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Beiträge von Schnägge

    Ganz so lange halten sie bei mir nicht. Bzw. haben sie bis jetzt nicht gehalten.

    Wäschesäckchen ist interessant.

    Ich wasche die selbstgestrickten Wollsocken inzwischen im Wollprogramm und mit gutem Wollwaschmittel. Das war nicht immer so, über Jahrzehnte sind sie im 30°-Normalprogramm mit Feinwaschmittel mitgefahren. Ich möchte nicht ausschließen, dass sie mit freundlicherer Behandlung in der Wäsche noch länger halten. Ich mache das vor allem deswegen jetzt so, weil ich finde, dass die Wolle dann schöner altert, sie wird immer feiner und glatter und kriegt einen tollen Glanz.


    Möglicherweise kommt es auch darauf an, wie Menschen laufen. Es gibt ja auch ganz unterschiedlich abgelaufene Schuhsohlen.


    Devil’s Dance und Friedafröhlich: ich würde auch keine Socken stricken, wenn sie mir nicht komfortabel wären. Also kein Problem …

    Neue Experimente mit Sommersocken stehen noch aus. Vor Jahrzehnten hatte ich welche aus reiner Baumwolle. Die sind mir definitiv nicht mehr komfortabel, weil sie sehr ausleiern und dann bügel ich mir mit den Fußsohlen dicke Falten unter die Sohlen. Äh nein, brauch ich nicht. Deswegen stricke ich die so nicht mehr. (Und irgendwie waren sie gleichzeitig heiß und aber auch kalt – nur nicht warm.)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Sparsocken fertig. Bild ist in der Galerie.

    Empfänger ist der Herr Ex-Mitbewohner, der strumpfsockig die Sohlen durchwetzt. Der kommt morgen hier vorbei, deswegen hatte ich einen gewissen „Zug“ drin.


    Socke mit Sparvorfuß


    Ich habe einigen Mist geschrieben (bzw. maßlos übertrieben).

    Es heißt nicht „Sparsocke“, sondern „Sparvorfuß“ (vielleicht sonst doch Verwexlungsgefahr mit dem Sparstrumpf?)

    Ich habe es nur in einem Handarbeitsbuch gefunden. „Das Große Handarbeitsbuch. Eine Darstellung aller Handarbeitstechniken in Text und Bild. Von Bertha Schwetter“. Eine Auflage des Deutschen Bücherbunds, gedruckt 1966 und mit dem Hinweis versehen „Das Werk erschien früher unter dem Titel B E Y E R Handarbeitsbuch“


    Als Anweisung steht dort „Die seitlichen Schlitze werden im Matratzenstich verbunden“.

    schlitzsocke.jpg

    Ähm ja. Matratzenstich habe ich gleich gar nicht probiert, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich das nicht hinbekomme mit den seitlich flottenden Fäden (und ungleichen Randmaschen, weil ich durch die unregelmäßigen Streifen öfters mehrere Reihen in der gleichen Richtung übereinander habe, also nicht konsequent hin und her gestrickt).


    Mit Überwendlingsstich war sowohl wulstig als auch viel zu viel von den flottenden Fäden zu sehen.

    Nächster Versuch: Zusammenhäkeln (ich hatte extra diesen blauen „Ralleystreifen“ eingefügt und die Enden lange gelassen) – ebenfalls wulstig.


    Also am zweiten Socken probiert, den Oberfuß beim Stricken der Sohle gleich wieder mit dran zu stricken. Das ging (aber zwischendrin auch nochmal aufgezogen, weil auf einmal wo unverhofft eine Masche gepurzelt war – wiebitte?!? – und ich auch ächt gebraucht habe, bis ich wusste, wo ich reinstricken muss …

    sparvorfusz-detail.jpg

    Man sieht auch hier was von den buntigen Streifen auf der Oberseite, aber das sieht aus wie abgesteppt bzw. eine Vorstichreihe, das deklariere ich einfach mal als Feature …


    Da habe ich mir mit den buntigen Ringeln doch gleich mal wieder erschwerte Bedingungen geschaffen.

