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Beiträge von Eichelberg

    Auf in den Endspurt:


    Es fehlt noch der lange Reißverschluss mit dem Einfassstreifen und den RV-Enden.


    Falls noch nicht geschehen, muss der Überstand an Teil B an das Teil A angepasst werden.


    Im Gegensatz zu den anderen Reißverschlüssen müssen beim langen Einfassstreifen, die Zähne des Reißverschlussen oben liegen!


    Bei mir liegt der Einfassstreifen oben auf, da ich wieder mit der Hand das Binding festnähe. Wer mit der Maschine näht muss es anders herum legen. (Klappt es im Zweifelsfall vor dem annähen einmal um, um zu schauen ob es richtig liegt.


    20160325_194906.jpg


    Bei der 2. Seite den Reißverschluss bitte einmal schließen und überprüfen ob die Kanten der Taschen übereinstimmen.


    Danach bei der 2. Seiten den Reißverschluss und das Binding annähen.



    Jetzt fehlen noch die Enden der Reißverschlussabdeckung. (Im Original Schnittteil "L")


    Da ich einen breiten Reißverschluß genommen habe, passt das Teil bei mir nicht. Ich habe die Breite vom Reißverschluss + 1/2 Inch Nahtzugabe + die gewünschte Länge + 1/2 Inch Nahtzugabe zugeschnitten. Damit die doch harten Enden des Reißverschlusses nicht durchdrücken, ist bei mir noch eine Lage Volumenvlies dazwischen.


    Die Nahtzugaben der später offenen Seiten müssen einmal umgebügelt werden (damit sie sich später leichter nach innen klappen lassen.


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    Die Längsseiten werden rechts auf rechts zusammen genäht und die Ecken abgeschrägt.


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    Wenden, Ecken herausdrücken, die Kanten der offenen Enden nach innen klappen.


    Dann über die Reißverschlussenden stülpen und festnähen.


    Die Mitte der Reißverschlussenden werden nun noch an der Mitte des seitlichen Einfassstreifens (an der Naht des 3. Reißverschlusses) festgenäht.



    Die Tasche ist nun fertig. Fehlt nur noch das kleine Stoffkörbchen.


    Es besteht aus 2 Quadraten und einem Stück Volumenvlies oder Patchworkvlies.


    Das Vlies wird mit einem Kreuz am Innenteil (Futter) festgenäht.


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    Jetzt werden sowohl bei dem Futterteil als auch bei dem Außenteil einmal zur Mitte gebügelt und die Abnäher an der Bruchkannte genäht.


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    Das muss an allen viel Seiten des Futterteils und des Außenteils gemacht werden und sollte hinterher so aussehen:


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    Diese so entstandenen Abnäher werden aufgeschnitten und gebügelt


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    An 2 nebeneinander liegenen Ecken werden die Punkte für die fehlenden Druckknopfteilen markiert und befestigt.


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    Die nun entstandenen Korbteilchen werden rechts auf rechts zusammengesteckt. Bitte vergesst die Wendeöffnung nicht ;)


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    Die eben gesteckte Naht nähen
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    Die Ecken abschrägen, wenden, die Ecken schön herausarbeiten. und die Wendeöffnung per Hand mit einem sog. Matratzenstich zusammennähen.



    Fertig.


    Zurücklehnen, durchatmen und genießen!

    Jetzt geht es an die Einfassstreifen (Binding).


    Es gibt dafür 2 Arten.


    Die 1. Art ist den Einfassstreifen auf die rechte Stoffseite zu legen (mit der offenen Seite zur Stoffkante) mit der Maschine festzunähen, umzuklappen, zu bügeln und im Nahtschatten der 1. Naht noch einmal zu sichern. Wenn man gut war, trifft man den Einfassstreifen auf der Rückseite.


    Ich persönlich bevorzuge es den letzten Schritt des Einfassstreifens (Bindings) per Hand anzunähen. Ich finde es wird genauer und schöner.


    Dazu wird der Einfassstreifen auf die linke Stoffseite (mit der offenen Seite zur Stoffkante) gelegt und mit der Maschine festgenäht, umklappen, bügeln und per Hand festnähen.


