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Beiträge von rufie

    Ich habe gerade noch das Thema geändert, denn ich finde man könnte es erweitern.

    Ich stamme aus einer Gegend der Webereien, Veredlern und generell der Textilindustrie. Nach einer schmerzhaften Talfahrt über viele Jahre mit Schließungen und vielen Arbeitslosen, blüht es wieder auf. Das sind inzwischen Nischenanbieter, die aber nicht selten namhafte Modelabels und Marken bedienen, teilweise sogar Patente auf ihre Produktion oder Ausrüstung halten, also weltweit einzigartig sind.

    Ich bin so aufgewachsen, dass man seinen Stoff in der Fabrik kauft. Mein Patenonkel war selbst in der Textilindustrie.


    Nach vielen Jahren der Flaute kann man nun wieder Werksverkaufshopping machen. Und ich muss schmunzeln. So manchen Stoff habe ich dann in München in den Edelboutiquen als Kleidungsstück im Schaufenster gesehen. Oft gab es den Stoff im Fabrikverkauf in anderen Farben, sprich es wurden mehrere Farbzusammenstellungen gefertigt, und die Kombinationen, die dann nicht in Produktion gingen, landeten im Fabrikverkauf.


    Deshalb die Erweiterung meiner Frage von oben: Gibt es hier auch Näherinnen, die Stoffe und vielleicht auch anderes Zubehör direkt von der Fabrik kaufen?

    Ich war wieder einmal in meiner Heimat. Dort ist ein Trigema Testgeschäft und da wurden säckeweise Nähgarne angeboten. Das sind natürlich Overlockgarne für deren ganze Sportbekleidung. Angeblich haben sie solche Aktionen immer wieder im Geschäft. Da meine Overlockmaschine ein Zickelchen ist, gerade wenn ich Garne wechsel, frage ich einfach, ob schon jemand Erfahrungen mit solchem Garn gemacht hat.

    Wenn meiner Maschine nämlich ein Garn nicht gefällt, dann ist sie mir eine Zeit lang sauer, auch wenn ich wieder ihr gewohntes Garn nehme. Keiner weiß warum, ist aber so. Glücklicherweise bin ich eh nicht so der Jerseynähtyp. Aber bei dem Schnäppchenangebot konnte ich nicht widerstehen. Eine ganze Tüte voll Garn in schönen Farben zu dem Preis! Da übermannte mich einfach die Gier.


    Es war sowieso ein toller Besuch. Die Textilindustrie blüht langsam wieder etwas auf und in einem Werksverkauf wurde mir zu den Stoffen noch weißes und schwarzes Nähgarn gelegt. Ich solle es mal ausprobieren. Für ihre Stoffe bieten sie Ihren Kunden auch passendes, da oben hergestelltes Garn an. Da sie teilweise auch selbst Kleidung produzieren, haben sie sich dazu entschlossen.

    Die Stoffe werden oft für namhafte italienische Designer produziert. Ich bin gespannt wie es sich näht, denn dann wäre das eine echte Wucht nicht nur vom Preis sondern auch von den Farben her.


    Deshalb meine Frage:

    Arbeitet jemand von euch mit Nähgarnen aus der Modeindustrie? Ich denke damals bei Bogner konnte man zu den Anzugsstoffen auch Garnollen kaufen und eine Zeit lang gab es das auch beim Rene Lezard Werksverkauf.

    Mich würde einfach interessieren, ob es hier jemanden gibt, der auch mit solchen Garnen näht und welche Erfahrungen dann damit gemacht wurden.

    Hallo Mika,

    entschuldige, ich habe deine Frage erst heute lesen können.

    Leider muss ich dir sagen, ich kann dir bei deiner Frage nicht groß weiterhelfen, denn ich bin keine Quilterin.

    Ich mache zwar gerade einen Weißquilt, aber mit der quilt as you go Methode.

    Ich wollte die Maschine als Arbeitstier, eben auch eine modernere mechanische Maschine haben.


