Beiträge von Zauberband

    Hm. Wenn ich im Schnitt an der Oberweite ändere, dann hat das aber auch Auswirkungen an der Weite bis runter zur Achsel, da würde es dann schmaler werden. Das soll aber nicht, da es dort passt.


    Im Prinzip müsste ich im Vorderteil nur an den oberen 2/3 vom Armausschnitt etwas wegnehmen. Was so natürlich nicht geht, da dann eben die Armkugel nicht mehr passt (von der Weite bzw. Nahtlänge, evtl. auch wg. der Form bzw. dem Sitz).

    Wobei mir die Armkugel in der oberen Spitze auch etwas sehr luftig schien. Das könnte wiederum evtl. durch Schulternaht kürzen behoben werden.

    Hallo!


    Mal vorweg: Es wäre schön, wenn ich hier in diesem Unterforum nicht der Alleinunterhalter wäre... ;)


    Ich hadere z.Z. mit einem Shirt-Schnitt, und zwar das "Liv Business" von Pattydoo. Ein einfacher schlichter Schnitt. Das Problem ist, dass mir das Vorderteil auf Höhe zwischen den Armen zu breit ist, unter den Achseln die Weite aber passt. Beim Rückenteil ist das Problem weit weniger ausgeprägt. Wo liegt denn hier das Problem?


    Ich dachte schon an eine falsche Nahtzugabe bei den Armkugeln bzw. Armausschnitten, aber das kann ich mittlerweile ausschließen.

    Sind die Schulternähte zu breit? Die könnte ich kürzen, das würde auch - allerdings wenig - etwas an den Armausschnitten ändern (der Bereich zwischen beiden Armausschnitten würde schmaler). Allerdings hat das Shirt einen U-Boot-Ausschnitt, die Schulternähte sind schon jetzt nur 3 - 4 cm lang. Wenn ich da noch 1 cm rausnehme, bleibt fast nix mehr...


    Ich habe das Shirt mal verkehrt herum anprobiert, da passt es (nicht perfekt, aber deutlich besser) :confused: Ich habe schon kontrolliert, es ist alles richtig herum zusammen genäht.


    Habe ich einfach nur zu wenig Oberweite für diesen Schnitt? Oder ist der Schnitt einfach nichts für mich? Ich bin ratlos.

    Wenn die Naht 7 mm hat.


    Ich habe mal bei mir nachgemessen: Ich nähe derzeit mit 4 Fäden und 2 Nadeln, die Nahtbreite ist 4 mm. Dazu kommen 3 - 4 mm Stoffabschnitt (es ist doch etwas mehr) sowie bauliche Distanzen, die sich schwer messen lassen. Wenn ich direkt abmesse, lande ich eher bei 0,85 cm.


    20190210_112604 (Large).jpg


    Und ich schneide beim Nähen mit der Ovi eigentlich IMMER etwas ab. Das gibt mir die Kontrolle darüber, dass die Naht wirklich sauber ist und auch alle Stofflagen mit gegriffen werden.


    Auf dem Foto sieht man, wie eng es am Messer ist. Breitere Abschnitte bei dünnem Stoff gehen, aber man sieht dann schon, dass sich der Stoff vor dem Messer wellt. Kommen dann noch Quernähte o.ä. hinzu, hat der abgeschnittene Stoff keinen richtigen Platz mehr zum wegrutschen. Auf dem Foto liegt 1 Lage Jersey drin.

    Ich schneide NZ nie nach Augenmaß. Man vertut sich da schnell, ohne dass man es wahrnimmt.


    Akobu verstorben wir ehren ihr Andenken,

    wenn Du 3 mm abschneidest, kommst Du insgesamt ja höchstens auf 8 mm oder weniger (je nach dem, welche Ovinaht). Damit erreichst Du Deine 1 cm NZ nicht.

    Bei Jersey mag es ein Stück weit egal sein. Aber bei nicht dehnbaren Stoffen wäre mir das zu ungenau. Wenn man dann noch einen Schnitt mit mehreren Teilungsnähten hat, dann addieren sich die Differenzen ganz schön...

    Zitat

    eigentlich ist sie ja so breit wie die Naht (also die Greiferschlaufen und die Nadelparallelnaht oder wie man das auch nennen mag) plus eben den Verschnitt

    Ja, da hast Du recht. Habe ich gar nicht bedacht :doh: Dann lande ich ja fast genau bei 7 mm, muss mir das mal anschauen.

