Schiaparelli ... ich denke ziemlich sicher ist es unbewusst!
Ich habe natürlich viel nachgedacht die Tage, beleuchte ein Thema gern von allen Seiten, versuche meinen Part an der Sache zu eruieren... Zwischenstand: im Moment habe ich erstmal meinen Frieden mit der Situation gemacht. Ich werde den Teil meines Arbeitsfeldes abgeben und einen kleinen Mandanten komplett übernehmen. Die Leute dort freuen sich schon auf mich
...
Meine Cheffin hatte mir ja gesagt ich solls mir überlegen... Eigentlich wollte ich ihr den Ball gerne zurückspielen: denn sie hat die Verantwortung und muss gravierende Entscheidungen selber treffen...
Ich „trauere“ um mein Arbeitsgebiet und die Menschen dort... aber das finde ich OK und heilsam... ich will nicht „auf agro“ hängenbleiben.
Aber ich freu mich auch auf den nun intensiveren Kontakt mit den Leuten im neuen Mandanten...
Was mich noch wurmt: ich hab mir immer ein bisschen was drauf eingebildet ein großes Arbeirsgebiet im wichtigsten Mandanten unsere Holding zu „haben“, dem Herzstück unserer Firma... Aber da kommen mir die Gedanken: Steffi, Du empfindest Deine Arbeit doch als unwichtigsten Teil Deines Lebens. Das Wichtigste ist die Familie und was meine Träume angeht: die Näherei... mir ist dieser Widerspruch bewusst geworden und darüber denke ich grad nach.
Von Zeit zu Zeit kommen mir dann aber Gedanken, dass es ein Fehler sein könnte mein Arbeitsgebiet kampflos aufzugeben, schwächt das meine Position? Schieße ich mich freiwillig ins Aus? ...
Gute Fügung: die Cheffin hat Grippe (nicht dass ich ihr das gönne) und ich aber daher hier im Büro in dem Sinne Ruhe zum Nachdenken

