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Beiträge von Kaalleen

    Hm, ich weiß nicht, wie sinnvoll Push-Kompensation in Prozenten ist. Wie weit sich die Satinsäule an den Enden rausdrückt, ist meiner Beobachtung nach nicht wirklich von der Gesamtlänge der Säule abhängig, sondern von einigen anderen Faktoren. Hast du da einen konkreten Anwendungsfall bei dem ein Prozentwert sinnvoller wäre?


    Bei der Füllung gibt es das aus einem ganz einfachen Grund nicht. Das ist vielen vielleicht nicht so bewusst, aber Ink/Stitch ist ein ganz, ganz kleines Projekt. Es gibt nicht mal eine handvoll von Menschen, die sich aktiv in die Arbeit einbringen und diese wenigen Menschen tun dies neben der Arbeit ... um es kurz zu machen ... es wurde schlicht und einfach noch nicht programmiertechnisch umgesetzt.

    ... ich kapier leider jetzt erst mit etwas mehr Erfahrung, was du mir hier empfohlen hast. :pfeifen: Sehr guter Tipp, ganz vielen Dank! :thumbup:

    Freut mich, dass es dir so viel Spaß macht und ich helfen konnte :)


    Im Augenblick beschäftige ich mich gerade mit den Möglichkeiten von guided Fills. Da kriegt man ja auch leicht nen Knoten ins Hirn, wenn die Guides und die Formen etwas komplizierter sind.

    Ah, da hab ich noch was gebastelt für die neue Version. Jetzt gibt es u.a. eine neue Strategie (Buffer), bei der auch kompliziertere Guides (wenn nötig auch mit mehreren kombinierten Pfaden) noch nette Ergebnisse liefern. Man kann damit interessante Effekte erzeugen. Aber Knoten im Hirn möchte ich trotzdem nicht so ganz ausschließen :D

    Eine Möglichkeit einen Ripple-Fill in Pfade zu verwandeln und diese Pfade dann wiederum mit einem Motif zu versehen, habe ich in Inkstitch allerdings noch nicht gefunden.

    Das geht ganz einfach mit der Stichplanvorschau. Der Stichplan sollte hier nicht an der Seite platziert werden, sondern direkt über dem Motiv und außerdem als Stichpfad ausgegeben werden (nichs vonwegen "realistisch"). Von hier aus, kannst du dann alles machen, was du mit anderen Pfaden auch machst. Beim nächsten Stichplanvorschau-Aufruf nur unbedingt darauf achten, dass der alte Stichplan nicht überschrieben wird (gibt es als Option).

    Der Schmetterling ist ja nun schon abgeschlossen, aber vielleicht noch für andere Projekte interessant zu wissen, dass diese Lücken bei Ink/Stitch über eine einfache Parameterfunktion geschlossen werden können. Die Option nennt sich Gap Filling.


    Was sie tut ist, dass sie einfach noch die angegebene Anzahl an Reihen an so einer Lücke hinzufügt. Die Anzahl muss eine gerade Zahl sein und es wird aufgerundet, wenn eine ungerade Anzahl an Reihen angegeben wurde.


    Die Funktion ist nicht perfekt und ich mag es lieber, wenn sie durch geschicktes Digitalisieren unnötig ist, aber manchmal ist es halt einfacher und schneller diese Option zu nutzen.

    Sehr schön. Freut mich, dass es dir gefällt.


    Ein kleiner Tipp für die spitz zulaufende Seite, da knubbelt sich der Faden etwas. Wahrscheinlich sind die Stiche dort etwas zu klein geraten. Hier kann es helfen, die Stiche am Anfang der Säule etwas schräg zu legen und damit zu verlängern. Auch ist es sinnvoll vor der Satinsäule einen kurzen Geradstich zu sticken, der dann in die Spitze läuft. So kann man die Vernähstiche unter der Säule geschickt verstecken.

    Meinst du damit "Random jitter for split stitches"? Ich habe Inkscape auf das englische User-Interface gestellt, damit ich die englischsprachigen Erklär-Videos besser nachvollziehen kann.

    Nein, eben genau das nicht.


    Split method auf Stagger und Stagger split stitches this many times before repeating z.B. auf 2. Dann sind die Zwischenstiche etwas geordneter. Aber auch dann ist es natürlich kein durchgehender Stich mehr. Aber du kannst es ja mal testen.

    Allerdings habe ich die maximale Stichlänge auf 5 mm gesetzt, so dass es in der Mitte zu dieser Linie kommt, die ich nicht so besonders schön finde. Als Nächstes werde ich mal ausprobieren, dass die Einstiche nicht mittig sondern zufällig verteilt gemacht werden. Mal sehen, wie es dann aussieht.