    (Was die Frage aufwirft, warum ein bestimmtes Shirt insbes. an der Armkugel trotzdem nicht hinhaut... :confused: )

    Hallo,


    aus geg. Anlass krame ich mal ein vermutlich abgedroschenes Thema hervor: die Nahtzugabe beim Nähen mit der Overlock. Bisher war das für mich eigentlich kein großes Thema, da ich die Overlock überwiegend zum Versäubern nutze und die Nahtzugabe an der Ovi für mich immer relativ uninteressant war. In letzter Zeit nähe ich aber Jersey-Shirts.


    Wirklich aufgefallen ist mir dieses Thema jetzt erst bei den Video-Anleitungen von Pattydoo. Die verwendet in ihren Shirt-Schnitten eine NZ von genau 0,7 cm. Dieses Maß rührt wohl von der normalen Nähmaschine her (Füßchenbreite), ist aber auch dort eher ungewöhnlich. Normal sind ja eher 1,5 oder 1,0 cm. Aber gut.


    Nun ist meine Ovi so gebaut, dass ich mich an der Kunststoffkante orientiere, die direkt Richtung Messer läuft. Die Stoffabschnitte sind dann 2 mm breit, höchstens 3 mm. Bei Burdaschnitten für Shirts habe ich die NZ dann schlicht ganz weggelassen (...)

    Irgendwo rechts vom Messer habe ich noch Markierungen für NZ. Die liegen aber so ungünstig, dass ich mich beim Nähen nicht daran orientieren kann. Sie sind vom Messer zu weit weg und auch zu weit hinten, um vorher schon den Stoff daran entlang führen zu können.


    Und vor allem: Wenn ich doch mal etwas mehr NZ mit der Ovi wegschneiden will, tut sich meine Maschine damit sehr schwer. Es ist nämlich rechts neben bzw. direkt hinter dem Messer gar kein Platz, einen etwas breiteren Stoffabschnitt rauslaufen zu lassen. Die Maschine ist da sehr eng gebaut. Es ist eine Brother 3034D.


    Wie ist das denn bei Euren Maschinen? Sind die anders gebaut? Oder könnt Ihr da irgend etwas einstellen?


    Und rechnet Ihr bei der NZ bei ggf. 2 mm oder 3 mm noch GENAU oder vernachlässigt Ihr die Werte dann?

    Zitat
    • und last but not least: ich möchte mir aus so einer Art Hosenträgerklemmen mit Gummizug in Stoff (?) eine Klammer machen, die etwas zu weit gewordene Kleidung im Rücken einhält - soll also auch dekorativ aussehen

    So etwas gab es doch schon mal? Ich erinnere mich, dass das mal eine Zeitlang IN war und es solche Klammern in schick (oder weniger schick ;) ) fertig zu kaufen gab. Das muss so um 1990 rum gewesen sein. Es kommt alles wieder :)

    Jaaaa, daran kann ich mich auch noch erinnern. Und: als Kind fand ich das doof. :muede:


    Wenig besser kam das werken mit diesen kleinen bunten zylindrischen Plastikperlen, wo man dann Untersetzer produziert hat. Ich glaube, ich habe als Kind nie irgend etwas davon fertig bekommen, mir fehlte damals die Geduld dafür.


    Und: Als Mutter hat es mir immer vor gebastelten Klopapierrollen, Marmeladenglasteelichthaltern und ähnlichem gegraut. Bis heute. Ich muss wohl schon als Kind eine Aversion gegen solche Basteleien entwickelt haben :motz: . Ob der Bastrundwebrahmen schuld daran ist?

    Zitat

    wenn man davon absieht das der im Halsloch eingenäht ist!

    :rofl:


    Sorry, aber echt :cool:


    Ich produziere seit Tagen Shirts. Ich bin eigentlich kein Shirtnäher. Da mir Kauf-Shirts aber zunehmend nicht mehr passen (oder nur die sackartigen), muss ich jetzt doch mal ran. Also bislang alles Probestücke, aber tatsächlich alle tragbar (zumindest zu Hause). Ergebnis: 2 Shirts, 1 Jerseykleid, 1 Jerseykleid zusammengeschustert aus dem Unterteil eines Shirts und dem oberen Teil (Empire) eines anderen zuvor genähten Shirts.

    Gerade zugeschnitten ein weiteres Shirt Nr. Alle sind unterschiedlich, auch vom Schnitt. Der ganz große Wurf war noch nicht dabei.

    Am wohlsten fühle ich mich im ersten Versuch, welches aber aufgrund der Farbe nun wirklich nur Homeware ist, und in dem "guten" Jerseykleid. Bei Letzterem werde ich aber vielleicht das Saumbündchen noch mal auftrennen und etwas schmaler machen. Mal sehen.