    Ich beschreibe zum Schluss hier eine Arbeit von mir, die man mit dem Quilten denke ich vergleichen kann. Vielleicht hilft dir das.


    Mein Fazit: Ich bin voll zufrieden mit ihr. Ich konnte das geliebte Sofa meiner Mutter beziehen. Das waren teilweise schon riesige Teile und die ließen sich mit der Maschine bequem nähen. Auf einer normalen Maschine hätte ich da ganz schön tricksen und den Stoff durchstopfen müssen.

    Die langen geraden Nähte konnte ich endlich wieder ohne einzuschlafen nähen. Meine W6 6000 N ist zwar auch schneller als so manche heutige digitale Maschine, kam aber nicht an das Singer Spitzenmodell, das ich geerbt hatte, aus den beginnenden 60er Jahren heran.

    Weiterhin beeindruckt mich die Durchschlagskraft. Endlich wieder eine Maschine, die mich an die Warnungen meiner Großtante erinnert, als sie mir bei meinen Nähanfängen half: "Immer auf die Finger achten, den willst du nicht durchnäht haben." Sie hatte sich nämlich einmal eine Nadel in den Fingerknochen gerammt. Das war übrigens die Maschine, die ich geerbt habe.

    Die 9000 geht durch mehrfach Leder wie durch Butter. Ich denke, die würde mit der Nadel auch durch einen Fingerknochen kommen.


    Ich weiß, das soll man wegen der Stichgleichheit und der Nadel nicht machen, aber ich wollte einfach ausprobieren, wie sie bei dem Test abschneidet: Jeansnaht genäht, die dann auf eine echte Doppelnaht trifft. Gas gegeben und einfach durchlaufen lassen. Als die Doppelnaht kam, stoppte weder das Füßchen, noch zickte sie beim Übernähen der dicken Naht. Sie lief einfach durch.


    Ich denke am ehesten mit dem Quilten ist das Nähen meiner Steppjacke, fast knielang, zu vergleichen. Jackenstoff, Klimamembran, 3,5 cm Volumenvlies und Futter schaffte sie problemlos zu steppen. Und auch da genoss ich den Platz. Mit einer normalgroßen Maschine war so etwas immer ein gewisser Kampf gewesen.


    Bitte lies auch meine Postings vorher hier. Es ist wie immer bei einem Nähmaschinenkauf: Die Maschine passt zu mir und meinen Erwartungen an eine Maschine. Ich bekam sie damals in der Sonderaktion und zu dem Preis ist sie einfach unglaublich. Ich würde sie aber nach meiner Erfahrung heute auch zum regulären Preis kaufen.

    Es gibt sicher andere, die diese Maschine nicht für sich kaufen würden. Es ist halt keine "Ich pamper dir das Popöchen-Maschine", sondern man muss schon gewisse Nähmaschinenfertigkeiten haben. Genau das liebe ich an ihr. Ich kann zu 100% bestimmen, was sie macht. Mir wird nicht vorgeschrieben, wo die Nadel stoppt, ich kann bei der Maschine durch das Fußgas selbst bestimmen, auf welcher Höhe oder Tiefe die Nadel stoppt, etc.

    ...vermute ich, dass es Buchenholz ist.

    Danke.


    Ein Rundholz mit 2cm Durchmesser tut es notfalls auch, ich hab ne uralte selbstgemachte Bügelrolle (innen Rundholz, stramm mit den Mull-Resten eines Verbandskastens umwickelt und einen BW-Bezug drüber)

    Das ist natürlich auch ein Ansatz. Ich finde die Idee klasse, weil man einfach doch Stoff darum hat. Bei irgendeinem amerikanischen Tailor Board Anbieter gab es auch die Möglichkeit Stoffbezüge für die einzelnen Teile mit zu bestellen. Das fand ich irgendwie angenehmer als nur auf Holz zu bügeln.