    Dabei arbeite ich mit dem Trick mir auf dem Daumen eine Markierung zu machen, damit meine Stiche gleichmäßig werden. ;)


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    Auf diese Art werden nun die Einfassstreifen (Bindings) der Seitenteile / Boden angenäht. Sie fassen die offenen Stoffkanten hoffentlich sauber ein.




    Ich esse erst einmal Abendbrot und dann mach ich noch den Rest der Anleitung.

    Mit neuer Kraft machen wir uns daran die Seitenteile mit dem Boden zu verbinden.


    Anmerkung:
    Ich habe mit einer 1/8 Inch Hilfsnaht gearbeitet, bevor der eigentliche Außenstoff dran ist.
    Auch hier ist eine Hilfsnaht wesentlich weniger Arbeit, als später zu trennen.


    Die Bodenteile müssen an die Seitenteile gesteckt werden.


    Leider ist mein Bild etwas unscharf
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    Ich habe die Nahtlinien der Seitenteile nach hinten gerichtet festgesteckt, so können sie nicht unbeabsichtigt umklappen.


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    schön stecken und mit der Hilfsnaht nähen, bevor es an den Außenstoff geht.


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    Bevor der Außenstoff mit der rechten Stoffseite nach außen festgesteckt wird, wird an der vorderen Kante von Schnittteil B links und rechts eine Markierung von 1 1/2 Inch gemacht.


    Diese Markierung beinhaltet eine Stoffreserve, falls schief gesteckt wird.


    Der Außenstoff wird also erst ein Stück weiter unten an der Markierung festgesteckt.
    Ich habe erst den Anfang und das Ende gesteckt und danach die gerade Seiten. Die Rundung habe ich als letztes gesteckt.



    Beim festnähen dieses gesteckten Bereiches lasst Euch bitte Zeit. Näht im Zweifelsfall lieber Stück für Stück. Wenn die Naht nicht super sauber ist, ist es nicht schlimm, das sie später vom Einfassstreifen verdeckt wird.

    Puh bevor es nun an die Seitenteile geht, dürfen wir gerne einmal ruhig durchatmen.


    Die Seitenteile bestehen aus 4x Schnittteil I.


    Jeweils ein verstärktes und ein normales Teil werden rechts auf rechts gelegt und an den markierten Stellen zusammen genäht.


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    Danach gewendet, gebügelt und an den eben genähten Seiten nocheinmal knappkantig abgesteppt.


    Das mit Vlieseline verstärkte Teil sollte nachher nach innen zeigen.


    Nun müssen die späteren Nahtlinien eingezeichnet werden. Ich bereite mir das Schnittteil auf folgende Art vor:
    Ich knicke das Papierschnittmuster mit Hilfe einer dünnen Pappe (war mal in einem Damenstrumpfhosenpaket)


    20160325_131434.jpg


    Dann kann ich die späteren Nahtlinien und Markierungen übertragen


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    Hier noch mit dem 2. Druckknopf für das kleine Stoffkörbchen


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    Anmerkung:
    Ich empfehle die Mitte der Abstände zwischen den einzelnen Nahtlinien der Reißverschlusstaschen zu markieren und das gleich der Bodenteile von C/D/E zu tun um später beim Annähen der Bodenteile Kontrollpunkte zu haben.



    Beim Annähen der Seitenteile empfiehlt es sich ggf. auf eine etwas stärkere Nadel zu wechseln.


    Das erste Seitenteil wird an die Nahtline von Teil B/C (das die kleine Reißverschlusstasche abtrennt) gelegt.


    Lasst Euch beim legen und ausrichten Zeit und kontrolliert lieber einmal zu viel als zu wenig. Die kommenden Stellen sind teilweise kniffelig zu nähen. Kontrolliert auch, ob die Stoffe so liegen, dass Ihr aus Versehen nichts falsches mit festnäht.


    Um das Nähwerk gut im Blick zu haben, wird hier auf der rechten Seite von vorne (Teil B) nach hinten (Teil F) und auf der linken Seite von hinten (Teil F) nach vorne (Teil B) genäht.