    Vielleicht sollte ich das trotzdem nochmal mit dem Matratzenstich testen, denn dieses Eingestrickte ist sowohl zum Machen als auch später zum Raustrennen den Sohlenteils aufwändiger.


    ---


    Es geht weiter mit Paar Numero Zwo:

    startbild-2020-02.jpg

    Wieder Sockenwolle vierfach. Für meine Mutter.

    Ich stelle mir eine Kombination der Winters-Frost-Socken von This Handmade Life mit den Simple Skyp Socks von Adrienne Ku vor. Das Skyp-Muster als Bündchen-Muster für den Schaft, weil ich schon finde, dass ein Sockenschaft durchgängig irgendeine Sorte sich-zusammenziehendes Rippenmuster haben sollte. Sitzt einfach besser.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Devil's Dance , W.R.Mehring : einmal ist immer das erste Mal … (zumindest gewesen, für die, die es tun – Socken stricken) Oder könnt ihr euch drauf verlassen, dass jemand euch bestricken wird, falls ihr eines Tages handgestrickte Socken doch sehr komfortabel finden werdet?


    Ich will damit nicht sagen, dass das zwangsläufig eintreten wird. Aber mit zunehmendem Alter verändern sich Beurteilungen, Bedürfnisse und auch Wohlfühlgrenzen.

    Ich stricke seit einigen Jahren wieder Wollsocken für meinen Paten und seine Frau – genau aus diesem: warm und komfortabel …

    Für mich war die Haushaltsauflösung meiner Schwiegermutter 2009 sehr heilsam.


    Ein komplett unterkellertes Haus mit Wolle, Stoffen und anderen Handarbeiten entsorgen dürfen.
    Solche Mengen möchte ich meiner Familie nicht zumuten.

    „Entsorgen dürfen“ – na, na, na! Ich gehe doch mal stark davon aus, dass es deine Entscheidung war zu „entsorgen“ (was auch immer das im konkreten Fall bedeutet hat).

    Die Alternative ist, dafür zu sorgen, dass die Hinterlassenschaften dort ankommen, wo sie gemocht und gebraucht werden. Das braucht einen sehr langen Atem.


    Aber „heilsam“ ist trotzdem ein gutes Stichwort. Für mich ist Kompost sieben so heilsam. Da finden sich hier so viele Kunststoff-Teilchen, dass ich sehr abgetörnt bin von all diesen Mischfasern mit Synthetik.

    Ist ja nun auch bei Sockenwolle so … Das versuche ich nicht, zu umgehen, weil die Zusammensetzung von Sockenwolle eine wirklich bewährte Rezeptur ist. Aber es führt dazu, so mit dem Material umzugehen, dass möglichst wenig davon im Müll landet.


    Damit komme ich zu meiner philosophischen Sockenstrick-Frage: Wie geht ihr mit dem Altern und Verschleißen eurer Socken um? Stopft ihr eure selbstgestrickten Socken? Strickt ihr sie nochmal an, wenn die Fußsohlen dünn gewetzt sind?


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ach, ich kaufe Sockenwolle nur streng projekt- und bedarfsbezogen.

    Nur: ob genau diese Sockenwolle für Projekt xyz gebraucht wird, definiere natürlich ich.


    Das Problem ist bei mir tatsächlich weniger der Neukauf, sondern eher das, was schon da ist. Und dann natürlich die Tatsache, dass immer was übrig bleibt. Das fordert dann wieder Ergänzungskäufe fürs nächste Projekt. So dass eben der Fundus irgendwie immer größer wird. Aber es ist ja auch nett, aus dem Vollen schöpfen zu können.


    Anlässlich des Sockenjahres denke ich über Strategien zur Minimierung des Bestands nach.