    Ich hatte damals das Glück, dass der Baumarkt schon so einen halben Buchenholzstab in seinem Sortiment hatte. Er ist so zwischen 3 und 4 cm breit (bin zu faul hier von der Dachterrasse ins Erdgeschoss zu laufen :o)

    Den hatte ich natürlich sofort im Einkaufswagen. :tanzen:

    Beim nächsten Mal Baumarkt schaue ich einmal, vielleicht mache ich mir noch einen bezogenen Holzstab.


    Nachtrag: Ich habe das Video gefunden, bei dem diese Bezüge gezeigt werden. Wäre vielleicht auch klasse sich welche zu nähen, wenn man so ein Teil dann hat.

    Ich finde diese Posting von Sewing Galaxy genial. Glücklicherweise habe ich einen Freund, der mir das Tailor Board machen will. Er ist ein richtiger Hobby-Holzwurm.

    Nur muss er neben seinem Beruf mal wieder Zeit finden und es wird auch erst geplant, welches Holz wohl am besten wäre hinsichtlich Wasseraufnahme, sich nicht verziehen und wohl auch ganz wichtig wie wärmeresistent es ist, damit es nicht wächst oder sich gar verzieht. Da wäre wohl Buche nicht so optimal. Er meint die würde bei Wärme zu sehr arbeiten.


    So einen Holzstab für gerade Nähte habe ich mir schon vor Jahren selbst gemacht. Ein Buchenstab aus dem Baumarkt lässt grüßen. Ich schätze ihn und finde ihn praktischer und genauer als eine Bügelrolle.


    Einen Pressblock werde ich auch noch bekommen. Bisher hat da auch ein bearbeitetes Kantholz aus dem Baumarkt herhalten müssen. Aber nachdem das Herr Holzwurm gesehen hat und mit denen verglichen hat, die man kaufen kann, muss nun natürlich passend zum Tailor Board ein schönerer her. Als er die Griff- und Bügelrinnen sah, leuchteten seine Augen. Von den Fachbegriffen, wie man das machen kann habe ich lediglich Fräsen verstanden. Alles andere waren für mich unverständliche Begriffe.


    Er wird sich nun noch mit dem Christkind in Verbindung setzen. Bin gespannt.

    ciao rufie,


    die Arbeiten von Svetlana Gordon sind mir bekannt und begeistern, allerdings habe ich nicht vor Diese zu kopieren,

    sondern was eigenes zu "erstricken". Mal gucken ob es gelingt....

    gruss Dolce vita

    Ich denke das gelingt mit Leichtigkeit.😁


    Es war auch nicht gemeint, dass du den Schal Nachstricken sollst sondern er ist als Inspiration zu sehen. Du hast ganz andere Blattformen. Für mich ist bei dem Schal interessant wie die Blätter integriert sind, also "festgemacht" würde, oder besser gesagt gleich mitgearbeitet werden.


    Du strickst aber einzelne verschiedene Blätter. Nur wenn es in Richtung Schal oder Kragen gehen würde, vielleicht auch als Rand unten bei einer Jacke, dann hätte ich den Schal im Hinterkopf, um mich zu erinnern, wie man die Blätter verteilt damit sie eine gute Wirkung erzielen. Wie deine Blätter dann befestigt werden, ob angenäht, -filzt oder doch -strickt, das würde ich mir dann überlegen. Vielleicht auch ganz anders, nämlich gehäkelt und dann vielleicht noch die Schnüre miteinander verfilzt - solche Gedankengänge setzt so ein Schal auf Ravelry dann bei mir frei.


    Das mag bei dir anders funktionieren, nur ich sehe dich hier auch als kreativen Kopf und bei vielen läuft das so ab, dass man eine Projektidee hat, begeistert ist und irgendwo hakt es dann. Dann braucht man Input von außen (man redet mit anderen, recherchiert oder taucht in Sachen wie Pinterest oder Ravelry ab) bis das Hirn fast explodiert und plötzlich macht es Peng und man sieht die Lösung vor sich. Das ist bei einem kreativen Projekt für mich immer der schönste Moment.

