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Enlighten muckt bei Nahtkreuzungen und nach Einfädeln

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  • Hier die Arktikelnummer: B5002T22A


    Aha, der Fuß heisst bei uns in D dann "Teflonfuß" laut Internetrecherche, spannend. Und den kann man inzwischen hier in D kaufen.


    Ich muss jetzt mal den Rasen mähen, äh, die üppigen Wildkräuter beschneiden. Hab ich 'ne Lust dazu...

  • Ich finde es klasse, wie du hier Hilfe bekommst, aber als ich gelesen habe, es sind 5 Monate seit dem Kauf vorbei, kam mir nur in den Kopt, du musst ganz schnell handeln.


    Es geht um den Bereich Gewährleistung, Garantie und die Folgen für dich oder sagen wir lieber deinen Geldbeutel.


    Beim Kauf der Maschine startete die zweijährige Gewährleistungszeit. Aber gleichzeitig starten die 6 Monate Beweispflicht des Händlers bei einem Mangel.

    In den ersten sechs Monaten geht man davon aus, dass der Mangel schon zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hat. Da muss dann der Verkäufer beweisen, dass das nicht der Fall war.
    Der Verkäufer haftet in der Zeit für alle Mängel, die schon zum Zeitpunkt des Verkaufs bestanden haben, auch für solche sogenannten versteckte Mängel, die sich erst später innerhalb der sechs Monate bemerkbar machen.


    Ab dem 7. Monat bist du in der Beweislast. Sprich, dann musst du beweisen, dass der Mangel von Anfang an bestand.

    Beim Kaufrecht wird da sehr viel umgangssprachlich durcheinander geschmissen. Im Regelfall sagt jeder, er hätte Garantie und die Sechsmonatsfrist ist oft auch nicht bekannt.

    Die Realität zeigt, dass ein Fehler innhalb der ersten sechs Monate meist vom Verkäufer anstandslos behoben wird und das kostet dich nichts, weil er meist nicht nachweisen kann, dass der Fehler beim Kauf noch nicht bestand. Wenn der Händler das schon in den ersten sechs Monaten meist nicht kann, wie soll der Käufer das dann ab dem 7. Monat nachweisen?


    Unser Jurist sagt immer, Gewährleistung und Garantie sind zwar schön, aber problemlos ist es für dich nur in den ersten sechs Monaten.


    Kommen wir zur Garantie, und da meine ich nun das Wort richtig rechtlich verwendet.
    Über die zwei Jahre Gewährleistung hinaus kann ein Hersteller eine Garantie geben. Die bezieht sich meist nur auf bestimmte Bereiche der Kaufsache und deren Funktionsfähigkeit. Da werden oft Teile ausgenommen. Bei Nähmaschinen, etc. habe ich da keine Erfahrung, aber bei Laptops sind es z. B. oft die Netzteile, ich habe sogar schon erlebt, dass die Arbeitsspeicher und die Tastaturen ausgenommen wurden.

    Der Hersteller kann seine gegebene Garantie auch von bestimmten Bedingungen abhängig machen, wie z. B. einer regelmäßigen Inspektion.


    Auch wichtig: Gewährleistung ist Sache des Händlers, sprich du musst den Mangel ihm gegenüber geltend machen. Garantie ist Sache des Herstellers.


    Deshalb würde ich so schnell wie möglich zum Händler gehen und die Probleme vor Ort aufzeigen. Wenn er behauptet, der Fehler läge vor der Nähmaschine

    ;), dann lass dir vor Ort zeigen, dass seine Behauptung stimmt. Sprich nimm die genähten Teile mit, die Probleme bereiten und lass dir vor Ort vorführen, dass er diese Stellen problemlos nähen kann.


    Falls das wirklich das Fall sein sollte - glaube ich weniger, nach dem, was hier so geschrieben wurde - dann siehst du im Regelfall, was du machen musst, damit auch du dann mit der Maschine keine Probleme mehr hast.

    Falls er es auch nicht hinbekommt, muss er den Fehler kostenlos für dich beseitigen auf eine der Arten der Sachmängelhaftung.


    Falls er sich wieder so benimmt, wie du das schon angedeutet hast, lass dir das schriftlich geben und wende dich an Babylock. Wenn hier im Forum jemand ist, der anbietet, bei der Kontaktaufnahme mit dem Hersteller behilflich zu sein, dann nimm das in Anspruch. So ein bisschen Vitamin B, wie Jennifer das angeboten hat, ist bei solchen Sachen Gold wert.


    Wichtig ist nun nur, dass du den Mangel innerhalb der sechs Monate gegenüber dem Händler geltend machst und das schriftlich, dass du dann einen Nachweis hast.

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