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Einlagenstoffe (nicht geklebt)

  • da wir gerade beim Thema sind eröffne ich den Extrathead zu ungeklebten (nicht eingebügelte) Einlagenstoffen. .


    In meiner Kindheitserinnerung habe ich auch, dass vorhandene (vorgewaschene) Stoffe genommen wurden. Oder auch gewaschenen Nessel. In Rockbünde, welcher etwas Stand brauchen, auch dickeres.


    Als ich von zu hause weg war, lies ich schon mal die eine oder andere Einlage weg. Es war schon die Zeit der Vlieseline, aber das kostete ja. War aber nicht so gut.


    Bei der Einlage kommt es ja darauf an, was ich bewirken will. Den Fall des Stoffes unterstützen oder sogar festigen.


    Jetzt hole ich mal etwas Literatur her.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

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  • Burda perfekt selbst-schneidern von 1976 schreibt auf Seit 50.


    wichtigste Arten:
    Vlieseline (Bügel- und Näheinlage, Wollleinen (Näheinlage, Roßhaar (Näheinlage)


    .... handwerklich-klassische Kostümverarbeitung ist mit Näheinlage obligatorisch. ....


    Einlagenstärke richtet sich nach Beschaffenheit und Schwere des Oberstoffes und danach, ob das Modell weich und schmiegsam oder strengscheider mäßig gearbeitet werden soll. Man solle beachten, wie nachher das Kleidungsstück gewaschen wird. Bei zarten Seidenstoffen wird Organza oder Batist empfohlen.


    Der Fadenlauf muss beachtet werden. Einlagen für Verschlusskanten und Ausschnittkanten im geraden Fadenlauf zuschneiden. Kragen im schrägen Fadenlauf. Sollen Saumkanten mit Webeinlage verstärkt werden im schrägen Fadenlauf und dann in Form bügeln

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

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  • Handbuch Nähen, Augustus Verlag, 1997 (muss ein Nachdruck des Knaurs sein)


    zählt auf

    gewebte Einlagen:


    Schneiderleinen (festes Leinen zur Versteifung von Kragen, Hüten)


    Organdy (ein leichter Baumwollstoff für dünne und transparente Oberstoffe)


    Leinwand ( mittelschwerer Baumwoll- oder Leinenstoff als Einlage für Wollstoffe)


    Haareinlage ( schwere Einlage für Jacken, Mäntel)


    Linon ( für Oberstoffe aus Baumwolle und Wolle)


    Batist ( zu Seide, Linon und Baumwolle; in vielen Farben erhältlich)


    Organza (besonders für feine Oberstoffe)


    Mull (leichte locker gewebte baumwolle für Seide und Linon)


    verschiedene Vliese zum Einnähen (ich denke man schaut auf die Herstellerseite von Vlieseline, was noch zu haben ist.


    Hier wird dann auch Zwischenfutter erwähnt:
    Wolle, Polyester-Vlies, Domette-Vlies, Flanell, Jersey-Kattun und Domette

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  • ich kenne noch steifleinen (keine ahnung, ob das bloss ein österreichischer ausdruck für schneiderleinen oder leinwand ist oder ein anderes produkt bezeichnet). jedenfalls gibt es das in unterschiedlichen stärken und es wird für kragen und manschetten bei hemdblusen und hemden und (das stärkere) für mieder und bastelarbeiten verwendet. vor der verarbeitung gut abdämpfen ist empfehlenswert, wenn das kleidungsstück später gewaschen werden soll.


    ich schneide es meistens im gleichen fadenlauf zu wie das obermaterial, bloss mit schmälerer nahtzugabe. keine regel ohne ausnahme: bei dirndl- und ballkleidmiedern mit gleichviel nahtzugabe, weil die dem mieder zusätzlich stabilität verleiht. (an den rundungen muss man sie natürlich einschneiden). ansonsten wird steifleinen einfach in der naht mitgefasst und die zugabe knapp zurückgeschnitten.


    anders als die meisten vlieseline-qualitaeten ist steifleinen auch für kleidungsstücke geeignet, die heiß gewaschen werden (weisse oberhemden, arbeitsmäntel)

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  • stimmt, bei uns wurde auch von Steifleinen geredet. Hanau ist nicht Österreich. Aber es wird kaum was nützen, wenn ich im nächsten Laden danach frage.

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  • ich werde am abend noch in die kundner schauen. auf der website eines grossen zubehörfachgeschäfts in wien fand ich folgende angaben:


    Aufbügelbare Einlagen
    - Mikrofaser-, Stretch-, Sanfor-, Leder-, Schabracken- und Vlieseline-Einlagen
    - Klebe-Batist, Hänsel, Jersey
    Nicht aufbügelbare Einlagen
    - Sanfor-, Reinwoll-, Rosshaar-, Nylongitter- und Vlieseline-Einlagen


    wobei "Sanfor" eine markenbezeichnung für vorbehandelte baumwollwebe ist, die beim waschen nicht mehr eingeht. "Hänsel" ist an sich der name eines herstellers (in Iserlohn), aber wenn in anleitungen von hänsel die rede ist, ist damit meistens eine haareinlage gemeint (für sakkos und wollmäntel).

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