    Vor allem finde ich immer witzig, dass man selbst genau weiß, was einem zur Lösung gebracht hat, aber im Regelfall Außenstehende sagen, wo ist da ein Zusammenhang? Deins sieht doch ganz anders aus. Das verstehe ich unter Inspiration.

    Dann kommt die Umsetzung, da fühle ich mich dann mehr als Handwerker. Man spult halt sein Vorgehen ab. Die einzelnen Schritte sind klar. Man ist mehr getrieben fertig zu werden. Bei einigen Techniken kommt noch etwas fast Meditatives dazu wie bei mir beim Nähen, Malen oder Töpfern, bei anderen ist es ok und manchmal sogar leicht nervig, wie bei mir beim Stricken oder Weben.

    Wenn dann das Projekt fertig ist, kommt noch mal ein Hochgefühl auf.


    Ich habe bisher schon von vielen gehört, dass sie ganz ähnliche Abläufe haben.

    @Aline


    Der Stoff sollte schon etwas Stand haben. Eigentlich sehe ich das Kleid in Richtung einem schwarzen, figurbetonten Etuikleid, dem man einen Arm-Schulterbereich abgeschnitten hat und dann unten den Rock schräg abgeschnitten und da einen Volant angenäht hat. Aber nicht Volant, der so ganz leicht schwingt, sondern etwas Stand hat.


    Ich werde Mal noch diesen Burda-Schnitt in den Ring. Wenn man sich nun vorstellt oben ist der Rock eng und wie schräg abgeschnitten und unten dann ein schräger Volant daran.

    Allerdings eben kein Strickstoff, das passt nicht zum Stil des Kleides und ich denke, dann bekommt der Rock auch nicht so einen Stand wie auf dem Bild. Deshalb schwebt mir ein bi-elastischer Webstoff vor.

    Meine Freundin stand heute komplett traurig vor mir. Sie hatte sich ein Kleid schicken lassen, dass zumindest wegen des Stoffs eine Katastrophe ist. Sie hat es wegen des Bildes gekauft und kennt sich mit Stoffen nicht so aus. Das kleid sieht auf dem Foto auch gut aus. Aber die wussten schon, warum sie das Model von einer Seite gezeigt haben. Dieses Kleid ist aus einem Baumwolljersy mit 5 % Elasthan genäht. Stoffstärke ein etwas besseres T-Shirt! Dazu finde ich die Linienführung und noch viel schlimmer die Umsetzung und Nahtsetzung eine Katastrophe.


    Ich kann im Moment keine Skizze anfertigen und fotografieren und hoffe, ihr könnt euch unter der Beschreibung etwas vorstellen. Ich verweise einmal auf diesen Burda-Schnitt, damit man eine Grundvorstellung hat (nein, der Schnitt ist wohl keine Katastrophe, auch wenn ich persönlich den Stoff übel finde - aber das ist Geschmackssache). Das gekaufte Kleid hatte auch kurze Ärmelchen.


    Also das gekaufte Kleid war wie ein Etuikleid geschnitten, nicht mit Brustabnähern, sondern Wiener Nähten. Und jetzt kommt das erste Aber: In der Taille war eine Naht, also als hätte man das Teil auseinandergeschnitten und zusammengenäht. Das wurde dann von einem Gürtel in dem Stoff überdeckt.

    Und jetzt ist Vorstellungsvermögen gefordert:

    Die Frau hält doch beim Burdaschnitt ein Buch schräg vor das Kleid. Genauso schräg und genau die entgegengesetzte Richtung war der Rock von dem Kleid abgeschnitten. Also von der ärmellosen Seite (kurz) zu der Seite mit Arm (dort war das Rockteil lang). An diese Schräge war nun ein Volant genäht. Ärmellose Seite lang und Seite mit Arm kurz, sodass der Rock insgesamt wieder gleichlang war. Länge: leicht knieüberspielend.


    So schlecht sah der Schnitt gar nicht aus, auch wenn ich diese Quernaht in der Taille schrecklich finde. Aber mit dem Stoff war das Kleid unmöglich. Es beulte durch den Volant und die Wiener Nähte in so dünnem Jersey körpernah sehen einfach nur schrecklich aus. Durch das Gewicht des Volants zog sich das Kleid schief.


