Beiträge von Baerle-S

    Ja, FABLAB ist eine weltweite Bewegung (besonders auch in ärmeren Ländern), die allen Menschen Technologie zur Verfügung stellt, die sich der einzelne nicht selbst kaufen kann oder will. Meist gibt es ein standardisertes Werkzeugarsenal, das man bedienen kann, sobald man eine Einführung mitgemacht hat. Je nach FABLAB gibt es auch Jahresbeiträge oder ähnliches. Bei uns in Bayreuth nicht, viele Schulen buchen Kurse für Ihre Schüler, Firmen kommen mit Lehrlingen, aber auch Senioren sind zu finden. Eine wunderbare Mischung von interessanten Menschen, allerdings bei vielen Kursen eher männliche Teilnehmer, zumindest im Bereich Ü30. Aber Plotter, Stick- und Nähmaschinen haben auch viele weibliche Teilnehmer. Beim CAD-Kurs, beim Lasercutter war ich damals die einige Frau, noch dazu Ü60.


    3-Drucker, Lasercutter, Plotter, Stick- und Nähmaschinen, Computergesteuerte Fräsmaschinen aber auch normales Werkzeug, dazu Laptops mit den wichtigsten Programmen gehören zur Grundausstattung.


    Eines meiner Projekte für die Rente ist, dass ich diese Maschinen viel besser nutze als zu meiner Arbeitszeit, wo durch Corona vieles "nicht normal" und damit sehr arbeitsaufwändig war. Nächste Woche halte ich meine Einführung Nähmaschine für die anderen Workshopleiter, so dass das Toubleshooting im Kurs nicht vor Teilnehmern passiert die für den Kurs bezahlt haben. Wir haben neu 7 W6 3300 exclusive. Wirklich sehr patente kleine Maschinen.

    Hallo Hummelbrummel,


    ich hab mich mal umgeschaut und eine interessante Stickdatei gefunden, sie macht wunderschöne Knopflöcher und gestickte Ösen. Die wird bestimmt mal in meinen Einkaufskorb fallen. Auch einige interessate Spitzenmuster hab ich gefunden, ich denke die zu designen ist sehr aufwändig. Für die große Brother im FABLAB kann ich svg.-Dateien mitbringen und kann sie dann umwandeln. Das klingt erstmal sehr gut. Aber eigentlich bin ich zur Zeit dabei, meinen neuen Plotter auf Herz und Nieren zu testen und alles auszuprobieren.


    In deinem Buch hab ich denke ich inzwischen so jeden Stichpunkt gelesen und mir gefällt auch sehr, dass du historische Aspekte eingebracht hat. Es klingt so, als ob du das Stickereimuseum und die alte Fabrik mit den Maschinen in Plauen besucht hat. Ich war auch dort, es ist einfach faszinierend.


    Sehr interessant war auch dein Blogbeitrag mit dem aneinandersetzen von Motiven - da entstehen vor meinem inneren Auge gleich Borten und andere Elemente. Danke für die zusätzliche "Farbe" zum Buch.

    Liebe Hummelbrummel,


    gestern abend habe ich das Buch lange quergelesen - doch es ist etwas für mich!:thumbup::thumbup::thumbup:<3


    Erstens soll ich im Fablab auch irgendwann mal Kurse mit der Brother geben. Da brauche ich das unbedingt zum Troubleshooting. Zweitens ist so viel Hintergrundwissen eingebracht, dass es meine Entscheidung eingene Sticki ja - nein unterstützen wird.


    Mir gefällt der Lexikon-Aufbau sehr gut, weil man das, was man sucht schnell findet. Auch das Layout mit der schmalen Außenspalte ist äußerst praktisch. Ich baue meinen eigenen Skripte auch so auf. Dass es keine Farbfotos gibt, ist natürlich schade, aber die Kosten wären zu hoch geworden. Ich gut nachvollziehen, dass du dich für S/W entschieden hast.


    Meine 25 Jahre alte Pfaff 7570 hab ich mit Stickaggregat gekauft und hätte dieses Buch damals schon gut gebrauchen können. Vor allen Dingen der Tipp, erst mal mit einer erprobten mitgelieferten Datei probezusticken, hätten mir viel Stunden des Zweifels gespart! ;) Wie jetzt beim Plotter hab ich nix von der mitgelieferten Karte gestickt, sondern deswegen meinen ersten PC mit Scanner gekauft (was war das alles noch teuer!) und in einer Marathon Session in vier Tagen mich so weit eingearbeitet (ich hatte noch kein Internet und vor 25 Jahren gab´s auch noch fast nix online), dass ich das erste Stickwerk sticken lassen konnte^^. Ich hatte vorher weder eine Stickmaschine noch einen PC bedient||! Uff! Aber ich hab mich durchgebissen.


    Auch ist es sehr lieb<3, dass du mir Seiten mit Freebies rausgesucht hast, aber das ist einfach nicht meine Arbeitsweise. Ich hab eine Idee, brauch was Bestimmtes oder ein Material hupft mich an, dann entwerfe ich erst mal mit viel Fantasie, oft mehrere Versionen. Ich zeichne liebend gerne. Irgendwann versuche ich vernüftig zu sein und das Design auf ein bearbeitbares Maß herunterzubrechen. Gelingt nicht immer und ja, ich bin schon spektakulär gescheitert.


    Aber wenn ich eine Tasche möchte, auf deren Klappe ein Kastanienblatt in Herbstfarben appliziert ist, weil ich unbedingt versuchen möchte, das glänzende braune Restlederstückchen als Kastanie zu verarbeiten, dann brauche ich ein Kastanienblatt in einer bestimmten Größe, mit einem "Finger" etwas abgespreizt, damit ich den Verschluss darunter verstecken kann. Da brauch ich nicht zu suchen, das gibt´s mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Meist löse ich solche Problem mit Freihandsticken, aber die vielen kleinen Zähnchen beim Kastanienblatt, da wäre eine Sticki klasse. Meine Projekte dauern oft ewig, aber ich hab sie dann auch bis sie auseinanderfallen. Deswegen nützen mir Freebies oder Kaufdateien wenig, obwohl es da wirklich interessante gibt. Aber wenn ich ein interessantes Design sehe, radiere ich automatisch im Hirn vier Linien weg, füge eine Fläche hinzu, ändere die Sonneblume zu Orchidee usw.. Ich hab in meinem Leben nur ganz wenige Probestücke genau nach Anleitung angefertigt. Meist mit Restmaterial, um die Projekte dann in meiner Größe, Ausführung usw. "richtig für mich" anzufertigen. Aber ich geb zu diese Arbeitsweise ist oft äußerst zeitintensiv und erfordert viel Improvisation, aber nur so macht es mir Spaß8o.

    Na, dann bin ich jetzt mal sehr gespannt, welche Auswirkungen mein Buch auf Dich hat ;)

    Hm, ich wollte ja auch nie einen eigenen Plotter :pueh:, jetzt steht einer da:dance: und das Ausprobieren aller Möglichkeiten macht extrem viel Spaß. Allerdings wird im FABLAB nur Folie geschnitten, nix anderes. Das hat mich letztendlich überzeugt, doch in was eigenes zu investieren.


    Die Stickmaschine im FABLAB hat nur einen Dongle, d.h. wenn man selbst was entwerfen möchte, müsste man das dort machen - zu viel Umstand:/? Allerdings habe Sie jetzt Buftis und deswegen lange offen:). (Trotzdem - vielleicht eine gebrauchte Stickmaschine? Wenn es eine gute Software zum Selbstentwerfen gibt? Oder eventuell nur die Software:?:? Geht das? Grübel? Aber definitiv nicht vor Weihnachten!)

    Gut, die Chancen waren schon etwas besser;) als im Lotto, aber ich kann's auch kaum glauben, dass ich gewonnen habe. Ich freu mich riesig!


    Auch wenn ich keine eigene Stickmaschine habe (noch nicht? Auweia, das wär dann die fünfte Nähma?), steht bei uns im Fablab die große Brother, die ich für Projekte nutzen kann. Ideen hab ich schon .....

    Liebe Tanja,


    vielen Dank für die weiteren Tipps. Die Matten sind wohl als "Zusatzeinkommen" geplant, denn die Klebekraft lässt schon recht schnell nach.


    Unten sind meine beiden ersten Stempelmotive . Das Schneiden hat nach deinen Tipps sofort geklappt, aber bis ich es raus hatte, was der Plotter in welcher Größe gerade noch schneidet, das hat viel Zeit gekostet. Wie und wo ich das am Besten entwerfe - bin jetzt vom PC mit einer älteren Photoshopversion auf das Tablet mit Clip Studio umgestiegen, das hat eine ganze Menge Zeit, Versuche und Ausprobieren gekostet. Aber jetzt klappt das Selbstentwerfen einigermaßen.20210919_161444.jpg20210919_161509.jpg


    Beim "medievial beast" kann man durch das Foto und die Perspektive einige Details nicht gut erkennen. Es ist ein Auge vorhanden. Aber ich musste erst Acrylglas bestellen, damit ich die Motive aufkleben und dann abstempeln kann. Meine Reste waren zu klein. Das Mandala und das Biest (ohne Rahmen) sind jeweils knapp 10 cm im Durchmesser. Beide Motive sind zur Zeit noch auf Tesakrepp aufgeklebt.

    Hallo,


    bin gerade dabei mit meinem neuen Brother SDX1500 zu experimentieren.


    Ich möchte Moosgummi schneiden und bin gerade dabei den Testschnitt zu machen. Nun ist das kleine Dreieck perfekt ausgeschnitten, aber in der Trägermatte (normal klebend) sind die Schnitte eingeprägt. Ich hab schon mehr oder weniger Druck (einmal +3, einmal -3 und einmal -7, da das zweite Ergebnis weniger tief zu sein schien) zugegeben, aber das Ergebnis bleibt das gleiche. Muss ich noch mehr zugeben oder wegnehmen oder gehört sich das so?


    Schon mal im voraus vielen Danke für alle Antworten!

    Ich trag seit drei Jahren (fast) nur noch Barfußschuhe. Neben Gewichtsabnahme und gezielter Gymnastik bestimmt mit ein Grund, dass meine Knie trotz schwerer Arthrose nicht mehr schmerzen. Ich war zu Besuch in Berlin und hab mich damals bei Vivabarefoot beraten lassen. Die Schuhe sind teuer, aber ich kauf eigentlich nur noch im Sonderverkauf und dann geht es. Es gibt Outdoormodelle - da hab ich Joggingschuhe - aber auch elegantere Modelle. Da ich die Schuhe immer im Internet bestelle gefällt mir an der Marke, dass meine Größe einfach passt. Sie sind qualitativ sehr hochwertig ubd halten lange.


    Wo ich zuerst extrem skeptsch war, war die Wärme. Aber wie schon erwähnt, trotz dünner Sohle habe ich wunderbar warme Füße, auch im Winter.


    Aber duch die breiten Zehenbereiche sind sie zugegebenermaßen nie hochelegant. Ich kann ohne Probleme andere Schuhe tragen, aber bis auf Spezialschuhe wie Gummistiefel, Wanderschuhe usw. hab ich Lauf der letzten drei Jahre fast alle anderen Schuhe aussortiert, weil ich sie einfach nicht mehr abgezogen hab.

    Lieber Sven, liebe Nicole,


    ich vermute, ihr wollt ein Fablab ausstatten. Wir haben in Bayreuth auch eine Brother, aber eine "Nur-Stickmaschine" (müsste jetzt nachschauen welche). Da hab ich den Kurs auch schon mitgemacht und fand die Bedienung recht einfach. Allerdings gibt's immer nur ein Mal die Software dazu - und die ist richtig teuer. Vielleicht wäre das eine Überlegung wert? Denn der Umbau nimmt ja Zeit ein und das Nähen auf so einer tollen Maschine mit vielen Möglichkeiten ist nicht unbedingt was für Anfänger.


    Zum reinen Nähen werden gerade robuste W6-Maschinen bestellt. Da werd unter anderem ich die Kurse geben. Ich freu mich schon drauf.

    Schon seit einiger Zeit überleg ich mir einen Plotter anzuschaffen, nun ist die Frage ja welchen? Ich bin beim Brother Scanncut SDX 1500 von Brother hängen geblieben.


    Was möchte ich machen können?


    • 2 mm Graupappe:?: (oder zumindest 1,5 mm) sicher schneiden, wenn möglich aber auch einstellbar nur halb durchschneiden (Schachtelbau) - keine Ahnung ob das gehen könnte - für´s Buchbinden und Schachtel bauen
    • Moosgummi schneiden für Stempeldruck - das müsste ohne Problem gehen
    • Papier und Karton schneiden für Karten, eventuell auch Stiftehalter und Stifte zum Beschriften - das geht sicher
    • Stoffe schneiden (dabei eher Seide und exotische Materialien):?: - für aufwändigere Muster, die dann mit freier Maschinenstickerei befestigt werden sollen, der Stoff müsste meines Erachtens vorher versteift werden - das soll ja mit Patchworkstoffen gut gehen.
    • Kunstleder geht sicher, aber wie sieht es mit echtem Leder aus? Bis zu welcher Stärke würde das gehen? Dünnes Leder wie Handschuhleder müsste doch eigentlich funktionieren - schöne Eck- und Rückengestaltungen von Büchern schweben mir da vor oder Applikationen auf Taschen
    • Dann bräuchte ich ein Schablonenmaterial für Schablonendruck (d.h. ich möchte die ausgeschnittenen Löcher mit Stoffkreiden, Stofffarbe usw. austupfen - Folien find ich farblich auf größeren Flächen oft recht "platt", auch kann man so schnell mehr Farben einsetzen und Farbverläufe gestalten). Ich hab mal - wo finde ich aber nicht mehr - ein Material:?: gesehen, das selbstklebend und ohne Rückstände wieder entfernbar ist, das wäre natürlich super - aber soweit ich mich erinnere war das zum Ausschneiden mit der Hand gedacht. Aber eine geeignete transparante Folie (etwas weicher, damit sie sich an den Stoff schmiegt) und ein temporärer Textilkleber wäre natürlich einsetzbar.
    • Da ich gerne eigene Designs kreiere, zeichne und nun verstärkt aus auch aus Fotos entwickeln möchte, finde die Scanfunktion mit Umwandlung zu Plotter-Dateien sehr spannend. Wer hat das schon mal ausprobiert und kann berichten? Ich hab irgendwie nicht so recht gefunden, bis zu welcher Größe das geht, aber ich vermute, man kann die Arbeitsbreite nutzen - und die Länge:?:?
    • Allerdings hab ich einen sehr hochwertigen Scanner und einen PC mit einer älteren Adobe Creativ Suite, die mir völlig ausreicht, ich kann Designs gut über Illustrator herstellen (besonders bei Fotos ist das nötig). Muss ich die dann in den Brother Workspace hochladen oder kann ich die Dateien direkt per Wlan an den Plotter schicken?
    • Ähm ja - und natürlich es sollte auch mal Folien schneiden - das kann er ja gut

    Ihr seht - so ganz das übliche benötige ich nicht - und wegen der Pappe bin ich bei Brother hängengeblieben. In einem früherem Thread hat mir - ich glaube es war Tanja - geschrieben, dass andere Plotter das nicht so gut schaffen. Aber ich würde natürliche auch Alternativen in Erwägung ziehen.


    Danke im Vorraus für eure Mühe und Hilfe

    Bärle

    Ich hab sowas ähnliches als Nagel-, Niet-, Dübel- usw. abstandsfinder für Holzarbeiten gekauft. Jetzt wei8 ich wofür es noch zu verwenden ist.:trinken:


    Gutes Werkzeug ist durch nichts zu ersetzen!

    Es kommt vielleicht auch auf's Batting an? Ich hatte eines, damit konnte man solche Effekte schon erzielen. Leider weiß ich die Marke nicht mehr. Probier's mal aus - vielleicht bist ja positiv überrascht?

    Der Link zeigt wirklich schöne Quiltmuster.

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