Quilten mit Kattinka

Dabei stellte sich heraus, dass acht Teilnehmer pro Kurs wirklich sehr viel sind, denn der Tag begann erst mal damit, bei allen die Nähmaschinen einzurichten, Fadenspannung optimal einzustellen, oder sich über ein zickiges Fußpedal zu ärgern. Obwohl wir alle dachten, unsere Maschinen gut zu kennen, gab es doch noch allerhand zu beachten. Und dann durften wir erst mal zeichen. Denn laut Britta kann man das, was man zeichnen kann, auch nähen! Das fiel mir erst mal schwer zu glauben, aber tatsächlich war es dann auch so.




Zunächst "Pebbles" Kieselsteine, die sind schön rund und gingen recht gut. Danach "Squares", das fiel einigen schon wesentlich schwerer. Alles, was wir gezeichnet hatten, durften wir danach gleich nähen, so konnte man sich das Gelernte gut merken.


Dann kamen hübsche Motive von Schablonen dran, die mit allerhand Hintergrundmustern aufgefüllt wurden. Ein nettes Mittagsbuffet gehörte natürlich auch dazu, damit es am Nachmittag frisch weitergehen konnte mit Linien, Ranken und Spiralen. Richtig schöne Muster entstanden dann am zweiten Tag mit Federn und Kirchenfenstern, und beim "betonieren" von Flächen konnte man mal zeigen, was die Nähmaschine so alles drauf hat.




Zwischendrin erfuhren wir noch alles Wissenwerte über das richtige Garn, gutes Zubehör wie Markierstifte, Vliese und noch so allerhand quiltige Theorie. Da konnten auch die "alten Hasen" noch viel Neues erfahren. Britta erklärte alles toll und geduldig, wenn sie uns auch manchmal zur Disziplin rufen musste, damit durch Schwätzen nicht viel Zeit für das straffe Kusprogramm verloren ging. Die zwei Kurstage waren sehr anstrengend, aber absolut lohnend, und haben allen einen riesigen Spaß gemacht. Und erstaunlicherweise kann man tatsächlich innerhalb von zwei Kurstagen solche schönen Muster quilten.




Unser Fazit: Absolut empfehlenswert


Herzliche Grüße von Karin

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