    Welchen Stoff würdet ihr vorschlagen? Ich dachte an einen matten, kompakteren vielleicht sogar bi-elastischen Baumwollsatin. Nur bin ich mir nicht sicher, ob der einen so schräg angesetzten Volant aushält. Vielleicht bekäme man diese Rockform stabiler, wenn man das ganze in einen entsprechend schräg aufspringenden Godet-Rock umwandelt. Dann hätte man auch nicht diese schräge Naht, sondern eine durchgehende Linie und damit nur die Schräge durch die eine freie Schulter als Hingucker. Wenn schräger Volant, dann wohl besser keine Wiener Nähte.

    Eigentlich würde ich so ein kleines Schwarzes für meine Freundin gerne versuchen, aber im Moment dreh ich mich mit meinen Gedanken im Kreis.

    Das sieht auf jeden Fall schon mal zauberhaft aus. Willst du die Blätter für Bekleidung nutzen?


    Da habe ich spontan ein paar Ideen:

    Einen Untergrund stricken, der gegenteilig ist. Ich könnte mir ein dünnes Garn verstrickt mit einer großen Nadelstärke vorstellen, auf das dann die Blätter aufgenäht werden. Also sozusagen dazwischen ein löchriges, luftiges, Gewebe.


    Oder etwas seidiges, mattglänzend Gestircktes, geht natürlich auch auf einem Stoff.


    Du könntest die Blätter auch einfach locker aufnähen, z. B. als Kragen auf ein normal gestricktes oder genähtes Teil, das sie sich beim Laufen wie Blätter bewegen. Ok, das ist etwas spinnert, ich trage so etwas, aber das mag nicht jeder. :)


    Oder als Schal für den Herbst. Komplett aus Blättern - wieder spinnert oder unten mehr Richtung Fransen.


    Da du verkürzte Reihen strickst, könnte man natürlich auch die einzelnen Blätter einfach zuammennähen und die "Löcher" dann ausstricken.

    Da du die Schwerbehindertenbbeauftragte in deiner Firma bist, sollte es seinen richtigen Weg gehen. Sprich die Firmenleitung fragen. Du könntest anbieten, dass du dann das Logo für deine Kleidung herstellen ließest, dann müssten sie das nur noch mit der Logolizenz lösen.


    Denn wenn du nun etwas über deren Köpge hinweg machst, egal ob selbst erstellt oder nicht, könnte der Schuss nach hinten losgehen.

    Hey... Ich bin Anfänger was Quilten angeht. ....:huh:

    Und genau so entstehen oft geniale Ideen, weil man eben nicht schon in gewissen Schienen ist.

    Ich habe bei der Diskussion hier herzhaft gelacht und finde die Ideen klasse. Du siehst das Toilettenpapier nun auch anders. und bei mir kommt ein weiterer Aspekt hinzu. Die Toilette neben meinem Handarbeits- und Kreativraum nutze hauptsächlich ich und wenn ich Näh- oder Strickkränzchen habe, die Freunde. Sie brachten mir einmal Toilettenpapier mit, auf dem Schafe aufgedruckt waren. Welches mit Farbaufdruck gibt es wohl regelmäßig bei der Norma. Ich fand das so witzig und bin gleich los, um mir noch mehr zu kaufen. Dummerweise waren in der Packung die Hälfte der Rollen mit Kühen. 8|

    Außerdem fand ich den Farbstoff nicht so gut, weil ich mir nicht sicher bin, wie der für die Kläranlage ist.


    Ich musste dann schmunzeln, als ich ein halbes Jahr später in einer Drogeriekette im Norden TP mit eingedruckten Schafen fand. Dann saß ich mit Bussinesskleidung in der ersten Klasse ICE zurück mit Koffer und zwei Packungen TP. War lustig was manch einer für Augen machte.