    Aber das reibt sich mit meinem Kalender-Plan, weil ich dafür schon zwölf Paar besonders schöne, stimmige etc. Socken stricken will … Hm.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    the socklady – nein, du hast nix übersehen. Ich war ein paar Jahre hobbyschneiderin-abstinent …


    rufie: mindestens eine Quellenangabe gehört ja schon dazu, bei den Socken, denen in irgendeiner Form Idee oder Anleitung von anderswoher zugrundeliegt.
    Ich weiß nicht, ob die beiden Freundinnen, die ich bisher als Empfängerinnen für Kalender im Sinn habe, ins Internet gehen würden, um nach Socken-Anleitungen zu stöbern. Und bei papiernen Unterlagen ist noch viel mehr die Frage nach allgemeiner Verfügbarkeit. Da kann es leicht sein, dass sich der Verweis auf Idee und/oder Anleitung wirklich nur auf die Quellenangabe reduziert.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Sockenjahr 2020? Ist was für mich …

    Ob ich die Bingokarte dazu auch ausfülle, werde ich sehen. Buch auch nicht. Selbstgestecktes Ziel sind 12 Paar Socken, damit ein Sockenkalender für 2021 rauskommen kann (der dann wiederum die Empfängerinnen zu einem Sockenjahr 2021 anfixen könnte).


    Die Idee für den Kalender kommt genaugenommen von der Cousine von dem freundlichen älteren Herrn an meiner Seite: die hat uns einen Küchenkalender geschenkt mit fast ausschließlich Bildern von unserer Küche (eineinhalb Ausnahmen: ein Bild ist aus der Küche zum Fenster raus und ein Bild ist tatsächlich im Garten fotografiert; auf beiden Ausnahmen ist die Katze, das rechtfertigt die Ausnahme).


    Paar Nummer Eins ist ein Versuch mit der Methode, die in alten Handarbeitsbüchern als „Sparsocke“ bezeichnet wird: Ressourcensparend in Bezug auf ein mögliches späteres Anstricken bzw. neu Stricken der durchgewetzten Fußsohle – die Socke wird ab dem Schaft zweigeteilt und jedes Teil, Oberseite und Ferse + Sohle offen hin- und hergestrickt. Die Spitze wird dann wieder rund gestrickt und die Schlitze seitlich am Fuß werden zugenäht.


    Mit den Nähten seitlich am Fuß bin ich natürlich skeptisch. Aber in Bezug auf die Kandidaten, die strumpfsockig durch die Wohnung tigern und die Socken dann natürlich recht schnell an der Sohle durchgewetzt haben, finde ich die Aussicht, tatsächlich nur die Sohle erneuern zu können, dann schon eine interessante Perspektive.


    2020-01-sparsocke-anfangsbild.jpg

    Anfangsbild: Sockenwolle 4-fädig von verschiedenen Herstellern (Reste), Nadelstärke 2,5 – kommt dann noch ein Dunkelblau, ebenfalls mit so Tweed-Konfetti drinne, das Buntige ist so eine unsägliche selbstmusternde Wolle (so eine ganz wilde, die so tut, als ob sie im Norwegermuster verstrickt würde), Ferse, Sohle und Spitze werden einfarbig dunkelrot ohne Konfetti

    … wenn’s denn was wird und ich es nicht bis zum Schaft wieder auftrenne, weil mir der Sparmodus nicht taugt (dann würden wahrscheinlich aus Gründen der verfügbaren Wollmenge die Füße komplett einfarbig dunkelrot).


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Dämmaterial ist doch mal ein prima Ansatz, so etwas suchte ich.
    Ich hatte auch schon überlegt, das gesondert in soliden Sack zu sammeln, und beschriftet in den Altkleider Container zu geben. Die werden ihren unbrauchbaren Überschuss ja sicherlich weiter leiten. Aber ist das nett ?


