h+h in Köln auf 2021 verschoben

H+H Köln Hobbyschneiderin
Anne Liebler auf der H+H 2019 in Köln. Foto © NADV.com

Die Geschäftsführung der Koelnmesse folgt damit der Empfehlung des Krisenstabes der Stadt Köln vom 04.03.2020, die h+h zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Die ursprünglich für den 20. bis 23. März 2020 geplante Veranstaltung findet nunmehr vom 26. bis zum 28. März 2021 statt.


Hedi Ehlen, Geschäftführerin der Initiative Handarbeit:


Quote

Nahezu alle unsere Mitglieder sind besorgt um das Wohl ihrer Mitarbeiter und Kunden. Auch die Sorge um eine eventuelle Quarantäne-Situation, die die Unternehmen regelrecht außer Gefecht setzen könnte, hat uns schweren Herzens dazu bewogen, uns für eine Verschiebung der Messe ins nächste Frühjahr einzusetzen.


Es waren mehr als 400 Aussteller aus 40 Ländern und circa 16.000 Fachbesucher erwartet worden.


Die Planung für "20 Jahre Hobbyschneiderin" am 23. Mai 2020 in Oederan ist derzeit nicht verworfen, wird allerdings durch eine schwierige Auskunftslage bei den Behörden auf Landes- und Bundesebene erschwert. So ist beispielsweise unsicher, ob zu den zu leistenden Präventivmaßnahmen Ärzte sowie entsprechend medizinisch geschulte Teams vor Ort sein sollten bzw. müssen.


Erst in der vorletzten Woche haben wir vor Ort die Kursflächen "abgesteckt", haben nach den täglichen "Chaosmeldungen" zu verschiedenen Messen (u.a. die Absage der Leipziger Buchmesse) noch keine Informationen veröffentlicht. Die kosten- und zeitintensive Vorplanung der letzten 12 Monate steht allerdings hinter dem Allgemeinwohl.


Wir halten euch zeitnah auf dem Laufenden.

    Comments 6

    • Ach Ihr Lieben, so sehr ich mich auf alle freue.... Gesundheit und das Wohlergehen aller geht letztlich vor. Warten wir es ab. Vielleicht passiert mit dem Corona genau das, was damals mit SARS passiert ist. In der warmen Jahreszeit ist der Virus verlaufen. Ich wünsche es uns allen.

      • Das Telefonieren und die Unverbindlichkeit aller Aussagen der verantwortlichen Stellen nervt bis in das Unerträgliche. Das Virus an sich mag vielleicht gut behandelbar sein (dazu müssten die Kliniken das Teil allerdings erstmal erkennen (wollen/können)), das Problem liegt in der Tat aktuell im unterstellten "Vorsatz", bei Veranstaltungen das Teil verteilen zu "wollen". Und damit danach auch das Fell abgezogen zu bekommen, wenn dort jemand mit COVID-19 auftaucht. Blöd ist die Inkubationszeit von 5 bis 6 Tagen und die Übertragung per Tröpfcheninfektion. Noch blöder ist, dass Infizierten nicht der Kopf leuchtet, als man sieht eben nicht, wer die potentielle Gefahrenschleuder ist. Die Empfehlung, einen Mindestabstand von ca. 2 Metern zu "verdächtigen" (allein die Bezeichnung der BZgA schon...) Personen einzuhalten, ist für Veranstalter nicht machbar. Allein die Fallzahlen des Robert-Koch-Institutes sind wohl eher die Spitze des Eisberges. Aus gleichem Haus stammen die "Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen" mögen zwar korrekt, aber für Veranstalter kaum bis gar nicht umsetzbar sein. Allein der Satz

        Eine enge Abstimmung zwischen Veranstaltern und Gesundheitsbehörden vorort ist nötig in der Planungsphase, Phase der Durchführung der Veranstaltung und Phase nach der Veranstaltung, u.a. mit Teilen der Erreichbarkeitsdaten (24/7) und Etablierung von Kommunikationskanälen.

        kann Kosten von null bis utopisch im Etat bedeuten. Über "Teilnehmerzahlen ... reduzieren" oder "...enge Interaktion der Teilnehmenden verzichten" oder gar "Eingangsscreening auf Risikoexposition und/oder Symptome" denkt man nach und bekommt akute Übelkeit.


        Sicherlich notwendige Maßnahmen. Aber auch das finanzielle k.o. für jeden Veranstalter, der sich an die Empfehlungen hält. Ich habe einen Doc aus einem Klinikum gefragt, was sein Arbeitgeber für das Abstellen von Ärzten in Rechnung stellen würde. Die inoffizielle Antwort war, dass das Klinikum froh über jeden Arzt im Haus ist, der Corona überhaupt erkennt. Nach penetrantem Nachhaken meinerseits wurden Summen pro 6 Stunden-Schicht genannt, die nicht einmal ansatzweise machbar sind... Weder mit Sponsoren noch mit Eintrittsgeldern. Ok, wenn jeder irgendwie 20 bis 30 Euro für den Doc am Eingang selbst bezahlt, würde es gehen...


        Beim einem Gesundheitsamt nachgefragt: "Ähm, wer die Verbreitung fördert, zahlt für die Eindämmung." - "Wie sind die Auflagen?" - "Das sagen wir Ihnen am Tag vor der Veranstaltung, das ändert sich täglich." Ich hab echt gedacht, ich habe Spahn selbst am Telefon...


        Fazit: Leichte bis schwere Ratlosigkeit.

      • wie furchtbar. Ich wäre mehr als ratlos.

      • Ich kann euch sehr gut verstehen !


        Ich kann aber auch die Behörden verstehen, denn es kann keiner vorhersagen wie die Lage in 2,5 Monaten aussieht.

        Bisher sehen wir nur den täglichen Anstieg der Infizierten. Das kann sich aber jederzeit ändern, sprich steigen oder zurückgehen. Auch ist es möglich, dass das Virus mutiert und somit gefährlicher werden kann.


        Wie das alles im Mai aussieht weiß niemand und danach richtet sich dann die Auflage für Veranstalter.


        Leider, leider ist das so und letztendlich müsst ihr dann wohl entscheiden wie lange ihr abwarten könnt/wollt.


        Ich hoffe das diese Veranstaltung stattfinden kann, wäre sehr traurig wenn nicht, aber in die Zukunft kann leider keiner sehen.


        LG

      • Corona-Diskussion hin oder her, aber die Aussage "verschoben auf 2021" finde ich absolut unangebracht. Das heißt ersatzlos gestrichen.

      • Tanja711 Vielleicht wurde für 2021 keine h+h geplant, wer weiß das schon so genau... ;)

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