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Schnitte durchradeln oder abpausen?

  • ...mir tun Leute Leid, die so festgefahren sind, dass sie NUR ohne oder aber mit incl. NZ arbeiten können, oder nur auf einer bestimmten Näma-Marke nähen könne, oder nur ein bestimmtes Auto fahren können ;):S ...


    rufie, du lehnst es kategorisch ab, Nz zurückkzuschneiden...
    Wenn man aber auf etwas anspruchsvollerem Niveau schneidert, kommt man da doch gar nicht drumherum ...

    Oder wie machst du das bei Belegen, Manschetten oder Kragen oder anderen Teilen, die gewendet werden müssen :confused:?
    ...und deinen Verweis auf "Anfänger" finde ich auch fragwürdig:

    Wer es nicht von Anfang an lernt, dass Nähen nicht nur ein Handwerk ist, sondern auch eine Denksportaufgabe, der wird immer wieder verzweifeln - nicht nur wegen der schwierigen Aufgabe, sich Gedanken über NZ machen zu müssen.

    Zur Ausgangsfrage:
    Ich pause ab mit transparentem Architektenpapier (50g/m²)und zeichne mir gleich die NZ an, so wie ich sie brauche.
    Downloadschnitte, die ich zumindest von Burda sehr gern mag, schneide ich incl. NZ aus - da pause ich nix ab - wäre schade um das teure Pauspapier ;) ...
    Fertigschnitte auf Seidenpapier benutze ich selten, wenn dann werde die auch ausgeschnitten und auf festes Plotterpapier aufgezogen und anschließend incl NZ ausgeschnitten.

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


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  • Downloadschnitte schicke ich zum plotten, nachdem ich sie zu A0 o. ä. zusammengefügt habe. Da ist mir das Papier zu schade (und die Farbe iauch). Und das Kleben ist furchtbar und passt eh nie ganz genau.

    Viele Grüße

    Conny

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  • leider kann ich das mit dem Zusammenfügen der Pdf nicht :o ...

    ...aber wenn ich 1€ pro A0 Bogen rechne und das Porto dazu, wird es auch nicht günstiger als mit meinem Laser-sw-Drucker.
    ...und mit dem Kleben hab ich mich schon gut "eingefummelt" - das mach ich ganz gerne ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


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  • Beitrag von dark_soul ()

    Dieser Beitrag wurde von Anne Liebler gelöscht ().
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  • Auch das Kleben muss man lernen. Meist liegt es nicht am Muster, sondern am Klebenden. Ich hab das am Anfang auch nie hinbekommen ;)

    Och, kleben kann ich. Wenn es nicht so gut passt, liegt es meiner Meinung nach oft am PDF. Oder ich bin halt doch schlicht zu doof. Man überschätzt sich ja gerne mal.


    Wenn man so ein gekacheltes PDF zusammensetzt, sieht man jedoch häufiger nicht passende Knotenpunkte.


    Außerdem möchte ich nicht mehr 56 Seiten Wintermantel oder so kleben.


    Die E-Books kaufe ich oft im Angebot. Zur Plotterei kommen gesammelte Werke. Machte letztens bei 43 Plots, gerollt, davon 7 Farbplots, einige A1, A2 und auch wildformat, mit Prüfung der Plotdateien und Versand 68,- Euro.


    Nicht nur, dass ich mit meinem Papier anstellig bin: eigentlich geht es weniger um die Kosten, ich habe auch einfach keine Lust mehr auf dieses Geklebe. Das Zusammenfügen am Rechner dauert nur wenige Minuten (wenn man geübt ist). Und die gerollten Plots sind platzsparend aufbewahrt

    Viele Grüße

    Conny

  • Mich nerven auch unsichtbar angefügte Nahtzugaben. Ich habe einen Schnitt, da sind die zu allem Überfluss auch noch verschieden breit und diese Details sind in der 20seitigen Anleitung versteckt. Aber ok, es ist wie es ist, und der Schnitt an sich (ein Herrenhemd) ist super.


    Bei meinen eigenen Produktionsschnitten füge ich die NZ schon zu, zeichne aber die Nahtlinie ein oder gehe sicher, dass die NZ auf JEDEM Schnittteil vermerkt ist. Mich nervt auch, dass es oftmals nicht klar wird, ob die NZ denn nun schon dran sind oder nicht. Nach vielen Jahren Lutterloh wusste ich das von Burda Schnitten nicht und hab mich erst mal blau gesucht. Da steht dann "Nahtzugabe 1.5 cm." Ja ist die jetzt schon dran gezeichnet oder soll ich die mit 1,5 cm anzeichnen ???? Man kann sich ja auf beides einstellen, aber es sollte zumindest eindeutig mit einem ganzen Satz irgendwo stehen.

