentwicklung von konventionellen Glühlampen finde ich bei einigen Situationen als sehr angenehm, z.B. die Stehlampe, die hinter dem Sofa steht und beim Lesen nicht nur das Licht von hinten liefert, sondern auch noch angenehm den Schulter- und Nackenbereich wärmt.
Der Stromverbrauch ist mir bei Glühlampen egal, denn ob ich nun € 17,00 für Strom im Monat zahle oder mit LED-Lampen etwas weniger, darauf kommt's mir bei meiner Zwei-Zimmer-Wohnung nicht an.
Was den Stromverbrauch im allgemeinen betrifft, sehe ich mehr Einsparpotential bei "Stromfressern", wie z.B. Leuchtreklame, elektrisch angetriebene Werbeplakate, elektronischen Anzeigetafeln an Straßenbahnhaltestellen und Nachtbeleuchtung von Sehenwürdigkeiten, etc.
Im Haushalt empfinde ich doppeltürige Kühlschränke mit Eiswürfelfunktion und anderen Funktionen, Tellervorwärmgeräte, elektrische Wäschetrockner, Radiowecker und Geräte, die permanent auf Bereitschaft (stand-by) laufen , obwohl es nicht sein müßte (Stichwort Smart-Home), als nicht unbedingt notwendig. Bei mir ist nur der Kühlschrank permanent in Betrieb, selbst das Telefon/Internet schalte stromlos, wenn ich nicht daheim bin.
Das ist keine Kritik an allen, die die genannten Gerätschaften nutzen, denn dafür wird es Gründe geben, die ich gar nicht beurteilen/bewerten kann. Mir geht es nur auf den Geist, wenn gesagt wird, daß konventionelle Glühlampen so viel schlechter seien als LED & Co, weil Glühlampen so viel Strom verbrauchen. Nee, es ist der Mix aus allen elektrischen Verbrauchern, der den geringen oder großen Stromverbrauch pro Haushalt ausmacht.
Sorry, das mußte raus, obwohl' eine Themaabweichung ist.
