Ich schätze meine Unfähigkeiten nur realistisch ein.
Entschuldige, dass ich widerspreche: Vielleicht auch nicht. Punkt.
Ich beobachte momentan an ganz vielen Stellen, auch bei mir selber, in meiner Umgebung, beim Kollegen etc. eine ganz merkwürdig minimale Frustrationstoleranz.
Die führt dann – erstmal – zum Aufgeben, dabei war es oft nur ein winziger, völlig banaler und auch ganz menschlicher Fehler. Mit ein bisschen mehr Selbstbewusstsein: ich weiß, dass es im Prinzip richtig ist, nur habe ich wohl gerade mal wieder eine Kleinigkeit übersehen … – Kleinigkeit, komm heraus, du bist umzingelt …
würde es ganz schnell funktionieren.
Da frage ich mich allmählich: woher kommt diese Unfähigkeit, die Kleinigkeiten in ihre Schranken zu verweisen?
Ich meine „Unfähigkeit“ nicht böse, sondern ganz sachlich.
Ich ging aber davon aus, dass das eigentlich auch nicht mit dem selben Schnitt so "gleich" funktioniert.
Davon gehe ich auch aus.
Sie konnte das so machen, weil das Material es verzeiht.
Ich habe das Video ohne Ton angesehen. Deswegen weiß ich nicht, ob sie da noch was dazu erklärt hat.
Aber davon unabhängig: Dein Knoten im Hirn zeigt für mich nur, dass sich das nicht vermittelt, zwei unterschiedliche Methoden, die sich eigentlich auch für unterschiedliche Schnitte (jeweils besser) eignen (jedenfalls für die mehreren) am gleichen Stück und gleichem Schnitt zu zeigen.
Für mich ist nicht dein Kopf suboptimal, sondern genau dieses Video. Die guten Videos zu suchen und zu finden, ist ein mühsames Geschäft.
Herzliche Grüße
Schnägge