    Im Augenblick hat unser Lidl sein Standard-Dreilagiges mit gedruckten Schafen. :D


    OK, die eignen sich nun nicht fürs Quilten, aber sie sind einfach lustig in der Toilette, wenn man in den Nebenraum geht und meine Woll- und Stoffmassen sieht. So kann ich immer sagen, ich bin nicht schuld. Die Schafe produzieren einfach zu viel Wolle.


    Wer hätte gedacht, dass TP so vielseitig ist.


    Wenn ich dann eines Tages in der Höhle der Löwen Quiltpapier sehe, weiß ich, wo alles seinen Ursprung hatte.

    Man könnte auch überlegen, welche Ausführungen geeignet sind. Nicht nur die Größe, also größeres Maß für den ganzen Quilt und einzelne Blöcke.

    Vielleicht auch schon eine selbstklebende Rückseite, wie du das mit dem Spray ausprobiert hast.


    Wenn man es noch größer aufziehen möchte, könnte man ein Online-Tool mit Shop anbieten, mit dem man dann sein Muster designed und man bekommt es dann zugeschickt...

    wenn eine 3.000 € Bernina an ihre Grenzen kommt ...

    soll eine 300,- € Toyota besser sein ???

    Bei solchen Sachen geht es nicht um den Preis, sondern die Leistung und Umsetzung des Motors sowie die Bauweise. Ich habe gerade meiner Freundin meine W6 9000 geliehen, die damals aus dem Sonderangebot für 450 Euro. Denn ihre "B"-Maschine zum Preis von an die 3000 Euro war nicht in der Lage, Polsterleder auch nur zweifach zusammen zu nähen. Das Leder war ganz schön dick, denn sie wollte aus ihrem Sofa so etwas ähnliches wie ein englisches Sofa machen, also in den Lehnen mit den Lederknöpfen. Mir fällt gerade der Name nicht ein.

    Ich mein ich weiß, dass meine 9000er so ziemlich alles durchhämmert, aber bei dem Leder habe ich auch erst mal die Luft angehalten.


    Mit meiner Maschine nähte sie dann problemlos die Polster eines Dreisitzer-Sofas und eines Sessels und die Außennähte.


    Trotzdem würde ich die Maschine nicht für eine gewerbliche Nutzung empfehlen, denn dafür ist sie nicht gedacht.


    Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine Toyota besser Jeans und Leder nähen kann, als die teuren, teils hochgezüchteten Maschinen.

    Denn die sind speziell für die breite Masse gedacht und haben auch Erfolg, weil nicht wenige Näherinnen verzweifeln, wenn sie dickere Sachen an ihren teureren Markenmaschinen nähen.

    Vor allem, wenn ich dann mitbekomme, dass sie für jedes Material am besten eine andere Einstellung, Fuß, das Zubehör anbringen sollen und was weiß ich noch alles. Ich will keinen Doktor in Nähmaschinennutzung machen, sondern passende Nadel rein und los. OK, dass ich inzwischen noch Unterstützung durch ein anderes Füßchen bekommen kann, schätze ich. Aber ich muss es nicht haben, und kann das Material trotzdem nähen.

    Wenn ich so eine Maschine habe, dann ist es mir vollkommen egal, welche Marke das ist und wenn sie nur "ein paar Euro" kostet. Ich bin damit glücklich, denn ich kann das problemlos nähen, was ich will.


    Und ich muss mir nicht von so einem neunmalklugen Vertriebler in einem Nähmaschinengeschäft sagen lassen, dass das doch heute niemand mehr näht (ich holte dicken Wollwalkstoff für eine Jacke heraus, auch bei richtigem Denim-Jeans war er der Meinung). Ah ja, ich kaufe mir also eine Nähmaschine für einige tausend Euro, um dann nur popelige Shirts und Blusen aus dünner Baumwolle und Viskose zu nähen und ein paar Patchblöcke. Vielleicht noch ein paar kunterbunte Taschen, weil es da damals den Hype gab.