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    Diese Schritte werden bei den nächsten Reißverschlussnähten wiederholt.


    20160325_151806.jpg


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    Auf der linken Seite wird dann wie gesagt von hinten nach vorne gearbeitet.



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    An dieser Stelle empfehle ich eine Pause zu machen. Die Seitenteile mit dem Boden zu verbinden ist etwas kniffelig.

    Wenn später das kleine Stoffkörbchen (Fabric Dish) befestigt werden soll, muss nun an der rechten Seite von Stoffteil D ein Druckknopf / Kam Snap oder Magnetknopf befestigt werden.

    Ich persönlich habe mit Magnetknöpfen sehr schlechte Erfahrungen gemacht, daher benutze ich sie nicht.


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    beim nächsten Schritt fasst man das Schnittteil am 1. Reißverschluss an und legt die Stofflagen übereinander.
    Tasche Schnittteil B_C.jpg


    Ich habe leider nur ein Foto vom aufgeklappten zustand vor dem nähen. (Die Stecknadeln müssen vor dem nähen natürlich gezogen werden)


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    Dieser Schritt wird nun mit den vorgegebenen Maßen für die anderen Reißverschlusstaschen wiederholt.


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    Nun werden diese Stofflagen sauber ausgerichtet und der rechte Rand begradigt und von den Reißverschluss-Enden befreit.


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    Bevor die linke Seite begradigt werden kann, sollten unbedingt die Reißverschlusszipper in die Mitte geschoben werden


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    weiter geht es mit dem 2. Reißverschlussfach:


    Die Schnittteile C/H


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    wieder umklappen, bügeln, absteppen.


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    Die 2. Seite des 2. Reißverschlussfaches besteht aus den Teilen D/H


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    Da die Arbeitsschritte die gleichen sind, habe ich von dem 3. und 4. Reißverschlussfach kein Foto gemacht


    Und schon geht es an das 3. Reißverschlussfach:


    Es besteht ebenfalls aus den Teilen D/H


    und die 2. Hälfte aus E/H



    Das 4. Reißverschlussfach besteht aus den Teilen E/H


    und in der 2. Hälfte aus F/H



    Wenn Ihr fertig seit sollte es so aussehen


    Vorderseite
    20160325_122237.jpg



    Rückseite
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    Hallo Ihr Lieben,


    da ich mich ein wenig ablenken wollte / musste habe ich mich endlich an die Bionic Gear Bag (=BGB) getraut.


    Bionic Gear Bag - Kopie.jpg


    Die Tasche ist ein ziemliches Platzwunder für Nähzubehör. Besonders gut geeignet, wenn man unterwegs nähen möchte.


    Auf die Diskussion ob die "Bionic Gear Bag" oder die "Sew-Together-Bag" voneinander abgeschaut sind oder nicht möchte ich nicht eingehen.


    Ich habe mich für die Bionic Gear Bag entschieden, da sie etwas größer ist.


    Es gibt bei Youtube unterschiedliche Tutorials für die BGB - leider habe ich nur englische gefunden.



    Ein paar Grundlegende Informationen vorne weg:


    - die Tasche ist mit viel Ruhe und Zeit auch für ambitionierte Anfänger zu schaffen. Hat es aber eindeutig in sich. (Dafür wird man mit einer tollen Tasche am Ende belohnt)


    - Ich werde hier keine Maße der Schnittteile nennen. Wer sie also nähen möchte benötigt noch das Schnittmuster.
    - die Teile werden überwiegend mit 1/4 Inch Nahtzugabe genäht. (Ausnahmen gebe ich gesondert an)
    - an manchen Stellen ist eine Hilfsnaht hilfreich und kann viel Ärger ersparen
    - ebenso ist es an sehr engen Stellen einfacher per Hand zu nähen anstatt sich mit der Maschine zu quälen.



    So und nun legen wir los.


