Klassisches Stopfen.
Mit feiner Nadel, feinem Faden - und in 2 Schichten, sollte das Löchlein durchgehen. Innen eben hell, und außen dunkel. Es wird nicht durch beide Lagen gestochen!
Du webst das Löchlein quasi zu...
Klassisches Stopfen.
Mit feiner Nadel, feinem Faden - und in 2 Schichten, sollte das Löchlein durchgehen. Innen eben hell, und außen dunkel. Es wird nicht durch beide Lagen gestochen!
Du webst das Löchlein quasi zu...
Es gibt Bücher - in denen geht aber i.d.R. um Techniken zum gewollt sichtbaren Ausbessern/flicken.
Visible mending mal in Google füttern und das dann einfach machen lassen.
Da kommen auch einige deutschsprachige Bücher...
Hast du gemerkt, dass du 3333 Beiträge geschrieben hast?
Öh? Nö...
*Flasche Schnaps hinstell*
Bedien Dich...
Aber näh danach nicht mehr!
Öhm...
ich hab vor... Ende letztes Jahrhundert irgendwann mal ein Päckchen Schmetz'sche Materialfehler gehabt - die Nadeln brachen beim schief angucken.
Aber sonst war's eigene Schusseligkeit. (Der berühmte Treffer auf die Stecknadel, der zu kompakte Stoffstapel...)
btw. ich hab sowohl organ schon nur in 2 Teile mit Faden im Öhr zerbröselt, als auch Schmetzt in 3 Teile lose fliegend... geht alles. Muss nur dumm genug laufen.
Bei einer "normalen" Haushaltsnähma?
Nö.
Die Dinger sind werksseitig so gebaut, das die Hersteller keine Klagen zu befürchten haben, weil sie durch "sowas" einen Unfall mit schwerer Verletzung ja provoziert hätten.
Wenn da Fremdbauteile zu genommen werden, liegt das Problem beim Bastler.
(Wenn Du an Deinen neuen Geradnäher so eine Schnellwechselschraube anbaust, dann ist der Nähmahersteller aus der Haftung raus, wenn Dir dadurch was passiert. Du hast ein sicherheitsrelevantes Teil auf eigenes Risiko getauscht.)
Nur um mal was klarzustellen: Normalerweise bricht so'ne Nähmanadel nicht.
Dafür muss sie schon überlastet werden - sei es durch ziehen am Nähgut,
sei es, das das Nähgut nicht für diese Nadel geeignet ist (zu dick, zu hart, zu fest... und dann lieber Nadelbruch, als verschobene Mechanik in der Maschine - das wird nämlich teuer.),
sei es, das die vergessene Stecknadel im Nähgut - oder die quer zur Naht beabsichtigt steckengelassene - einen selbstmörderischen Anschlag auf Nähmaschine und Nadel (und Näher*in) verübt: Nähma-Nadeln brechen nicht einfach so, weil's ihnen grad Spaß macht.
Aber wenn sie brechen, kann eine Brille durchaus schützen - im Auge will so Bruchstücke keiner.
Deswegen nur mit Schutzbrille zu nähen wär aber auch drüber.
In welcher Qualität?
Die Billigheimer-Nadeln - das, was vor Ort z.B. bei Kik, Tedi, Woolworth, etc. verkauft wird, kommt mir erst gar nicht in's Haus. So billig, das ich da im Zweifelsfall Päckchenweise wegwerfen kann, weil die Öhre gratig sind und es den Faden spleist, sind die nu auch nicht.
... und soviele, das ich rein von der Menge her auf niedrigste Cent-Preise kommen könnt, brauch ich auch wieder nicht.
Strickt nach Anleitungstabellen ist für Gr. 38/39 60 M bei 4-fädiger SoWo. Also 30 M auf den Nadeln 1 und 4.
Aber mit 64 M insgesamt geht's auch. (Die gehören eigentlich zur 40/41...)
Ich strick meine Socken auch immer mit 64 M bei Gr. 38/39...
Wenn Dir damit der Fuß zu weit wird: Nimm kleinere Nadeln. In der Größe gibt's ja enge Sprünge, und 2 1/2 statt 3 wirkt Wunder.
Da ich immer "nur" die langweilige Standard-Variante von RV verarbeite - ich brauch 'ne Naht auf dem RV-Band in nettem Abstand zur Raupe. Das geht hervorragend mit dem Geradstichfüßchen zur Profiplatte.
Auch so, das vom RV selber nur noch das Hängselchen zum Zuziehen zu sehen ist. Unter einen Übertritt genäht ist eh unproblematisch.
Naht-RV nutz ich nicht. (Reine Marotte.)
Ernsthaft?