    Außerdem auf dem Tisch: fertige Schnittmuster für ein Beanie (Töchterlein), sowie ein Shirt-Schnittmuster für meinen Mann, welches er selbst vorbereitet hat und auch selbst nähen will.


    :laola:

    Und selbst gekaufte Regenjacken sind meist nicht ewig dicht. Daher ein Tipp aus der Wanderszene: Teure Regenjacken lohnen nicht. Eher eine ganz billige und dafür notfalls jedes Jahr oder jedes zweite Jahr eine neue kaufen. Dies gilt zumindest für diese ganz dünnen Jacken, die man z.B. auch in Beutelchen reinfalten kann.

    Heute habe ich den "Olfi" mal richtig ausprobiert, und ich bin begeistert. Das ausschneiden - gleich mit korrekter Nahtzugabe - funktioniert ganz ausgezeichnet. Den eigentlichen Abstandhalter, also das schwarze Teilchen, kann man super an der Nahtlinie entlang führen. Viel besser, als den Rollschneider freihand direkt an einer Linie zu führen; was durch die Rundung der Klinge immer etwas schwierig ist. Ich habe einen ganzen Schnittmustersatz mit allen Nahtzugaben in 1 cm sowie Saumzugaben in 4 cm geschnitten. Nach ein paar Minuten war ich fertig. Genial.

    So, da keiner antwortet, tu ich es selbst :P


    Hier habe ich einmal meine fabrizierten Änderungen:


    Die entscheidenden Schnittbereiche habe ich auf eine extra Folie übertragen. Insbesondere die Änderungen zum amerikanischen Ausschnitt sind erst einmal etwas verwirrend, letztendlich aber nicht schwer. Insgesamt sieht das Ganze dann auch etwas wild aus :) :


    20190205_211332 (Large).jpg


    Ich arbeite immer mit dicker Malerplane, daher sind durch die Folie einige Lichtspiegelungen im Bild.


    Dies ist der Schulterbereich des Vorderteils, erkennbar an dem tiefen Rundhalsausschnitt.


    20190205_203438 (Large).jpg


    Die schwarze gestrichelte und wieder durchgestrichene Linie bitte ignorieren, da habe ich falsch gezeichnet.

    Die schwarze durchgezogene Linie ist die des Originalschnittes. Hier würde ein Stehkragen angenäht werden.

    Die grüne Linie zeigt die Änderung in den U-Boot-Ausschnitt, siehe oben, Punkt 1.

    Die rote Linie zeigt die anschließende Änderung des U-Boot-Ausschnittes in den amerikanischen Ausschnitt, siehe oben, Punkt 2 (nach Anleitung von Pattydoo).


    Analog dazu der Schulterbereich des Rückenteils:


    20190205_203417 (Large).jpg

    Ich glaube, ich habe hier einen Denkfehler. Die Schulternähte passen in ihrer Länge nicht mehr zueinander.


    Änderung zu 1.

    Ich lege zwei Schnittmuster-Vorderteile mit 1x Rundhals und 1x U-Boot übereinander, und zwar: horizontal exakt übereinander am Punkt des äußeren Endes der Schulternaht, parallel zur vorderen Mitte. Netterweise passt der Winkel beider Schulternähte zu Mitte überein.

    Dann übertrage ich den U-Boot-Auschnitt, der sich wie eine Schere mit dem Rundhals überlappt (breiter, aber weniger tief).

    Hallo,


    ich möchte bei einem Shirt einen sog. amerikanischen Ausschnitt nähen. Da ich kein passendes Schnittmuster habe, muss ich ändern. Ich verwende als Basis zwei völlig verschiedene Schnittmuster. Ich würde gern wissen, ob ich soweit richtig denke?


    Ich gehe in zwei Schritten vor:

    1. Rundhalsausschnitt in U-Boot-Ausschnitt ändern.

    2. U-Boot-Ausschnitt in amerikanischen Ausschnitt ändern.


    Zu 1.

    Ich habe zwei Schnittmuster-Vorderteile mit 1x Rundhals und 1x U-Boot übereinandergelegt, und zwar: horizontal exakt übereinander an der vorderen Mitte, vertikal an der Schulternaht. Dann übertrage ich den U-Boot-Auschnitt, der sich wie eine Schere mit dem Rundhals überlappt (breiter, aber weniger tief).


    Ist das soweit korrekt?


    Dasselbe mache ich dann mit dem Rückenteil.


    Zu 2.

    Hier möchte ich die Anleitung von pattydoo verwenden. Die habe ich mir bereits angeschaut, aber noch nicht durchgeführt.

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