    In den Videos wird die Tasche aus 4 Fat Quartern oder 1 1/4 Yard Stoff zugeschnitten. Damit man für die Tasche auch Reste verwerten kann, gebe ich an, welche Teile benötigt werden und wo sie später hinkommen. [Anmerkung: ich finde 4 Fat Quarter etwas knapp und empfehle lieber 5 - oder eben 1 1/4 Yard Stoff]


    Sollten mir Anmerkungen eingefallen sein, werde ich sie an der entsprechenden Stelle einfügen.


    Die Tasche besteht aus folgenden Schnittteilen:


    20160324_160055.jpg


    A= späterer Außenstoff
    B= Innenstoff ergibt die vordere Klappe
    C= ergibt die Tasche zwischen dem 1. und 2. Reißverschluss
    D= ergibt die Tasche zwischen dem 2. und 3. Reißverschluss
    E= ergibt die Tasche zwischen dem 3. und 4. Reißverschluss
    F= ergibt das hintere Tascheninnenteil
    G= Taschenfutter für die 1. Reißverschlusstasche
    H= Taschenfutter für die Reißverschlusstaschen 2, 3 und 4
    I= Seitenteile (Schnittteil das gedruckt werden muss. Achtet auf die richtige Druckereinstellung. (Anmerk. ein Kontrollmaß ist an der langen Schrägseite ganz klein aufgedruckt)
    J= Einfass-Streifen für die Seitenteile
    K= Einfass-Streifen für den Taschenreißverschluss
    L= Einfassung Reißverschlussenden (Anmerk. ggf. auf die Breite des verwendeten RV anpassen und später zuschneiden)


    Skizze Schnittteile - Kopie.jpg


    Einlage wird für folgende Teile benötigt:


    A = (Volumenvlies oder ein Rest Patchworkvlies)
    B, E, F, C, D, und I = Vlieseline G700 (ich habe H250 verwendet)


    Zusätzlich noch


    1 langer Reißverschluss 22" (ca. 56cm)
    4 kurze Reißverschlüsse 9" (ca. 24cm)
    wählt die RV lieber zu lang als zu kurz. Kürzen geht leichter ;)
    optional 2 Magnetdruckknöpfe oder Kam Snaps


    Wonderclips, Fold-Back Klammer o.ä. sind teilweise leichter zu benutzen als Stecknadeln!



    Nun müssen ein paar Vorarbeiten erledigt werden.


    Die Teile B, E, F, C, D und 2 spiegelverkehrte Teile von I müssen mit der Einlage verstärkt werden und sollten in Ruhe auskühlen (damit sich die Einlage mit dem Stoff verbinden kann)


    Das Teil A (habt ihr ein Stoff mit einer Musterrichtung muss er ggf. aus 2 halben Teilen + Nahtzugabe!! zugeschnitten werden und einmal um 180° gedreht angenäht werden.


    Muster Stoff A.jpg


    Das Schnittteil A muss mit Volumenvlies oder Patchworkvlies hinterlegt werden. Diese beiden lagen müssen miteinander verbunden werden durch Steppnähte, Quiltstiche, Quiltmuster o.ä. ansonsten könnten sich die Lagen beim Waschen verschieben.



    Jetzt können wir mit dem eigentlichen zusammennähen beginnen:


    Als erstes beginnen wir mit dem Schnittteil B dem 1. Reißverschluss und dem Taschenfutter G


    20160324_160932.jpg


    die Reißverschlüsse der kleinen Taschen werden auf folgende Weise eingenäht. (Natürlich liegt der Futterstoff über der ganzen Breite ;) Es soll nur zum verdeutlichen sein.)


    Reißverschluss.jpg


    Ich nähe sie meistens in zwei Schritten ein. Diese Naht ist weniger aufwendig, als wenn verschobene Lagen getrennt werden müssen.
    Es erleicht es ungemein die Mitte der Stoffteile und Reißverschlüsse zu finden und zu markieren. Gesteckt wird von der Mitte nach Außen.


    Genäht wird immer ein Außenteil (B, C, D, E, F) und danach ein Innenteil (G, H). Danach wieder ein Außenteil ein Innenteil usw.



