Singer 411

  • Moin hutzelbein,

    Meine Phönix 2520 hat Stefan hier im Forum bereits gezeigt. Der alte Thread wurde vermutlich gelöscht.

    gelöscht wird in Foren eigentlich nix, du meinst wahrscheinlich diesen Thread.

    Die Maschine ist der Quasatron und einer bestimmten Victoria Maschine sehr ähnlich. Bei der Victoria wurden nach meiner Einschätzung sogar die gleichen Gehäuseteile und der gleiche 105W Motor verwendet. Meine hat Metallgehäuse, alle Zahnräder sind aus Metall, der Tragegriff ist ebenfalls aus Metall und die Maschine hat Transporteurversenkung. Die Greiferklappe ist aus Kunststoff, hat zwei kleine Bruchstellen, die von mir unsichtbar mit Alu-Blech geschient wurden. Auch die Schaniere der Klappe sind inzwischen aus Metall oder mit Metall stabilisiert

    Die Quasatron ist aber innerlich und von den Einstellrädern schon anders aufgebaut - die bruchanfällige Greiferabdeckung ist aber beiden gemein.


    Viel Spaß noch mit den "Schrottmaschinen"

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

    Einmal editiert, zuletzt von kledet ()

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    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Ich habe es nicht genau verglichen. Eine Quasatron und eine andere Victoria (noch mit Metallgreiferzahnrad) hatte ich inzwischen auch noch im Besitz. Beide waren vom Leistungsvermögen mit der Phönix 2520 vergleichbar und funktionierten beide sehr gut. Der Aufbau innen war schon ähnlich. Das Prinzip habe ich jedenfalls sofort begriffen und die Wartung ging schnell von der Hand. In etwa 1-2 Stunden war ich fertig und die Maschinen waren dann auch innen sehr gut gepflegt. Danach habe ich beide Maschinen im vollständigen Original-Lieferumfang wieder gut und schnell verkauft. Bestimmte Nähfüsschen habe ich ersetzt. Bei der Quastantron musste ich die Stopfplatte mit einer Selbstanfertigung aus etwas dickeren Alu-Blech ersetzen. (Weiß nicht, für welchen Zweck die Leute ihre alten Stopfplatten sammeln, wenn sie eine Maschine abgeben).


    Wichtig ist bei dieser Art von Maschine, dass man auch die Mechanik der Bedienelemente gut ölt, damit sich innen nichts festsetzen kann. Wenn man diese Maschinen regelmäßig gut pflegt, sind sie mE sehr langlebig.


    Irgendwann werde ich vermutlich noch das genau passende Ersatzteil für die Greiferklappe der Phönix-Maschine finden. Victoria oder Neckermann machts möglich. Dann steht nichts mehr im Weg, auch diese Maschine im gepfegten Top-Zustand wieder gut zu verkaufen. Vor dem Defekt einer Nähmaschine habe ich keine Angst mehr. Das war für mich die wichtigste Lektion, die ich erst lernen musste.


    Irgendwann einmal werde ich vermutlich auch so ein altes Eisenschwein wie eine Singer 411G besitzen. Vermutlich dauert es nicht mehr lang. Eine Singer 206G wäre mir allerdings nachwievor lieber.


    Eine Bernina oder Pfaff will ich nicht mehr. Die sind mir auch gebraucht viel zu teuer. Wenn mir bestimmte Modelle sehr günstig über den Weg laufen, sag ich allerdings nicht nein.

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  • Die 400er Serie Singer haben Entstörkondensatoren mitten in der Wicklung (da ist nix mit Abknipsen und ein neues Netzwerk aus Pfennigsbauteilen hinbasteln) und sind jetzt über 50 Jahre alt. Die sind am Ende ihrer Lebensdauer.


    Es sei denn, man nimmt den Motor raus und auseinander und ersetzt dann noch die Kondensatoren dort, wo sie drin sind (oder kriegt sie raus, und lötet dann drei neue in die Stromzuführung zu den Kohlebürsten ein - ist ja nicht schwer zusammenzustellen, ein dicker zwischen den stromführenden Drähten und je ein kleiner von den Stromdrähten an Masse). An entsprechenden Versuchen habe ich aber den Spaß verloren, ein paar Maschinen- und mehrere Motorenleichen sind noch hier). Irgendwann wollte ich nämlich auch mal wieder nähen, statt ca. 16 Maschinen im Haus zu haben und weder lauffähige Maschinen noch Zeit dafür zu haben ;) .
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    Eine weitere Lösung ist, dass man eine 400er in der Version für Fußantrieb ergattert, die eine Riemenscheibe an dem Bauteil hat, wo sonst das Pertinax-Zahnrad für die Schnecke des Motorantriebs ist (von aussen schon erkennbar an der Verkleidung für den Riemen), und die entweder in einen Nähmaschinentisch mit Fußantrieb montiert bzw. einer guten 400er wenigstens die Riemenscheibe von so einer fußgetriebenen einimpft (so bei mir - deshalb steht noch eine weitere 401 mit einem vermutlich unbedeutendem Riss im Guss auch noch da, neben einer unrestaurierten 611) oder einem Modell mit Riemenscheibe einen Motor unter dem Tisch spendiert. Letzteres habe ich nicht praktiziert; es stellt sich die Frage, was der Motor für eine Riemenscheibe haben müsste, denn die Riemenscheibe an der Maschine ist natürlich für einen ledernen Rundriemen gedacht.


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