    Das ist wirklich ein schönes Beispiel um verschiedene Sticheinstellungen auszutesten. Eine zufällige Stichverteilung ist eine Option. Wenn du es lieber etwas geordneter haben möchtest, könntest du auch mal ausprobieren, die Versatzmethode auf Stichversatz zu setzen und den Stichversatz auf 2. Dann verschwinden die Zwischenstiche wieder ein bisschen mehr.

    Vielleicht kann Inkstitch ja auch irgendwann das EXP+ Format lesen, das die .inf-Datei integriert.

    EXP+ wurde bisher nicht als Feature bei Ink/Stitch angefragt, das könntest du vielleicht auf GitHub nachholen (https://github.com/inkstitch/inkstitch/issues). Damit will ich aber keine zu großen Hoffnungen wecken, es gibt momentan in diesem Bereich keine großen Entwicklungsschritte. Aber wer weiß, bei OpenSource-Projekten besteht ja immer die Möglichkeit, dass sich jemand findet, der Lust drauf hat, etwas zu implementieren.


    "Zusätzlich können folgende Stickformate von der Maschine gelesen werden: .PES, .PEC, .XXX, .PCS, .JEF und .DST."

    Einfach mal ausprobieren. Um dir ein bisschen Recherchearbeit zu ersparen ...

    .pcs wird als Ausgabeformat bei Ink/Stitch nicht unterstützt und .dst speichert keine Farbinformationen.


    Aber ich befürchte, dass wir jetzt etwas weit von der Ursprungsfrage abgeschweift sind :O

    Inkstitch kann das: Einfach in den Params die Method auf "Manual Stitch" stellen. Dann wird jeder Node ein einzelner Stich. (Falls du das gemeint hattest.)

    Hier geht es glaube ich eher um die Funktion der Zierstiche an der Nähmaschine - weniger um das Maschinensticken. Hierfür hat Ink/Stitch tatsächlich in der Exportfunktion nur das .pmv Format für brother Maschinen anzubieten.


    Für mich war es tatsächlich kaufentscheidend für die Bernina B500, dass Inkstitch das EXP-Format lesen und vor allem schreiben kann. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich vom Kauf einer Bernina Abstand genommen.

    Die Bernina-Maschinen können in der Regel alle möglichen Dateiformate verarbeiten. Das EXP-Format hat den Nachteil, dass es keine Farbinformationen abspeichert. Dafür braucht es dann zusätzlich die INF-Datei. Die kann mit Ink/Stitch zwar direkt mitexportiert werden, aber man braucht halt zwei Dateien. Die EXP-INF-Kombi ist allerdings für Ink/Stitch dann interessant, wenn man mit Cutwork-Funktionen arbeitet, da INF derzeit das einzige Dateiformat ist, dass die Nadelnummern mitnimmt.

    Kaalleen hat einen neuen Termin erstellt:

    Zitat

    In entspannter Atmosphäre wollen wir uns gemeinsam mit Ink/Stitch und den Themegebieten rund ums Maschinensticken beschäftigen.


    Natürlich sind sowohl Stickanfänger als auch fortgeschrittene Nutzer herzlich willkommen.


    Nähere Infos: https://inkstitch.org/de/2023-10-30-Usertreffen

    Wir haben wieder "Sommerzeit", die Outdoorsaison hat begonnen und die Stickgerätschaften wieder verpackt und alle meine Nähprojekte liegen ein weiteres Jahr im Dunkeln.

    Bis zur Eröffnung der Badesaison bleibt aber noch der Simulator;)

    Ah schade, deine Berichte waren recht hilfreich. Aber die Sommerzeit muss man draußen nutzen, da hast du schon Recht.

    1. Der Randomisiere kennt keinen Mindestabstand bzw. ignoriert bereits gesetzte Stiche, er neigt zur Produktion von Löchern.

    2. Eingezogene Stiche wegen zu hoher Dichte werden nicht mit randomiseirt, sie werden als Begrenzung angesehen. Logisch völlig ok, vom Stichbild her nicht optimal.

    Hier wäre tatsächlich praktisch, wenn du das noch auf GitHub posten würdest.

    1. Bei ca. 80% meiner Test-SVGs funzt der Simulator nicht mehr, ich bekommen nur ein schwarzes Rechteck zu sehen. Um das Resultat zu begutachten, müsste ich dieses als Stickdatei abspeichern und anschließend wieder einlesesen...

    Das ist bereits bekannt und ich habe das, wie du schon erkannt hast, in dem rejbasket-Zweig gelöst. Das wird also kein Problem mehr sein, sobald das im Hauptzweig landet.

    2. Es gibt Probleme mit den Füllstichen, insbesondere mit den Varianten "Circular" und "Contour".

    Ein sehr hilfreicher Tipp, lieben Dank dafür!!