    Danach muss das Futterteil nach innen umgeklappt gebügelt, festgesteckt und die obere Kante am Reißverschluss erneut abgesteppt werden.


    Ich empfehle die Taschenfutterteile (Schnittteile G und H) auf der Rückseite festzustecken, damit man sie nicht aus versehen festnäht.


    Hier sieht man das fertige Teil B/G an die zweite Seite des Reißerschlusses wird das Teil C /G auf dieselbe Weise angenäht, gebügelt und abgesteppt wird.


    20160324_180834.jpg


    Wenn ihr das gemacht habt sollte es ungefähr so aussehen (Vorderseite / Rückseite)


    20160324_184537.jpg

    @ Jennifer: das Aufarbeiten sind ja zwei Seiten.


    die eine Seite ist die von meinem Mann bzw. mit meinem Mann


    und die andere Seite ist mein Aufarbeiten und immer wieder in mich hineinhorchen wie es mir aktuell gerade geht und was ich in dem aktuellen Moment gerade benötige bzw. was geht und was eben nicht geht.


    Es wird noch für einige Zeit ein permanentes Abwägen bleiben. :o

    Liebe Sonja,


    Viel Kraft und Zuversicht für Dich und die ganze Familie....!
    Kennst du Calmvalera Hevert das is ein homöopathisches Präperat, das mir in kritischen Zeiten schon gute Unterstützung gegeben hat.
    Vielleicht kannst Du mal bei deinem Arzt danach fragen?
    Herzliche Grüsse
    Christiane


    Hier bei uns sind Osterferien. Die Ärzte haben alle Urlaub. Ich könnte mir also erst nach Ostern etwas verschreiben lassen.


    Bis dahin gönne ich mir so oft es irgend möglich ist, eine Pause. Der Haushalt läuft nicht weg.

    Dankeschön :knuddel:


    Katrin: dann geb ich von dem Knuddler und der Kraftportion gleich mal eine Portion an Dich weiter.


    Meine Schwiegermutter ist am 28.12.2008 an einem Herzinfarkt verstorben. Sie rief mich morgens an, weil sie über starke Bauchschmerzen klagte. Der Arzt schickte sie wieder nach Hause, mit den Worten: Sie werden über Weihnachten zuviel gegessen haben. Abens um Fünf war sie verstorben.


    Das Zeitfenster für einen Infarkt ist soo klein und die wenigsten erkennen die Anzeichen.
    Aber ich gebe auch zu, ohne das Erlebnis mit meiner Schwiegermutter, hätte ich so schnell den Notarzt nicht gerufen.

    Guten Abend Ihr Lieben,


    nachdem die größte Gefahr vorüber ist, kann bzw. mag ich hier darüber schreiben.


    Mein Mann hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag bzw. Montag Morgen 2 Herzinfarkte. Als ich Mittags von der Arbeit kam, fand ich ihn in einem sehr schlechten Zustand vor und habe den Notarzt sowie den Rettungswagen gerufen. Er ist dann direkt ins Krankenhaus auf die Intensivstation gekommen.


    Nachdem die ersten kritischen 48 Std. rum sind und keine weiteren Komplikationen aufgetreten sind, scheint er aus der größten Gefahr heraus zu sein.


    Die Zeit von Montag Mittag bis heute Abend war für mich die Hölle. Hilflos abwarten zu müssen ob er es schafft oder nicht.
    Die Gedanken, die einem in der Zeit durch den Kopf gehen, kann sich nur jemand vorstellen, der schon einmal in einer ähnlichen Situation war.


    Mal ganz davon abgesehen, dass zwei Herzinfarkte schon schlimm genug sind, kompliziert das nun den weiteren Heilungsverlauf / Rehaplan der Unfallschäden vom Oktober.


    Und ich bin auch ehrlich, zwei solche Schicksalsschläge innerhalb von 4 Monaten wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.
    Nun ja, es nützt alles nichts - wir werden ja (mal wieder) gemeinsam durch müssen.


    Dennoch wäre es schön, wenn einfach mal Ruhe einkehren würde.

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