    Liebe Zeitensprung,


    ich finde, das kannst du ohne weiteres so machen, auch ohne die Tüte extra zu beschriften – und ganz bestimmt ohne dich zu fragen, ob das nett ist.*)


    Das Geschäft mit Alttextilien ist ein Geschäft – also ein sehr sehr gutes. Dass die Händler über auch minderwertige Qualität in den Containern etc. jammern, gehört dazu; gehört zum Geschäft. Die Einrichtungen, die Alttextilien sammeln dürfen, haben dafür so etwas ähnliches wie einen hoheitlichen Autrag (ob das formal an dieser Stelle so gesehen wird, weiß ich nicht, deswegen meine Formulierung „so etwas ähnliches“. Aber faktisch ist es das), sie sind Entsorger und damit dafür verantwortlich, alles Textile, das sie sammeln, einer möglichst sinnvollen Weiterverwendung zuzuführen. Und wenn aus den Resten, die die Schnägge in den Altkleidercontainer gibt, dann nur noch Dämmmaterial, Putzwolle oder Verpackungsfilz gemacht werden kann, was für die armen gebeutelten Alttextilhändler leider-leider-leider nicht ganz so lukrativ ist … tja, ähm schulterzuck …


    Herzliche Grüße
    Schnägge


    *) ich finde es z.B. auch nicht gerade nett, die Märkte im Trikont kaputt zu machen. Bei Geschäftemacherei wird eben normalerweise nicht nach Nettigkeit gefragt …

    Seitdem ich das Video gesehen habe, […]


    Oh, danke für den Hinweis …
    … nachgeholt, Video angesehen …
    .
    .
    .
    .
    .
    … hm. Gell, ich hab voll das Thema verfehlt?
    – Mist!
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    Sowas passiert mir aber auch immer wieder. Weil ich einfach losplappere, ohne mich vorher so richtig mit dem Ausgangsmaterial auseinanderzusetzen.


    […] frage ich mich ja, wie ich am elgantesten mit Abendkleid auf dem Fahrad fahre, ohne das mir da der Saum in die Kette gerät. :rolleyes:


    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

    Liebe Nutzlos (ohne den Roman zu kennen, mag ich deinen Nick, grade wegen des Augenzwinkerns),


    ich habe mir mal deine Maße angesehen, die gemessenen. Ich glaube nicht, dass du eine spezielle Konstruktion für Bauch oder so brauchst.


    * Bitte überprüfe das Maß für die Brusttiefe.
    Du bist 2 cm größer als ich und hast 27 cm mehr Brustumfang. Aber deine Brusttiefe ist gleich wie meine!
    Das würde ich mal für einen Messfehler halten. Sonst wäre dein Brustpunkt wirklich sehr weit oben, geht geometrisch gar nicht anders …


    Ergänzend:
    * Kannst du mal nochmal den Unterbrustumfang messen? Daraus hättest du einen Anhaltspunkt zur Körbchengröße: Wenn die Differenz zwischen Brustumfang und Unterbrustumfang größer als 12 cm ist, hast du mehr als ein B-Körbchen. Dann wäre über FBA nachzudenken.
    Ich persönlich würde glaube ich erst bei deutlicher Überschreitung der 12 cm über FBA nachdenken. Aber da fehlt mir die Erfahrung.


    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
    Äh: Tschakka! Wäre doch gelacht, wenn du deinen Schnitt nicht hinbekommst!


    Herzliche Grüße
    Schnägge

    Hallo,


    ich mach mal die Advocata Diaboli und beziehe die absolute Minderheitenposition:


    […] verhindert der Helm keine schweren oder tödlichen Unfälle sonder VERMINDERT das Risiko eines solchen. Genauso übrigens wie der Gurt oder der airbag im Auto....


    Falsch: Der Helm vermindert das Risiko, sehr schwere Verletzungen davonzutragen und möglicherweise für den Rest des Lebens (wenn es dann noch eines gibt) geschädigt zu sein, wenn man in einen entsprechenden Unfall verwickelt wird.
    Gleichzeitig erhöht der Helm das Risiko (und zwar drastisch) in einen entsprechenden Unfall verwickelt zu werden.


