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Nahtzugabe an Belegen?

  • Guten Morgen allerseits.


    Ich glaube ich habe die Frage schon einmal so ähnlich gestellt, aber ich habe immer noch keine für mich schlüssige Lösung gefunden.


    Schneidet man an Belegen (z.B. Halsausschnitt, aber auch bei angeschnittenen Belegen) Nahtzugaben mit zu, und wie macht man an diesen Teilen einen "state of the art"-Abschluss?


    Ich bin gerade an einer Tunika, und habe die Belege mit Zugabe zugeschnitten, dann die Vlieseline aufgebügelt und das Teil genäht. Am Ende muss ich aber ja noch irgendwas machen (oder vorher?) damit es schick aussieht.

    Ich habe mich jetzt entschieden, die Zugabe abzuschneiden und dort mit Ziczackstich zu versäubern wo die Vlieseline beginnt. Aber ist das so richtig?

    Man könnte ja auch die Zugabe umlegen und annähen? Die Frage des Versäuberns ist dann aber auch noch nicht gelöst.


    Vielleicht ist das mir fehlendes Grundwissen, was in Anleitungen einfach vorausgesetzt wird. Denn da steht ja nie: Zugaben 1,5 cm außer an Belegen.


    Gibt es da eine Grundregel? Dann könnte ich mir in Zukunft ein paar Arbeitschritte ersparen. Bilder von meinem Werk folgen...

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  • Disaster

    Hat das Label Frage Nähtechnik hinzugefügt.
  • ...also :confused:, das gibt es nicht die eine und einzige Methode ...
    Wie du es gemacht hast, ist es m.E. in Ordnung.

    Wahlweise könnte man, so vorhanden, die Overlockmaschine benutzen ...

    ... oder, bei schwereren Stoffen (ungefütterten Jacken z.B.), mit Satin-Schrägband einfassen (guck mal unter "Hongkong-finish"),

    ...oder, wenn man geschickte Finger hat ;) , 5 mm umschlagen und mit Geradstich feststeppen,

    ... oder - bei sehr feinen Stoffen - 5 mm vom Rand mit Geradstich entlangsteppen und den Überstand mit der ZZ-Schere abschneiden ...

    Welche Methode nun "state of art" ist, wage ich nicht zu beurteilen :biggrin:

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Ich habe einmal gelesen (und ausprobiert am Probleteil.) Aufbügelbare Vlieseline und Beleg mit Nahtzugaben großzügig zuschneiden. Vlieseline und Stoff rechts auf rechts aufeinander legen und an der äußeren Kante aufeinander steppen. Vlieseline bis kurz vor die Naht zurückschneiden. Arbeit wenden und nun die Vlieseline von der Naht nach innen aufbügeln. Das ist schon ganz schön kniffelig.


    Ich bevorzuge aber das Versäubern der Kante mit der Overlockmaschine. Das wird meiner Meinung nach schöner und flacher als mit der Nähmaschine.

  • Hallo,

    wie gesagt: im Prinzip hast Du es richtig gemacht .

    Meine Nähkursleiterin hat uns beigebracht die Nahtzugabe des Beleges um ca. die Hälfte nach dem Nähen der Naht zurückzuschneiden.
    Die doppelte Nahtzugabe mit der Vlieseline auf dem Beleg drückt sich beim Bügeln leichter durch und ist auf der rechten Seite eher zu sehen....hatte ich mir gemerkt und mache es einfach so seitdem.

    Grüße - Dagmar


    *Ein Leben ohne Nähmaschine ist möglich aber definitiv sinnlos*

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