Geradstichplatte, das Standardfüßchen dazu, Knopflochschlitten.
Ich überleg grad, ob ich das Blindstichfüßchen schon mal genutzt hab... ich glaub schon. Aber so selten, das ich das erstmal ganz nach hinten stellen würd.
(Ich brauch erschreckend wenig Füßchen. Nicht mal der RV-Fuß kommt aus der Box... geht mit dem Geradstichfüßchen genausogut.)
Das da (fast) alles fehlt ist unerfreulich, das sie so vernachlässigt (um den Dreck unter die Stichplatte zu kriegen, muss nicht mal wahnwitzig viel genäht worden sein, rumstehen sammelt sich da auch.) war auch - aber es scheint das Schnuckelchen ja nicht nachhaltig belastet zu haben.
(Ich beneid Dich ein bißchen um den Tisch...)
Genau - die ist/war drüben...
Da gibt's soviele Möglichkeiten, aber ja, das kann alles mitspielen.
Inclusive unterschiedlicher Nähgewohnheiten.
ch würde eher sagen, es hängt einzig und allein am Material das du verarbeitest.
?
Viskose-Elasthan-Jersey, Microfaserjerseys (die slinkyartigen BH-Stoffe), Powernet, ganz normale Stoffe wie Seiden-Pongee, Shirting (baumwolle), Twill (baumwolle, Seide, Nessel), (Blusen als auch Mantel)-Popeline (i.d.R. also Baumwolle), Tuch (Wolle), Cord (Baumwolle, mit und ohne Elasthan babei), Samt (baumwolle mit und ohne Elasthan), Pannesamt (reines Polytier), Mantelflausch, gekochte Wolle, Batist, Musselin (klassischer Woll - als auch die moderne Baumwoll-Variante - und ja, das sind 2 ganz unterschiedliche Stoffarten), Sommersweat mit und ohne Elasthan, B'woll-Jersey mit und ohne Elasthan, ...
Ich glaub nicht , das es an meinen Stoffen liegt, das der Obertransport im Kästchen vor sich hindösen darf...
Wobei ich den Obertransport bei meiner Elna 720 pro praktisch gar nicht brauche.
Ich würd sagen: Das hängt vom Mensch an der Maschine ab, wie nötig auch so'n Teil ist.
In der Praxis merkt eins den Unterschied i.d.R. nicht.
Das ist wieder was, das in näherischen Grenzbereichen eventuell... (aber ist halt was, das beworben werden kann.)
Erstmal ist das nur eine Modifizierung der Transport-Steuerung. Den Stoff durch die maschine ziehen beide Varianten.
Nein.
Für Kleben ist da zuwenig Material - bzw. Du müssest dann wieder von außen was drüber setzen.
Auch das lässt sich per Augenmaß in gleichmäßige Stücke unterteilen - nur das das z.B. Viertel dann nicht 62,5 g , sondern glatte 50 g wiegt/wiegen sollte.
(Immer schön, wenn ein Schritt nicht zu Ende gedacht wird, nicht?)
Stimmt, trotzdem lässt sich Butter in diesem Hohlmaß abmessen und deren Gewicht daraus ableiten.
Es muss also weder Schüttgut noch Flüssigkeit sein,
Und wenn Du Muppet mal in die diversen Tabellen geguckt hättest, angefangen mit der von Maggi, die ich verlinkt hatte: Es gibt in allen die Umrechnung Cup zu Gramm.
(Klassische Meßbecher hier in D - und Du hast Skalen in ml/l, Gramm für verschiedene Sachen - in der Regel mehl, Zucker, Grieß (unterschiedliche Dichten/Feinheit der Körnung wird berücksichtigt), aber manchmal auch für Butter/Margarine. Und auch da wird nicht geschmolzene Butter genommen, sondern "nur" weiche, die in das Hohlmaß relativ luftlochfrei eingefüllt werden kann. (Wobei Butter ja meist im 250 g -Päckchen daherkommt, da lässt sich mit per Augenmaß teilen schon relativ exakt die benötigte Menge abmessen...)
*mitdaumendrückt*
Das braucht ja mal keiner... möge es 'ne bezahlbare kleinigkeit sein.
Cup ist tatsächlich ein quasi genormtes amerikanisches Maß.
Du füllst die weiche Butter das Hohlmaß ausfüllend.
(Mit Butter hab ich mir noch nicht den Spaß gemacht, zu wiegen... aber Maggi hat. Guck mal
geschätzt hätt ich 250 g... also knapp vorbei.)
(Englische Maße und auch australische sind wieder leicht anders, auch untereinander.
Aber das macht keine Abweichungen, das anschließend ungenießbarer Müll rauskäm...)
