Ich habe mal was ausprobiert, etwas, das ich nie für möglich gehalten hätte. Ich bin überhaupt kein Patchworker, die meisten Sachen sind mir zu bunt und zu wild gemustert; ich konnte da nie was mit anfangen....
Da waren/sind diese Stoffreste.... 
Ich habe hier bei irgendjemandem einen PW-Einkaufsbeutel gesehen. Vollkommen planlos habe ich einfach angefangen, Quadrate aneinanderzureihen und dann die Reihen zusammenzunähen. Ich habe mir gedacht, so ein Einkaufsbeutel für den Kofferraum kann so hässlich sein, wie er will. Perfektes Probeobjekt!
Vermutlich habe ich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann, aber genau das wollte ich so...
- verschiedene Nähfüße austesten
- verschiedene Stiche ausprobieren
- Methoden entwickeln, wie man es schafft, dass später
Naht auf Naht sitzt
- mich zum akkuraten Arbeiten disziplinieren (der wich-
tigste Teil für mich, denn sauberer Zuschnitt und su-
perakkurate Nähte sind nicht gerade meine Speziali-
tät)
Die zwei Außenteile meiner Horror-Shopping-Bag sind rechts im Bild, aufgerollt.
Links im Bild habe ich dann mit Dreiecken und Quadraten gemäß einer Anleitung beim Bernina-Blog herumexperimentiert.
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Dies hier sind meine aktuellen Nähfüße, da sind bestimmt Quiltkandidaten dabei. Ich habe für die Taschenteile allerdings nur den OTF und den transparenten Applikationsfuß verwendet.
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Diese Stiche kann meine Janome.
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Ich habe im Modus 3 hauptsächlich mit der 43, der 2 und 3 gearbeitet. Ich habe gelesen, dass es Stiche gibt, bei denen man mit transparentem Faden arbeitet, bin mir aber nicht sicher, welcher Stich das sein soll bei mir. Ich habe die 2 und 3 vermutet und mal mit unterschiedlichen Farben als Ober- und Unterfaden gearbeitet, aber glaube nicht, dass das mit transparentem Faden den gewünschten Effekt gibt.
Naja, ich teste weiter!