    Der Grund ist ein psychologischer Mechanismus, der in etwa so schlicht ist wie die Kopplung von Emotion und Gasfuß bei den meisten Autofahrerinnen und Autofahrern.
    Das optische Signal „Fahrradhelm“ löst bei den meisten Autofahrerinnen und Autofahrern die Assoziation „Rowdy, der mit Vollgas – äh Vollmuskel – durch die Fußgängerzonen und die Einbahnstraßen gegen den Strich heizt“ aus. Und der nächste Kurzschluss passt dann in die Zeit von vor 70 oder 80 Jahren: „der (oder dem) gegenüber muss ich auch keine Rücksicht nehmen“.


    Ihr dürft mich hauen. Aber bitte erst, wenn ihr euch selber (ehrlich!!!) Rechenschaft gegeben habt, ob ihr, wenn ihr am Steuer eines Autos sitzt, euch immer so vorbildlich rücksichtsvoll verhaltet, wie ihr das in der Fahrschule gelernt haben solltet.
    (Vorausgesetzt, Autofahrerinnen und Autofahrer können sich überhaupt ehrlich selber Rechenschaft geben. Ich habe da gelegentlich meine Zweifel.)


    Ketzerische Grüße
    von der Schnägge
    die ohne Helm radelt, seitdem sie sich zuerst gewundert hat, warum die Autofahrerinnen und Autofahrer noch viel rücksichtsloser geworden sind, als sie zuvor schon seit langem waren, und dann diesem Mechanismus auf die Spur gekommen ist.

    Hallo Barbara_Susanne,


    im Vorderteil hast du eine große Falte, die von der Seite unten nach etwas-über-dem-Brustpunkt zeigt. Dort (Pfeilspitze) würde ich etwas Weite zugeben.
    vorderteil.jpg


    Am Rücken stippt es möglicherweise auf der Hüfte etwas auf. Ich würde dort etwas Weite zugeben. Die von milagina vorgeschlagene „Smarties-Falte“ brauchst du wahrscheinlich trotzdem, aber dann nicht ganz so stark.
    rueckenteil.jpg


    Und ich würde es nicht so starkt taillieren. Es soll doch eine Chaneljacke werden?
    Vielleicht findest du damit auch einen Weg, die Raffung in der Seite loszuwerden. Die kommt mir etwas merkwürdig vor.


    Herzliche Grüße
    Schnägge

    kennt jemand auch noch
    S
    XL
    XXL
    währe super hilfreich!


    Nein, das nicht, aber einfacher Dreisatz hilft dann weiter.


    Armlänge Langarm an den Shirts der Größen M und L ausmessen. Verhältnis zum von Faulengraben angegebenen Kurzarm ausrechnen. Damit kannst du an jeder Größe den Kurzarm im passenden Verhältnis zum jeweiligen Langarm abschneiden.


    Herzliche Grüße
    Schnägge

    Hallo Julia,


    ich tät ja schon kommen … wenn du es dir nicht inzwischen anders überlegt hast, bei der überwältigenden Resonanz. Und die Frösche versprechen uns schönes Wetter, da sollte man eigentlich rausgehen …


    Herzliche Grüße
    Schnägge

    Da muß ich mich mal schlau machen, wie man den sinnvoller Weise baut/konstruiert. Aber 'eigentlich' habe ich da schon so einen Verdacht: Umfang am einen Ende, Umfang am anderen Ende und dann mit der Kreisformel rechnen und suchen gehen, wie groß der Radius jeweils ist. Und dann zwei gaaaaanz große Kreis-Segmente zeichnen. Ich glaube, im Hofenbitzer ist da was drin... will ichs wissen? (bestimmt. Allein schom um rauszufinden, wie der das macht. :D ). Aber nicht verzetteln. Erst Hose, dann Bund.