    Es tut mir leid, aber da gehe ich immer hoch. Ich war Jahrzehnte auf der Suche nach einer Maschine, die all das kann, was ich von meinen alten Singer-Maschinen gewohnt war und hoffte auf noch etwas mehr, einfach weil viele Jahre vergangen waren. Ich fiel so lange jedes Mal auf die Nase. Ich sah nur, dass die Maschinen immer teurer wurden und man mir sagte, da müsse ich mindestens in diese oder jene Preisklasse gehen, nur um dann festzustellen, dass sie immer irgendetwas nicht konnten.

    Wenn dann auch noch die Knopflöcher bei der Knopflochautomatik schlechter waren als bei meinen alten Maschinen, saß der Frust tief. Es kann doch nicht sein, dass heutige Markenmaschinen teilweise Probleme haben, die rückwärts zweite Seite des Knopflochs wie die vorwärts genähte aussehen zu lassen. Das könnte man schon in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.

    Bettina, ich habe das mitbekommen: Link

    Aber sehr alt ist das auch noch nicht.


    Zu den Kommentaren hier: Wieder einmal ist Deutschland nicht in der Lage eine moderne Geschäftsplattform zu erhalten, aber klar, ist ja auch Neuland.

    Wieder sollen die Händler in eine US-Plattform gehen, die offiziell zwar einen deutschen Ableger hat, aber hier nur den wirtschaftlichen Nutzen hat und sich herunterrechnet, dass sie hier fast keine Steuern zahlen müssen, dafür haben dann aber die hysterischen US-Geheimdienste weitere interessante Daten.


    Der nächste logische Schritt wäre dann, dass Amazon Etsy kauft, und entweder mit amazon.handmade verbindet oder übernimmt.


    Booklooker, abe-books und lassen grüßen. Die gehören heute alle Amazon oder sind integriert. Schöne neue Welt! Gerade deutsche Antiquariate können ein Lied davon singen. Erhöhung der Gebühren, immer schlechtere AGBs für sie und gleichzeitig keine existierende Onlineplattform, mit denen gerade kleine, hochwertige Antiquariate, die eben nicht Massengeschmack bedienen, Ein- oder Zweimannbetriebe sind, weiter modern sein können.

    Folge: Wer heute in Deutschland hochwertige, alte Bücher haben will, hat noch aus alten, unabhängigen ZVAB-Zeiten eine Telefon-Nummer und E-Mail-Liste und fragt dann die Händler über den Weg ab und erlebt dann die Dummheit der angeblich modernen, doch so gut Bescheid wissenden Händler in dem Amazon-Konsortium. Bieten ein Lothar Günther Buchheim Buch, dessen Hintergrund man auch im Internet findet, für eine astronomische Summe an und ein anderes, dessen Konfiszierung und geschichtlichen Hintergrund nicht so bekannt ist für 30 Euro an. Klar, ist genial. Man kauft es und bei der nächsten Auktion eines rennomierten Auktionshauses in der nächsten Großstadt verkauft man es für den für das Fünfzigfache.

    Der Händler, der es für 30 Euro verkaufte, kannte sich mit Onlineangebotes aus, hatte alle Nachweise und ein angeblich hochwertiges Antiquariat. Dumm nur, dass er sich als Antiquar mit Büchern nicht auskannte.


    Ich mag DaWanda. Dort findet man auch hochwertige Arbeiten von Leuten, die eben wirklich kreativ sind. Die sonst keine Chance haben, ihre Sachen online einem breiteren Publikum anzubieten.


    Ich verstehe, dass man sagt, Leute, die sich nicht an Gesetze halten oder gar abkupfern sind ein Ärgernis. Die finde ich aber auch auf Etsy, wenn ich in Richtung Abkupfern gehe. Rechtliches kann ich durch die Globale Aufstellung viel einfacher umgehen und mir viel Geld sparen. Ich muss ja nicht über Etsy Deutschland gehen.

    Es ist schade, dass DaWanda in dem rechtlichen Bereich

    nicht besser und für Händler unterstützender aufgestellt war. Kann aber auch damit erklärt werden, weil die Geldgeber größtenteils nicht erreichen Ursprungs waren so und unsere und auch europäische Vorgaben seltsam empfinden und durch die Globalisierung nicht Wert, lange danach zu handeln.


