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Beiträge von Li Lo

    Sinn meines "Stofflagers" ist wohl der, dass ich in einer Stoffladenlosen Region lebe... Schätze mal ich habe so 200 m, aber all inclusive, also auch Wäschejerseys, Vikosefutter, Seide, Sommer und Winterstoffe. Alles mehr oder weniger uni und in meinen Lieblingsfarben. Fehlkäufe hatte ich früher auch, aber man lernt ja. Heute können alle meine Stoffe etwas werden, wenn ich Zeit habe. Wenn.
    Aber ich geniesse es, zu sagen, jetzt ich möchte ein neues Kleid - und dann geh ich die Kandidaten durch. Wer will es werden?


    Ich schätze, wenn ich ein paar gutsortierte Stoffläden in der Nähe hätte, sähe die Sache anders aus.
    LiLo

    Liebe Leute - eine grossartige Problemfindung ist das hier :)
    Also dass einige nicht vorwaschen :confused: Das wäre mir eindeutig zu riskant bei BW Gewebe und Jersey gleichermassen, immer vor dem Nähen eines Kleidungsstücks die Kristallkugel zu befragen, wieviel der jetzt wohl wieder schrumpft?


    (Also ich geh schon einig damit, dass sich z.B. Jersey ungewaschen besser verarbeiten liesse)


    Wenn ich es recht überlege, da war in der Vergangenheit einmal ein recht teurer Viskosejersey, da stand am Ballen auch "konfektioniert waschen". Hatte ich dann auch gemacht, der hatte sich nicht verändert. (Bloss nach etliche Wäschen pillte er, aber das steht auf einem anderen Blatt.)
    LiLo

    Guten Morgen!
    Tilli: könntest Du das "kaum noch" quantifizieren? ( wir hatten das Problem erst gerade in einem anderen Fred. Und kamen auf die theoretischen Lösung, den neuen Stoff rechts auf rechts zusammenzunähen, um Streifen zu vermeiden. Aber keine hatte schon mal gemacht)


    Doro: für Deinen sensiblen Schatz könntest Du das so machen, theoretsch ;) sollte er sich dann weder verziehen (?) noch Streifen bekommen :)
    LiLo

    Ich kenne dieses Phänomen von Jeanshosen, die auf rechts gewaschen werden. Seit ich alle Jeanshosen nur noch auf links wasche, hatte ich keine solchen Stellen mehr.
    Bei Meterware ist mir das noch nicht passiert, daher meine vielleicht etwas eigenartige Frage: wenn man jetzt den Stoff faltet und an den Außenseiten zusammennäht (Overlock ruckizucki), bekommt man dann auf der Innenseite trotzdem solche Streifen, weil die Oberfläche so groß ist oder ist das wie bei den Hosen, dass die innenliegende Seite "verschont" bleibt? Jemand ne Idee?


    Die Idee klingt irgendwie interessant. Sollte man mal versuchsweise machen. Auch wenn ich irgendwie das Gefühl habe, es funktioniert nicht. Ist aber nur ein Gefühl.
    LiLo


    ...
    Aber nochmal so für mich und für die Zukunft: Wie hätte ich das Problem denn vermeiden können? Weniger Wäsche in die Maschine oder den Stoff teilen? Hätte das was gebracht?


    Heikles Thema! Es ist nicht mal immer eine Frage der Stoffqualität oder des Preises...
    Man könnte wohl in der Badewanne lauwarm oder kalt "vorbaden". Ist aber nachher das Problem mit dem Handling im Badezimmer (ich z.B. müsste doch in die Waschküche, um etwas tropfnass aufzuhängen) Ausserdem ist die Maschine verlässlicher im Bezug auf die Temperatur. Ev. Spülstop wählen, ohne Schleudern gibt's weniger Reibung.
    Stoff teilen musst Du gut überlegen, wie Du aufteilst, nicht, dass die Stücke nachher nicht reichen.
    Würde sagen, eine Regel kann man nicht aufstellen :confused:
    LiLo