    Viel einfacher. Der Formbund ist einfach das oberste Stück von einem klassischen geraden Rock. Die Abnäher werden zugelegt. Dadurch ergibt sich die Kurvenform.


    Gruß Schnägge

    […] an was peppigem könnte ich mir das schon vorstellen.


    Pyjama?


    sabsmitkater: ich bin schwer beeindruckt.


    Ich würde die Knöpfe auch eher nicht an Kleidung für mich machen. Aber das tut nicht viel zur Sache. Ich mag auch keine Holzknöpfe, obwohl ich Holz mag … Und umgekehrt: Dafür dass Plastik eigentlich ein merkwürdiges Material für Knöpfe ist, dürfen erstaunlich viele meiner Knöpfe aus Plastik sein.


    Aber wie du die Motive zusammensetzst, das ist einfach pfiffig.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Einspruch, euer Ehren!
    Lockere Anordnung heißt nicht automatisch „überladen“. (Ich glaube auch nicht „automatisch für deinen Geschmack“, sondern allenfalls „automatisch für deine Vorstellung“.) Es hängt ja immer noch davon ab, wieviel Sterne letztendlich tatsächlich drauf kommen.


    Außerdem sind die Skizzen teilweise etwas irreführend, insofern als Anja keine weißen Sterne drauf machen wollte, sondern weniger Kontrast oder vielleicht sogar Ton in Ton. Da dürfen es dann auch mehr Sterne werden, damit man sie überhaupt wahrnimmt.


    Abgesehen davon ist der Einwand natürlich gut und nützlich: Vor dem tatsächlichen Aufsticken – welcher Festlegung auch immer – ist es sicher gut, sich nochmal zu vergegenwärtigen, dass weniger oft mehr ist.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo Anja,


    du musst es ja nicht „kreativ“ nennen. Und, bist du nicht auch ein bisschen hier, um dich an Objekte, Methoden, Gestaltungmöglichkeiten ranzumachen, die dir sonst vielleicht gar nicht begegnen würden? (So ist es zumindestens bei mir.)


    Nimm’s einfach ganz gelassen: Du hast nach Inspiration zum Besticken gefragt, den Input kannst du nutzen oder verwerfen.


    Mal abgesehen davon, dass du ja die Vorschläge von Zamba und Dolis einfach übernehmen kannst, ist „unsortiert“ gar nicht so schwierig.


    Geheimnisverrat: Auch dafür gibt es Regeln. Das Zauberwort heißt „Rhythmus“.


    Unsortiert heißt, dass die Fläche eben genau nicht regelmäßig gefüllt wird, sondern dass du Akzente setzst und damit auch einen Weg gestaltest, den man beim Betrachten dann abgeht. Die freibleibenden Zwischenräume sind mindestens so wichtig wie die Motive selber, unregelmäßige Abstände, vor allem, wenn verschiedene Größen im Spiel sind, schaffen Spannung. Es ist einfacher, wenn man mehr unterschiedliche Größen hat. Je gleichmäßiger / gleichförmiger die Motive sind, desto schwieriger wird es, Spannung aufzubauen.
    Der Rest ist üben, üben, üben.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo Rosenfreundin,


    zum Sticken kann ich dir nicht weiterhelfen.


    Aber Kragensteg brauchst du nicht unbedingt. Als Kind gab’s zu vielen meiner Kleidern wechselbare Bubikragen, die wurden einfach nur mit Druckknöpfen an der Halsausschnittkante festgeknöpft. Und Bubikragen haben keinen Steg.


    Batist finde ich gefühlsmäßig etwas dünn. Kommt allerdings auf den konkreten Stoff an, Batist gibt es in unterschiedlicher Feinheit. Und ich würde einen Wechsel- und Anknöpfkragen sowieso doppeln. Das würde sich dann allerdings wieder ein bisschen mit dem Festonrand beißen. Du kannst natürlich auch einen Festonrand verstürzen, das ist aber schon viel Arbeit.


    Liebe Grüße
    Schnägge

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