Sticken mit Inkscape / Inkstitch und der Bernina B500

  • Hier habe ich einen geliebten Bettbezug nach dem Motto "visible Mending" geflickt, bei dem sich ein paar Kettfäden aufgelöst hatten (die hellere Stelle in der Mitte.) Dafür habe ich mit Inkscape ein ganz einfaches tulpenartiges gefülltes Objekt entworfen und in Inkstitch das row spacing auf 1mm eingestellt, auch für das Underlay. So wird die Stelle nicht so dick und der Stoff nicht "zerstochen".


    Vorderseite.jpg


    Optisch gefällt es mir sehr gut. Wenn es auf dem Bild etwas verkrumpelt aussieht, dann nur, weil ich Bettwäsche nicht bügele.


    Hinterlegt habe ich einfach Weblon, das ich dann hinterher entsprechend beigeschnitten habe. Von links sieht es so aus:


    Rückseite.jpg


    Das hält nun schon seit dem Frühjahr.


    Wenn ich Fleece-Kleidung auf diese Art flicke, verwende ich kein Weblon, sondern passendes Fleece und stelle das row spacing noch größer ein (bis 10mm), so dass sich eine Art Waffelmuster ergibt, das Fleece aber schön flauschig bleibt.


    Ergänzung: Welche Stickmaschine man dafür verwendet, ist natürlich völlig egal, solange die Rahmengröße hinhaut. Die eigentlich Arbeit für den Entwurf geschieht in Inkscape / Inkstitch. Die Stickmaschine muss es dann nur CNC-mäßig umsetzen.

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  • Ich freue mich, dass das ein Beispiel mit Poly-Garn ist, denn ich habe mich jetzt nach einigem Ausprobieren für Polyneon entschieden.

    Nach gut einem Jahr kann ich sagen, dass sich das Polyneon für mich sehr gut bewährt hat. Ich mag dabei die weniger hohen Konen von Rheingold lieber als die höheren von Madeira.


    Mit Metallic-Garnen habe ich bisher noch nicht so viel gearbeitet. Aber meine bisherige (wenige) Erfahrung ist, dass die gut laufen, wenn ich die Geschwindigkeit reduziere. Ich habe alle Garne grundsätzlich immer auf so einem externen Ständer.

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