Alles anzeigenes ist Freitag und nicht Donnerstag... ick wees ...
Ich hatte irgendwie ne doofe Woche. Bei uns auf Arbeit ändert sich gerade viel und sowas nimmt mich mit. Ich fahre „ohne Schmerzen“ mit ner Nähmaschinennadel im Finger mit dem Auto zur ersten Hilfe (schon Jahre her) aber Änderungen in meinem geliebten Arbeitsteam kann ich nicht gut verpacken! Ich arbeite ja als Buchhalter, ich bin da vor mehr als 20 Jahren so reingerutscht und habe vor 10 Jahren berufsbegleitend Betriebswirtschaft studiert. Es ist aber nicht primär die Buchhaltung die mich reizt, sondern die Art meines Arbeitgebers: ein diakonischer Träger mit zahlreichen sozialen Projekten.
Ich habe mich immer mit als Teil dieser sozialen Arbeit verstanden, wir haben im Hintergrund den buchhalterischen, rechtlichen, verwaltungstechnischen und organisatorischen Part gemanagt um „draußen“ die Mitarbeiter zu unterstützen.
Der Typus „Sozialarbeiter“ und der Typus „Buchhalter“ sind nicht unbedingt locker kompatibel
Über die letzten zwanzig Jahre habe ich mit viel Offenheit und Verständniss (und manchmal etwas Strenge) ein tolles, vertrauensvolles Arbeitsverhältnis zu den Mitarbeitern vor Ort aufgebaut.
Unsere Abteilungsleiterin die wir seid ein paar Jahren haben (vorher komplett flache Hierarchie) tickt da anders. Ihr seid Buchhalter, ihr habt Eure Zahlen einzutippen, fristgerecht... feddisch. Klaro, das muss funzen! ist uns auch klar und so arbeiten wir auch. to be continued...
Die Kombi soziale Projekte und (Finanz)Buchhalter hatte ich die letzen 4 Jahre.
Auch ich kann Dir zustimmen es ist nicht kompatibel. Ich habe die Arbeitsbedingungen (ständig Projektverträge, nie wissen ob man im neuen Jahr noch einen Job hat etc.) nicht mehr ausgehalten und bin nun Vollzeit bei einem Steuerberater.
Das ist zwar auch stressig und für mich erst mal viel Neues dass ich lernen muss, aber für mein Seelenheil eindeutig entspannter.
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