    Wie gesagt, momentan fehlen die Muster für die Meanderfüllung in den Entwicklerversionen. Das führt zu Fehlermeldungen, die uns als Entwickler aber erst mal nicht so sehr stören, da die einzelnen Entwicklerzweige sich nur auf ein bestimmtes Feature beziehen. Leider kann ich die Fehlermeldungen auf den Bildern nicht in Gänze sehen, aber ich glaube, die kommen alle daher.


    Ich kann gerne Bescheid geben, ab wann es tatsächlich wieder Sinn macht Entwicklerversionen auszuprobieren.

    George Steel hat den Randomizer derart modifiziert, dass Designs, welche mit Claudine's ursprünglicher Version erstellt wurden, nicht mehr wie gewünscht funktionieren.

    Auch das passiert beim Testen von Entwicklerversionen. Es werden Dinge ausprobiert und geändert oder verworfen. Das gehört einfach dazu ;)


    Ein als Muster markiertes Element (Marker) soll nicht direkt gestickt werden. Es sorgt dafür, dass in den Elementen die mit ihm gruppiert sind an bestimmten Stellen Stiche hinzugefügt (Marker-Linie) oder Stiche entfernt (Marker-Füllung) werden.


    Stichmuster
    An Inkscape extension for designing machine embroidery patterns.
    inkstitch.org

    Der Termin ist hier jetzt auch eingetragen :)

    Sehr schön. Danke!

    Ihr seid ja heftig am schaffen, aber so wirklich rund schauen die DEv Editions momentan nicht aus, obwohl als prerelease tituliert...

    Prerelease ist alles was nicht die nächste offizielle Version ist, auch wenn wir nur mal eben was ausprobieren wollen oder etwas halt noch nicht fertig ist. Momentan dürften ziemlich viele von den Prereleases Probleme haben, das ist aber ok und wird sich bald ändern.

    Du hast in den letzen Tagen in sehr kurzen Abständen laufend verbesserte Versionen deines neuen Spiralenfüllstichs veröffentlicht, zumindest drei davon habe ich mitbekommen und bevor ich eine Rückmeldung geben konnte, war schon die nächste da...

    Dann hast du ja alle miterlebt. Mehr waren es glaube ich auch nicht ;)

    Allerdings hat sich nur die Stichdichte zwischen den Versionen geändert. Bei der ersten habe ich einfach nur die Kreise gezogen ohne die Stichdichte irgendwie zu beachten (furchtbar eng alles). Jetzt kommt die Stichlänge mit ins Spiel und die zieht natürlich bei den engeren Kreisen in der Mitte Lücken rein. Aber ich denke, dass ist dann wirklich Einstellungssache und sollte auch bei den Nutzern liegen bleiben. Mit der Toleranz-Einstellung kann man ja die Löcher entsprechend kleiner und die Stichlänge mehr an die Rundungen anpassen - oder eben halt alles etwas lockerer gestalten. Je nachdem, was gerade besser zum aktuellen Design passt.

    Leider wirkt sich die aktuelle Version von gestern abend bei mir so aus, dass in drei getesteten SVGs die Mittellinienunterlage beim Satin verschwunden ist und Laufstiche bei mehreren aufeinanderfolgenden Satins durch Sprungstiche ersetzt sind ;(((

    Kannst du das mit Beispiel-Datei auf GitHub posten? Ich habe gerade nicht so die Zeit mir das anzuschauen und kann das Problem auch ohne eine Beispiel-Datei nicht reproduzieren. Oder hast du das mit dem Simulator in Params gemacht? Der rendert nur die Satin-Stiche und keine Laufstiche wenn beides ausgewählt ist.


    Die glib-Geschichte shaue ich mir vor dem nächsten Release an und komme dann ggf. noch mal auf dich zurück.

    Die 'Parameter' akzeptieren - im Gegensatz zu Inkscape - keine "deutschen" Dezimalbrüche, die mit einem Komma getrennt sind.

    Das das nicht so schön ist und ist uns bewusst. Ich habe noch vor Kurzem daran gearbeitet den Weg für Komma-Dezimalzahlen zu ebnen. Ich denke, in der nächsten Version wird es dann möglich sein :)

    Im Moment kann ich Dir si gar nicht folgen... was hat der Stickplan mit der Ausgabe der Stickdatei zu tun?

    Naja, wenn du Löcher manuell auffüllen willst, hilft es doch, sich den Stickplan vorübergehend anzeigen zu lassen, um dann gezielt darein zu arbeiten. Ich kann deine eingefügten Screenshots irgendwie nicht sehen. Bei manchen Formen ist ab einem gewissen Punkt eine einfache Spirale ohne Überschneidung der vorherigen Linien einfach nicht mehr möglich. Das ist dann der Moment, in dem die Spirale als fertig betrachtet wird und ein Loch in der Mitte hinterlässt.

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