    Wenn sich dann immer angeblich hochwertig arbeitende echte Händler über Hobbyhändler beschweren, dann wird da oft mangelnde Qualität vorgeschoben. In Wirklichkeit ärgert es viele, dass einige Hobbyhändler mit Gewerbeschein oft kreativer sind, genauso gut arbeiten und echte Konkurrenten sind. Das Ärgernis ist doch eher, dass sie eben noch einen anderen Beruf haben und von den Verkäufen nicht leben müssen und damit einfach die Leichtigkeit für Ideen haben.

    Ganz lieben Dank für all die Hinweise.


    Stretchy klingt vielversprechend und ich werde mir auch einmal die Zephir-Aufbügelflicken anschauen.


    Nur Vliseline wäre für mich nicht so ideal. Vielleicht als Notlösung. Aber trotzdem danke für den Hinweis.

    Danke für die Erinnerung. Sieht für eine Reihe gut aus und je nach Farbwahl kann man die Zacken sicherlich auch noch 3D wirken lassen. Mir gefällt auch das Foto von der Zackenreihe.


    Dann erst mal alles Gute für dich und ich wünsche dir, dass viele schöne Zackenblöcke, die du siehst, deinen Körper animieren ganz schnell wieder fit zu werden, damit du dann auch deine Reihe nähen kannst.

    Eine Freundin hatte ein Loch am Po im Sommerkleid. Kurz darauf sah ich sie wieder und dachte, sie hätte sich das Kleid noch einmal gekauft. Aber sie erklärte mir sie hätte von innen ein Textilpflaster aufgebügelt und man sah auf der Stoffvorderseite fast nichts mehr vom kleinen Riss.

    Das Textilpflaster funktioniert wie ein Aufbügelflicken, nur dass es viel weicher ist und der Bügelklebstoff eben nicht so hart wird wie bei Aufbügelflicken. Sie hätte es sogar schon auf Jerseyteile bei ihren Kindern aufgebügelt und der Stoff wäre weich geblieben.


    Ich habe so etwas vorher noch nicht gesehen.


    Jetzt kommt leider der Haken. Sie hat das Textilpflaster von ihrer Mutter bekommen. Sie kaufte das wohl in der Filiale einer Klinkerbekleidungskette. Leider starb die Mutter vor Kurzem und meine Freundin weiß nicht, wo ihre Mutter das Textilpflaster her hatte. Und meine Freundin ist leider so ordentlich, dass sie die Textilpflaster aus der Verpackung genommen und in eine Schublade gelegt hat. Also leider gibt es keinen Hinweis auf den Hersteller.


    Kennt einer von euch so ein Textilpflaster und weiß, wo man es bekommt?

    Wenn ich nach dem Begriff googel, finde ich nur Aufbügelflicken für Kinder, die dann so hart werden, auch dicker sind und wie ein buntes Heftpflaster aussehen. Also gehe ich davon aus, dass es irgendwie anders heißt.


    Ich finde das Produkt gut und würde mir gerne solche Textilpflaster besorgen.

    Danke! Irgendwie finde ich es schade, dass der Süden Bayerns immer so vernachlässigt wird. Freising mal wieder an einem Sonntag! Ich war einmal an einem Samstag in Fürth und tags darauf in Freising. Da sah ich dann, dass das Angebot ganz schön reduziert war. Ein Händler erklärte mir auch, dass die Stoffe an den Sonntagsterminen eben immer schon etwas ausgesucht sind.


    Und jetzt ist auch noch Würzburg (könnte ich mit einem der Besuche bei meinen Eltern verbinden) am Sonntag! ||


    Nein, ich fahre nicht 200 Kilometer nach Mittelfranken, nur um dort günstige, einfache Stoffe einzukaufen.


    Aber für alle dort ist es natürlich klasse, dass sie den Stoffmarkt 2x im Herbst vor der Tür haben.

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