Nein, so meine ich das eben genau nicht. Ich finde nur, dass Frauen so oft herabgesetzt werden. Egal ob Hobby oder Beruf. Das gilt für den Vergleich von pflegenden Angehörigen zu Hause oder hauptberuflichen Pfleger*innen. Und in noch so viel mehr Bereichen wo Frauen die Hauptlasten tragen.
Und tantejutta80 hat das genau auf den Punkt getroffen: käme keiner auf die Idee, einen Mann mit Eisenbahn im Keller so zu beurteilen wie eine Frau mit Nähmaschine.
Mag ich ja nicht in Abrede stellen, dass du den Moderator kennst und das öfter schaust. Ist ja auch nur meine Wahrnehmung. Und bei mir kams eben nicht gut an.
Und ich bin nunmal der Meinung, dass auch Nähen - egal ob Hobby oder Beruf - mehr anerkannt werden muss. Für die Mutter, die die Familienkasse schont in dem sie die kaputte Kleidung der Kinder repariert oder dem Mann den Knopf annäht und auch für alle Hauptberuflichen in dieser Branche - von der Näherin bis hin zur Diplom Ing. für Bekleidungstechnik, die sich auch nur anhören muss, warum sie studiert hat, denn Löcher in den Knien könne man auch ohne Studium flicken
Und diese Liste lässt sich endlos fortsetzen.
Und ich hab noch nie jemanden fragen hören, ob der Mann mit der Eisenbahn jetzt zur Deutschen Bahn geht und Schaffner wird, damit sich das Hobby auch "rentiert".