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  • Hallo,

    ich bin ein Fan von Mülltüten, die ich gerne als Alternative zur teuren Schnittmusterfolie verwende.
    Bevorzugt nehme ich die von Alio 60 Liter, 30 Stück, weil unbedruckt, in einer gut händelbaren Größe und grün.
    Sie haften wunderbar auf dem Schnitt ohne sie extra befestigen zu müssen.
    Ich bin ebenfalls ein Fan vom Anzeichnen der Nahtzugaben an den Schnitt und gerade die grüne Farbe der Mülltüten verhindert - im Gegensatz zur transparenten Folie - dass ich aus Versehen vom Schnittmuster abschneide.

    Was die ebooks im PDF - Format anbelangt: seit ich es so handhabe wie hiergezeigt haben sie ihren Schrecken für mich verloren.
    Große Freude macht es allerdings auch mir nicht.
    Aber ich habe inzwischen eine große Schnittmustersammlung und merke, dass auch hier das Rad selten neu erfunden wird.
    D.h. meist eignet sich einer meiner Schnitte um leicht abgeändert zu werden und der Kauf eines neuen erledigt sich damit.

    Grüße - Dagmar


    *Ein Leben ohne Nähmaschine ist möglich aber definitiv sinnlos*

  • Geradelt vom Schnittbogen habe ich nie, denn ich hatte (und habe) gutes durchsichtiges Papier aus beruflichen Zeiten noch über. Schnitte mit Nahtzuzgabe mag ich nicht; wenn doch, na ja, dann ist die Vorarbeit die Nahtzugabe zu entfernen, denn ich muß alle Schnitte anpassen - bin nicht besonders groß. Und Kaufschnitte, das Seidenpapier wird nicht auseinandergeschnitten, sondern das Schnitteil abgenommen - Erfahrung aus frühreren Jahren, da gab es in meinem Haushalt 'kleine Diebe', die alles bekritzeln mußten (ich habe kein Nähzimmer).


    I.a. verwende ich heute Schnitte aus meinem Fundus, denn ich nähe schon mehrere Jahrzehnte. Die älteren Grundschnitte ändere ich oft ab, d.h. sie werden dem Zeitgeist und möglichen Figurveränderungen angepaßt. Dann kommt das Radel zum Einsatz, ebenso zum Kopieren auf Stoff - ich bevorzuge Webware.

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  • Ob mit NZ oder ohne, ist mir eigentlich wurscht. Ich zeichne ohnehin jeden Schnitt ab, da ich immer Änderungen vornehmen muss, das geht am besten mit meinem SM-Papier. Die NZ wandle ich dann einfach nach meinem Gusto ab.Und an schwierigen Stellen zeichne ich mir ganz ohne Scham auch eine Nählinie auf den Stoff, seit ich fest gestellt habe, wieviel einfacher beispielsweise das Ärmeleinnähen geht, wenn man wirklich ganz exakt arbeitet.


    Ich verwende flüssige Kreidestifte oder https://amzn.to/2QZKBCq [Anzeige] - bei dem dachte ich zunächst, dass er nicht funktioniert, denn wenn man ihn aufträgt, sieht man erst einmal gar nichts. Nach wenigen Minuten erscheint dann aber eine feine weisse Linie.


    Rädeln finde ich prinzipiell prima, aber man zerstört damit halt schnell das SM. Wenn es sich anbietet, arbeite ich auch mit Kopierpapier, das ich in verschiedenen Farben vorrätig habe.


    Ich finde es gut, mir unterschiedliche Techniken anzueigenen - so kenne ich sie zum einen und kann zum anderen situativ auswählen, was gerade zielführender ist. Klebeschnitte mag ich nach wie vor nicht, lieber schicke ich eine A0 Datei zum Plotterservice.


    Folie kommt für mich aus ökologischen Gesichtspunkten nicht in Frage. Wir ersaufen in Plastik - dazu muss ich dann nicht auch noch in einem Kontext beitragen, in dem das wirklich überflüssig ist.

  • oh hier ist ja viel los. Ich arbeite auf viele Art. Wenn ich Schnittmuster erstelle dann auf Heißsiegelpapier, das hat schon wagerechte und senkrechte Linien. Dort wird auch die Nzg nach meinen Erfahrungswerten drangezeichnet. Dann kann ich so nähen. Schnitte aus dem WWW klebe ich zusammen zeichne die Größe ab die ich brauche, die ngz zeichne ich dran oder ein. Dafür nehme Malerabdeckplane die ist fester. Schnitte aus Heften zeichne ich je nach Verwendung, 1x auf Zeitungspapier welches ich bei der Zeitung kriege (Restrolle) oder mehrfach auf Folie ab. Standartschnitte hängen auf Packpapier mit Heißsiegel beklebt im Schrank.

    Liebe Grüße aus Ostfriesland

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