So, als ehemalige Kunsterzieherin mit ein bisschen Ahnung von Feinmotorik muss ich jetzt meinen Senf dazu geben. Doodeln, d.h. den Stift mit der einen Hand führen hat mit Freihandquilten motorisch nix zu tun. Einhändig mit der besseren Hand, Handballen oft aufgesetzt, und zweihändig - beide Hände müssen sich synchron bewegen.
Doodeln ist aber sehr hilfreich, die Wege der Musters zu erkunden, d.h. wie muss ich Abstände halten, um aus einer Spirale wieder raus zu kommen, wie verfranse ich mich beim Stippling nicht in einer Ecke? Also zur mentalen Mustervorbereitung kann es hilfreich sein.
Und dann gibt es noch die verschiedenen Lerntypen. Ich war mal in einer Tanzgruppe, wo die Leiterin die neuen Schrittkombis erst im richtigen Tempo vorgemacht hat. Da konnte ich nach kurzem Probieren mitmachen. Dann bin ich an den Rand gegangen, wenn sie die Schrittkombinationen für die anderen in Einzelelemente zerlegt und geübt hat. Das hab ich nicht gepackt, für die anderen war es aber notwendig.
Kurz - doodeln kann für bestimmte Lerntypen hilfreich sein, muss es aber nicht.