Nachtrag: o.k., ich abe das zuerst falsch verstanden - glaube ich: Du lässt also sozusagen die Post vom Zoll Deine Waren abholen und Dir dann zustellen?
Das dafür Gebühren kann ich mir vorstellen.
Es stimmt, dass viele Shops trotz ausdrücklichem Wunsch nicht korrekt (für das deutsche Verständnis) deklarieren. Sie schreiben leider nur den Gesamtrechnungsbetrag drauf und führen nicht die einzelnen Stoffe auf.
Wenn der Shop eine - nach deutschem Zoll korrekte - Kopie der Rechnung in einem Klarsichtumschlag auf der Außenseite des Pakets anbringt, dann rechnet der Zoll in Frankfurt das ab und es geht von da aus direkt an den Empfänger.
Wenn nicht, schicken die das an das für den Wohnsitz des Empfängers zuständige Zollamt (bei mir 80 km einfache Entfernung) - das schickt einem ein Brief in dem man aufgefordert diese Sendung abzuholen oder die Post mit der Verzollung zu beauftragen.
Für mich - wie für so manchen - würde das einen Tag Zeit und nicht unerhebliche Fahrtkosten bedeuten. Also ist man gezwungen, in den sauren Apfel zu beißen, sich mit den Gebühren von 28,50 € einverstanden zu erklären und den Papierkram für den Zoll auszufüllen und abzuschicken. Das zuständige Zollamt schickt die Sendung dann nach Leipzig - dort ist die Zollstelle der deutschen Post - und dort wird es dann endgültig verzollt .... und eine Woche danach kann man mit der Ankunft der Sendung rechnen
Meist wird dabei trotzdem nicht geglaubt was man angegeben hat und das Päckchen doch noch geöffnet - hätte man das sofort in Frankfurt gemacht, wäre dem Empfänger eine Menge Zeit und Geld erspart geblieben ...
Es gibt aber auch US-Shops, die ganz korrekt - auch ohne daß man extra darauf hinweist eine Rechnung draufmachen - zB Fabricdepot