Anzeige:

Die eiserne Mamsell im Stadtmuseum in Iserlohn

Aufmerksam wurde ich auf diese Museum durch einen Fernsehbeitrag in der Lokalzeit des WDR. Zu sehen waren ein paar der vielen Exponate und der Sammler Marco Trapp, der als 15-jähriger auf einem Flohmarkt sein erstes Sammelexemplar erwarb. Fasziniert von der technischen Umsetzung in der Maschine begann die Sammelleidenschaft.


Die eiserne Mamsell im Stadtmuseum in Iserlohn


© Foto Stadt Iserlohn 2014/2015.


In der Pressemitteilung der Stadt Iserlohn konnte man dazu lesen:


Quote

Der Schwerpunkt der Ausstellungsobjekte liegt - was ihre Konstruktion und ihren Bau betrifft - in den Jahren vor 1900, als die Nähmaschinenindustrie in Amerika und den meisten europäischen Ländern ihren Höhepunkt erreicht hatte. Allein in Deutschland gab es weit mehr als hundert Nähmaschinenfabriken, die mehr oder weniger erfolgreich waren. Einige existierten nur ein paar Jahre, andere über 150 Jahre wie die Firma Pfaff aus Kaiserslautern. Die Ausstellung soll die unterschiedlichen Nähsysteme und vor allen Dingen die unglaubliche Formenvielfalt veranschaulichen. So sahen zum Beispiel die Maschinen, die in Frankreich hergestellt wurden, anders aus als die aus England; französische Maschinen waren verspielter in ihrem Aussehen als englische Modelle. Die Ausstellung ist somit nicht nur für technikinteressierte Besucher konzipiert, sondern soll auch die Liebhaber der schönen Formen, die eine reich verzierte Maschine haben kann, ansprechen. Neben den Haushaltsmaschinen werden auch einige Kindernähmaschinen sowie Handwerkermaschinen gezeigt, die einen Zeitraum von zirka 1865 bis 1920 umfassen und größtenteils den (Haupt-)Ländern der Nähmaschinenfabrikation Deutschland, England, Frankreich, Kanada und den USA entstammen.


Knapp zwei Wochen sind noch Zeit, sich vor Ort "alte" = spannende und optisch wunderschöne Technik anzusehen. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 19.00 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen.


Webseite des Museums

    Anzeige: