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Beiträge von Baerle-S

    Muss die Maschine zur Reperatur?


    Hallo, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Seit Dienstag sticke ich mit dem neuen Modul und meiner Bernina B 700, nachdem ich mich über das Wochenende schlau gemacht habe, die Betriebsanleitunge studiert habe und etliche Videos angeschaut habe.


    Ich hab zuerst kleine Motive ausprobiert, um mich dann gestern am Nachmittag an mein erstes großes zu trauen.


    Sie hat von den 9 Muscheln brav 5 gestickt - allerdings hat sie bei den letzten beiden Muscheln öfter beim Flächenwechsel, wenn sie den Faden abgeschnitten hat, beim Neuanfang der Oberfaden aus dem Öhr geleiten lassen. Bei der 6. Muschel hat sie plötzlich angefangen zu spinnen. Sie hat sich irgendwie "verschluckt" - die Nadel brach ab und unter der Stickfläche gab es einen Fadensalat. Ich war nicht direkt neben der Maschine, sondern saß am Schreibtisch und bis ich sie ausschlalten konnte, hatte sie schon mehrfach mit der abgebrochenen Nadel durch den Stoff gestochen. Soweit ich es beurteilen kann, war die Nadelspitze, die oben auf dem Stoff lag das einzige fehlende Teil der Nadel. Ich hab eine Datei mit Muscheln von oesd als Borte gestickt mit Mettler silk finish cotton als Ober- und Madeira Bobbinfil als Unterfaden. Das dicht angelegte Muster ist zwar mehrfarbig angelegt aber ich hab alles nur mit Weiß gestickt.


    Also hab ich nach Anleitung mehrfach die Spule, Spulenkapsel und Greifer ausgebaut, alle Fädchen entfernt, gesäubert, mit Druckluft gepustet, die Stichplatte und Nadel entfernt, zwei Mal neue Nadeln eingesetzt, mehrfach neu eingefädelt und alles (ein Mal) nach Anleitung geölt. Verschiedene Unter- und Oberfäden ausprobiert, aber daran scheint es nicht zu liegen.


    Denn sie macht nur ein paar Stiche und hängt dann fest. Irgendwie scheint der Oberfaden nicht richtig vom Greifer zu rutschen, es sind, wenn man es aufmacht immer Fäden um den Greifer gewickelt. Ich denke, der Nadelbruch hat irgendwo einen winzigen Verschub ausgelöst, so dass sie in die Werkstatt muss. Oder gibt es sonst noch etwas, was ich versuchen könnte?

    Ja, alte Kleidung ist spannend. Ich hab noch ein Hemd, von dem die Oma sagte, dass es ihrem - und jetzt weiß ich nicht mehr genau - Opa oder Uropa gehört hat, müsste also aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen. Die komplett handgenähten Steppstiche sind so geschickt angelegt, dass sie auf der Ober- und Unterseite gleich erscheinen. Faszinierend, den normalerweise müsste auf der Unterseite ja ein längerer Spannstich sein.

    Doch, das geht vielen so, mir auch. So kann ich z. B. ohne Probleme bekanntes "abarbeiten" (Tshirt nach bekanntem Schnitt nähen, Pullover bis unter den Ärmel gerade hochstricken ...) um dann wenn ein neuerlicher Kraftaufwand nötig ist (neues Bündchen nähen, Ärmelausschnitt ausrechnen ....) das Projekt zu stoppen. Es ist keine Kraft mehr da im Alltagstrott. Erst wenn ich wieder "Luft" habe kann es weitergehen. Und ich hab gottseidank Platz und muss nicht noch mit dem Auf- und Abbau kämpfen.

    Sorry, dass ich so spät antworte, aber ich war kurz verreist und hab das Handy vergessen. So konnte ich zwar lesen, mich mangels Passwort aber nicht melden.


    stoffsuchti und Berninafan

    Mit der Größe lag ich falsch - der Platz rechts der Nadel lässt das tatsächlich nicht zu (allerdings hatte ich im Geiste auch die 700er Berninaserie mit etwa 30 cm rechts der Nadel abgespeichert. Als ich nach einer solchen Nähmaschine gesucht und dann meine Juki gefunden habe, hatte ich einen besseren Überblick, aber das ist ja schon eine Zeit her).


    Tanja711

    Danke für den Hinweis. Leiser, etwas ruhiger ist wichtig für mich, da die Maschine neben dem PC steht, an dem ich viel arbeite. Es wird wohl das neuere Modell werden.

    Hallo,


    ich konnte recht, naja relativ günstig eine frisch gewartete Bernina B 700 gebraucht ohne Stickmodul kaufen:S (Ja, ich weiß, ich hab gesagt nicht vor Weihnachten, aber gebrauchte B 700er mit nicht so viel Stichen gibt es nicht wie Sand am Meer, die Maschine ist doch recht selten). Dazu brauch ich jetzt natürlich ein Stickmodul. Weiß schon jemand ob sich das neuere Stickmodul L mit SDT-Technik lohnt:/? Es sind 300 Euro Aufpreis zum älteren Modell.


    Was mich am meisten reizt - man kann den größten Rahmen von Bernina anbringen und mit einem Update die vollen 400 x 260 mm ausnutzen:thumbup:. Außerdem soll das Modul schneller bis zu 55 % und leiser sein:?: - da gab es ja schon einen Thread, der meinte, dass das nicht so viel besser sein kann, da das Hauptgeräusch von der Nadel kommt. Das neue Modul ist erst seit kurzem erhältlich, also gibt außer der Händlerinfo noch keine Rezensionen :schreiben:- ich hab jedenfalls keine gefunden. Aber da es ja für alle Modelle der 7er/8er Serie passt könnte es ja sein, dass schon jemand upgegradet hat und vielleicht sogar beide Module vergleichen kann. Oder jemand hat doch schon einen Internetlink gefunden, wo mehr zu finden ist als die Händlerinfo?


    Vielen Dank im Voraus

    Liebe Ulrike,


    vielen Dank für die Tipps. Eigentlich brauch ich ja nix, aber ich bin einfach neugierig, was man so bekommen kann. Das mit dem Material ist nicht angegeben schreckt mich eher ab - ich möchte möglichst reine Naturstoffe bekommen. Aber eigentlich hab ich eh Stoffkaufverbot:cursing:.


    Bei Kurzwaren - schönen Knöpfen usw. kann ich immer zuschlagen, auch besondere Bänder haben es mir angetan. Da wird sich bestimmt das eine oder andere Tütchen füllen. Mal sehen ob das Gedränge so riesig wird, ab ich bin flohmarkterfahren, das klappt schon;).


    Ich wünsch dir auch guten Einkauf!

    So, hier meine beiden Ergebnisse mit Folien.


    Besonders bei den mehrfarbigen Federn hab ich etliche Fehler begangen beim Vergrößern der Umrissformen, ich war von der Linienvielfalt ziemlich verwirrt und hab die falschen gelöscht. Es passt noch nicht so hundertprozentig. Aber ich weiß jetzt wie´s besser geht. Ich hatte aber keine Lust mehr, nochmals von vorne anzufangen. Die Federaugen bestehen aus einem Probestück Schillerfolie, ein Geschenk eines Shops, bei dem ich bestellt habe. Das blaulavendelfarbene Stück ist eine Watercolorfolie und der schwarze Rahmen eine ganz normale schwarze Folie.


    Beim Ammoniten war das Problem das Flockmaterial. Ich hab zwar brav einen Probeschnitt ausgeführt, aber nicht gemerkt, dass nicht nur das Dreieckla perfekt ausgeschnitten wurde, sondern auch ein Teil der Folie durch war. Mit den vielen fitzeligen Bobberla war das dann beim Ammoniten ein Ergebnis zum kreativen Weiterverwenden wenn man das teure Material nicht wegschmeißen möchte. Auch bei der zweiten Einstellung hat´s nicht perfekt geklappt, auch hier war die Folie teilweise durch, so dass im letzten Versuch links ein bisschen Material fehlt. Ob ich nochmals so viele freistehende Punkte kreiere - da werd ich wirklich schauen. Beim Plotten schälen sich einige schon raus. Eventuell wäre hier das feinere Messer besser.


    Was ich auch gemerkt habe ist, dass man, wenn man wie bei den Federn Materialien aus drei verschiedenen Quellen hat, höllisch aufpassen muss. Die eine Folie will 165 Grad, die andere weniger, einige soll man kalt abziehen, andere warm oder heiß, die eine will 15 sec, die andere mehr. Da werd ich mir Tabellen anfertigen, das steht schon fest. Gottseidank hab ich von allen Folien ein Stücken abgeschnitten und Namen sowie Herkunft dokumentiert, denn einige Shops schicken die Sachen ohne Ettiket.


    Besonders gefallen mir die - leider recht teuren - und meist nur im A4-Format erhältlichen mehrfarbigen Folien. Einfarbige Folien finde ich oft recht "platt". Aber durch die mehrfarbigen Folien finde ich jetzt das Entwerfen für Stofffolien viel spannender als ich gedacht hatte.


    Nächste Versuche - eventuell mit Papier oder doch nochmal mit Folien? - gibt es erst Ende nächster, Anfang übernächster Woche, ich muss für´s FabLab einen weiteren Nähkurs vorbereiten.

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    So, wie versprochen einige Ergebnisse. Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass die Art Farben, die ich verwende nur bedingt für Walzen geeignet sind

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    Das Ergebnis oben sind von gestern auf Samt gedruck (im Morgenlicht doch ganz gut erkennbar).


    Unten ist die Baumarkt-Walze zu sehen, die ich dann verwendet habe, sie ist fast wie Samt an der Oberfläche (Schaumstoff funktioniert auch nicht besonders). Dann der abgewalzte Druckstempel und Moosgummi-Stempel mit Abdruck. Nicht so zufriedenstellend. Der Ammonit ist ein Stempel aus dem 3D-Druck, aber der funktioniert auch bei Linolfarben nicht gut, nur bei Stempelkissen.


    Die Federn vom Factis-Schnitt (radiergummiartig) ist gar nicht so schlecht geworden, besser wie mit der Gummiwalze gestern (das brauchte man wirklich nicht fotografieren). Der Sonnenkringel ist aus Sperrholz (Lasercut), auch naja.


    Der Triskel ist nicht schlecht geworden, das ist eine Art Hartpappe (Lasercut).


    Und das letzte Bild zeigt die die Farbverteilung auf der zuerst verwendeten Gummi-Walze. Sie ist einfach nicht flach (ich hab auch noch normale, nicht mit Metallic versetzte Farbe probiert, auch hier ist das Ergebnis keine flache Farbe auf der Oberfläche.


    Aber gut, ich bin ja am Ausprobieren und da wird sich noch noch was zum Übertragen der Farbe finden. Schablonentechnik funktionert mit Schaumstoffrollen z.B. ganz gut und Schablonen kann ich auch plotten lassen. Auf ein Neues - aber erst will ich jetzt mit Vinylfolien experimentieren - ich hab neue in wunderschönen Farben.

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