Ja, das hat aber mit dem Nähberater nichts zu tun. Das ist das allgemeine Thema, dass der Druck bei Stichwechsel nicht mitgenommen wird.
Beiträge von Tanja711
-
-
Bei meiner 930 ist es so:
Ich starte die Maschine, wähle elastisch dünn und versäubern. Druck geht auf 4.5, Fadenspannung 4.0, Stich 1:14.
Wechsel ich dann auf Stich 1:05, weil mir der zum Versäubern lieber ist, bleibt der Druck auf 4.5.
Bin ich fertig mit Versäubern und wähle einen Zierstich, geht die Spannung auf 3.0, Druck ist immer noch 4.5. Standard ist 6.0.
-
-
Die neuen Großen können ja aber auch Sachen, die nicht einfach nur Sticken auf Stoff sind, zB das Bändereffekt-Set, beidseitig sticken, hat Drehrahmen, kann Nähstiche sticken usw., da ist es schon hilfreich, wenn ich mir von der Maschine vorab was einstellen lassen kann. Sie zeigt halt dann den passenden Stickfuß an, den Rahmen, wann man was anbauen muss usw.
Oder wenn ich an die Bernette 7er denke: Da ist ein Herz als Stickmuster enthalten, das wird so oft auf Jeans oder gar Frottee gestickt, dabei ist es ein FSL Motiv. Schon ist die Nadel dahin oder die Leute denken, irgendwas funktioniert nicht, weil die Satinstiche viel zu dicht sind. Keiner schaut in die Anleitung, was da beim dem Muster dran steht. Da ist das Symbol für FSL dran. Würde die Maschine das beim Laden anzeigen, wäre vielen Anfängern echt geholfen.
-
Dafür liebe ich meine Stich-History. Die letzten 15 Stiche werden automatisch gespeichert, inkl Veränderungen.
-
Nochmal: Man muss den nicht benutzen und er schreibt auch nichts vor. Alle Einstellungen sind Vorschläge. Je nach Hersteller funktioniert er anders, beim einen werden Teileinstellungen auch bei Stichwechsel übernommen, andere können nur den einen vorgeschlagenen Stich. Bei Janome geht bei manchen Techniken ohne den Nähberater gar nichts, man wählt damit zum Beispiel den ASR für Rulerwork aus, anders kommt man nicht dahin.
-
Deswegen hab ich ja im Podcast gesagt, das kann auch schwierig werden, wenn man die selbst den Druck einstellen muss

Stickberater gäbe es auch. Hat Hus ab der Sapphire 85, Bernina ab der 790 Plus.
-
Weil bei Zierstichen oder zB Applikationsstichen die Oberfadenspannung reduziert werden sollte. So kommt kein Unterfaden hoch. Das machen aber viele Computernähmaschinen, man bekommt es oft nur nicht mit oder achtet nicht darauf. Ist auch bei Janome so

-
Bei Hus bleibt der Druck beim Stichwechsel erhalten, die Spannung nicht. Die ändert sich ja ohnehin beim Stichwechsel.
Bei Bernina muss ich aktiv in den Modus mit dem Nähberater gehen und beide Punkte auswählen (Stoffart/Technik). Bei Hus hab ich einfach unten die Tasten oder Felder und kann auch nur die Stoffart auswählen.
Und so etwas zu benutzen heißt nicht, dass man weniger gut nähen kann. Es ist einfach eine weitere technische Funktion, die mich in manchen Bereichen schneller macht. Ich muss zum Heften nicht die Stichlänge erhöhen, das geht bei mir ja über Tasten, nicht über ein Drehrad. Einmal auf "Heften" drücken, längste Stichlänge eingestellt. Wie ich im Podcast gesagt habe, ich muss keinen Nähfussdruck anpassen, wenn ich bei der Hus den Nähberater nutze. Die Werte sind fast immer optimal.
Bei meiner Bernina ist der Druck trotzdem noch zu hoch, deswegen stelle ich da manuell ein. Und es geht hier auch schneller, wenn ich es selbst mache.
Gestern hab ich im Laden mal mit der Epic Quilt 97 genäht. Einschalten und wählen, ob Nähberater (Joy os advisor) oder eben einfach "neu starten" mit Standardwerten.
Viele haben sogar "Lightversionen" von Nähberatern. Schaut doch mal, ob eure Maschinen bei Zierstichen ein Vlies-Symbol anzeigen, bei Zierstichen die Spannung reduzieren oder einen passenden Nähfuß vorschlagen 😉
-
Den Nähberater fragt man ja auch nicht 😆
Man wählt Stoffart und Nähtechnik, dann stellt die Maschine schon mal was ein.
An der Hus nutze ich den gern, an der Bernina gar nicht.
-
Bei VSM gibts grad einige Serverprobleme, daher kommt man da immer mal woanders raus.
Am Wochenende zeigen wir die bestimmt mal bei der Onlinehausmesse

-
Die Performance 950 hat einen schnelleren Prozessor. Das Menü ist überarbeitet (leichtere Bedienung) und am Transporteur/Greifer sollte etwas verbessert worden sein, denn das Nähgeräusch finden wir besser.
-
Dann nimm doch die Ledernadel DH, dann ist die Ausrichtung egal.
Aber die Idee ist gut, notier ich mir mal für das nächste Handnähprojekt.
-
Ja, ich hab eine Bernina, das Tool, aber auch die Messer von Husqvarna.
-
Oder für die Verwendung mit dem Cutwork-Tool optimiert. Bei mir läuft das ohne Schnittbewegung.
-
Ja, man kanns kaum glauben, aktuell sind laut UVP gleich zwei Hersteller teurer als Bernina

-
Und wegen den Fadenschnitten:
Hast du das schon versucht:Wenn die Datei zu PES konvertiert ist, die Objekteigenschaften für eine der Cutworklagen öffnen, auf Verbindungstiche und dort einstellen:
Niemals Fadenschnitte, nie abbinden, nie einbinden.
-
Und es geht auch mit dem Creator, der ist ja etwas günstiger als die Designer-Version.
-
Natürlich gibt es Langzeiterfahrungen, aber nicht mehr bei mir persönlich, denn ich habe sie gegen die L850 getauscht. Ein Nachfolger der L460 wird in absehbarer Zeit nicht kommen, die ist so wie sie ist, ein Dauerbrenner im Bernina-Sortiment.
Auch wenn sie Startschwierigkeiten hatte

-
Das mit der Nacht im nähPark hör ich öfter, aber ich möchte das nicht

Erst wird alles dunkel und nach ein paar Minuten geht die Alarmanlage los.
Ich hab vor zehn Jahren Witze gemacht "Jeden Monat eine andere Maschine testen, das wär doch ein cooler Job!". Und ich dachte dabei immer, das Problem wäre die Entfernung. Tja, ist kein Problem.
Dann dachte ich, es wäre schwer, sich immer wieder von den tollen Maschinen zu trennen. Das war am Anfang auch so, aber jetzt nicht mehr. Es kommt ja immer noch was interessanteres nach.
Bei Janome sind es übrigens "nur" Anniversary Editionen der S3, S6 und S7.
...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]

