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Beiträge von Devil's Dance

    ...(Maschinen-)Sticken ist ziemlich teuer - das war mir durchaus bewusst, als ich mir eine Stickmaschine (Brother NV 800 E) zugelegt habe.


    Aber auch da kann man sparen, habe ich festgestellt.


    Ausprobiert hab ich es, weil ich nicht gleich was da hatte (ist schwierig auf'm Dorf :o ), aber für gut befunden:


    Als Stickvlies-Ersatz eignen sich ganz hervorragend die Verbandtücher und Dreiecktücher aus dem PKW-Sanikasten, die man meist wegschmeißt, wenn dieser abgelaufen ist.


    ...o.k., ich würde sie nicht benutzen, wenn es um Kleidung geht, weil sie viellecht 'n bissl "hart" auf der Haut sind - aber für Deko-Stickereien sind sie gut geeignet.


    Waschbar müssten sie auch sein - heißes Wasser vertragen sie ohne Probleme ...


    Man spart nicht nur Geld, man entlastet auch den Müll :) ...


     [Blockierte Grafik: http://fs5.directupload.net/images/user/170710/temp/ura7wslq.jpg]

    Ich will auch sicher niemandem seine Bernina mies reden - wer sie sich leisten kann und sie liebt, soll sich ganz bestimmt daran freuen - aber solche Aussagen wie: "Richtig Patchwork geht nur mit 'ner Bernina, weil alle anderen Maschinen nicht gut genug nähen." finde ich schlicht und einfach diskriminierend, weil es
    1.) genug großartige Quilts gibt, die auf sehr einfachen Maschinen genäht sind und
    2.) weil nicht jeder mal so eben 4.000€ für'ne Nähmaschine locker machen kann oder will.


    Das ist am Ende so, als wollte mir jemand erklären, um "richtig" von Rostock nach HH zu fahren brauchte ich unbedingt einen Mercedes, weil mein billiger Nissan keinesfalls gut genug fahren würde ;) :D!

    Ich finde es schade, wenn der Eindruck erweckt wird, das Gelingen einer Patchwork-/Quiltarbeit hinge davon ab, ob man die "richtige" Maschinenmarke besitzt und nutzt.


    Die Technik ist doch ursprünglich aus dem Bedürfnis heraus entstanden, auch kleinste Stoffreste sinvoll zu verarbeiten, während es heutzutage extra gekaufte Stoffe sein müssen und teure Luxusmaschinen.
    Ich kann mir vorstellen, dass man in so einer "abgehobenen" Patchwork-Szene milde belächelt wird, wenn der Stoff nicht aus den USA und die Maschine nicht von Bernina ist.


    Dabei kann man mit ästhetischem Empfinden, Kreativität und handwerklicher Akkuratesse auch aus "einfachem" Material und mit schlicht solidem Gerät genau so schöne Dinge fertigen - ebenso, wie man "top of the notch"-Material mit der High-End-Maschine der angesagten Marke u.U. total versemmeln kann.


    Talent und Handwerk kann man nicht kaufen ;) :D !

    Gibt es überhaupt "die" Bernina :confused: ?


    ...und dann ist das ja vielleicht auch so'n regionales Ding - hier im Osten kauft man (z.T. zwangsläufig) viel preisbewusster - der u.a. Bernina-Händler in Rostock hat keine einzige Bernina am Lager, weil niemand sie kauft - bei Bedarf würde er bestellen ...


    In den Video-Tutorials hatte ich eher den Eindruck, dass Hardcore-Patchworkerinnen lieber reine Geradstich-Maschinen nutzen (Baby Lock Jane, Brother PQ 1500, Juki TL 2200 oder die Janome 1600P), weil die sehr präzise und etwas schneller sind...

    ...also, ich kaufe gerne Coupons :o ...


    ...und ich entwickle mich gerade in Richtung "Kindernäh-Omi", und das, obwohl ich durchaus auch einen gefütterten Wintermantel unter Beachtung des Fadenlaufs nähen kann und auch weiß, wie man ein Schnittmuster gradiert :p !


    Sonja, wenn dein Laden überhaupt keine Meterware mehr anbietet, ist das natürlich blöd - aber ich finde es trotzdem gut, wenn ich schnell mal so 2-3 Röllchen einkaufen kann ...;) ....

    Ich habe den Rauschenberger "Multi" und bin absolut glücklich, mich dafür entschieden zu haben.


    1.) Nähen im Flachbett mit großer planer Fläche um die Maschine ist in jedem Falle entpannend und fördert präzises Arbeiten. Meine Maschine hat keinen Freiarm, und ich vermisse ihn auch nicht, aber wenn man die Maschine mal bündig AUF dem Tisch haben möchte (z.B. auch zum Reinigen), reicht ein Druck auf die Liftplatte und die Maschine fährt hoch. Genauso einfach ist die Maschine komplett zu versenken und abzudecken, und damit kommen wir zu


    2.) denn dann hat man einen schönen großen Zuschneidetisch und


    3.) der, wenn man will, auf Rollen ist, so dass man ihn von der Wand weg rollen kann, so dass man beim Zuschneiden ringsherumgehen kann UND


    4.) - und das ist mein Lieblings-Feature :D - der mit Knopfdruck in der Höhe verstellbar ist. Das nutze ich sehr oft, z.B. auch zum Wäsche zusammenlegen, sogar für Büro-Arbeiten im Stehen.


    Die Verarbeitung ist wirklich solide und hochwertig, der Tisch ist schwer und steht bombenfest.


    Wenn man den Platz und das Budget dafür hat: meine Empfehlung!

    Wir können stolz sein, dass Sebastian Hoofs bei allem beruflichen Erfolg hier im Forum als Basti immer mal wieder aktiv ist.


    Er hat sich von Hobbyschneider zum Vollprofi hochgekämpft, und das auf dem wohl anspuchsvollsten Feld dieses Handwerks, der Herrenmaßschneiderei.


    Oft hat er uns hier schon mit guten Ratschlägen und tollen Tutorials weitergeholfen.


    Nun ist sein 2. Buch angekündigt:


    Im August erscheint es im Frech-Verlag:


    Männerkleidung nähen: Herrenschnitte in Größe 46-60. Mit zwei großen Schnittmusterbogen Gebundene Ausgabe – 9. August 2017


    Ich bin schon sehr gepannt und hab es vorbestellt :)

    ...oh schön :)!


    Wollen wir uns in Warnemünde auf 'n Käffchen treffen ?



    ...ach schade, ich seh gerade, Pfingsten :o - ich dachte, schon nächster Montag ...


    Da habe ich u.U. die Bude voll - ist aber noch nicht sicher ....

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]