    Hallo.
    An diesem Punkt würde ich nach dem Nähen färben, wegen der Stoffmenge. Das Webmuster (?) wäre dann allerdings weg.
    Beim Nähen nimm entweder schwarzen Faden oder einen aus Baumwolle.
    Mir ist das auch schon mal passiert. Mit schwarzem Feinleinen. Hatte ihn übervorsichtig in ein Wäschenetz gesteckt bei der Vorwäsche mit 30 Grad. Fehler: es hat ihn zu sehr zusammengeklumpt im Netz. War nachher auch voller helleren Streifen :fail:
    Lilo

    Die Preise sind völlig normal für den Export. Bei uns kostet die Dez BuMo 10.90 CHF, die 5.50 EU wären nur 8.82 CHF. Eine Marche von CHF 2.08 = 24% ist akzeptabel, finde ich. Und wenn ich einen schönen Fertigschnitt will, sind das sicher um die 20 Eu.
    LiLo
    (ich habe die LMB im italienischen Abo. 12 Nrn. kosten mich 32 Euro....)


    *lach* einmal habe ich Depp ein paar LMBs nach D geschickt (3 St.) und habe 25 CHF Porto bezahlt. Nur um die Proportionen gerade zu stellen

    In diesen Bouillon-Dosen, wenn sie leer sind und man den Papiermantel abmacht, hat man hübsche kleine weisse Plastikdosen. Gibt es klein, mittel und gross. Und da weiss, kann man sie prima beschriften. Eckig sind sie auch, man kann sie dann nebeneinander in einen Korb/Schachtel stellen und am Deckel beschriften. Ich brauch dann nur den Korb rauszuziehen und die gesuchte Farbe zu wählen.
    Aber so eine grosse Blechdose mit allen drinnen ist schon schön ...
    LiLo

    Normalerweise unterlegt man Spitze mit einem dünnen Satin, d.h. alle Teile auch aus Unterlegstoff zuschneiden (Ärmel kann man weglassen) und links auf rechts an den Nahtzugaben zusammen heften, dann das Kleid wie üblich nähen und separat abfüttern.
    Ich habe im Frühjahr eins genäht (sind ein paar Einträge). Meins ist aber nur mit Seidensatin unterlegt (die Spitze ist Baumwolle mit Viskose) noch zusätzlich füttern wäre mir zuviel geworden (schon aus klimatischen Gründen).
    Ich beschreibe in den Einträgen auch die Verarbeitung (hobbyschneidrisch), falls es interessiert.
    Gruss LiLo

    Also ich habe es auch schon einige Jahre im Gebrauch, für einige Anwendungen ist es wirklich unersetzbar, Kragen, Bündchen bei Shirts, mit Schrägband-Versäubern, Nahtabdichterband aufbügeln, sind gerade die Sachen, die mir spontan einfallen. Halt überall, wo man punktuell bügeln möchte. Mit Dampf oder ohne.
    Die Sohle gleitet gut (man muss sie halt mit der Spezialcreme ab und zu putzen). Meines ist auch direkt von Ironfly, nicht die Prym-Version.
    Gruss LILo

    Ich habe ein paar Hosen aus Wollköper. Eine kratzt überhaupt nicht, weil die Oberfläche angewalkt ist.
    Eine andere aus Biowolle kratzte fürchterlich bei der Anprobe. Ich habe sie komplett (bis über die Wade) mit einem guten Viskosefutter gefüttert. Trägt sich super, kratzt überhaupt nicht mehr, trägt nicht auf, prima! (Höchstens der Moment, wenn man einsteigt :) ist die Viskose leicht kühl, erwärmt sich aber sofort.
    Wollstoff waschen: ich nähe meist weite Hosen, die ich 1x im Jahr reinige (sonst viel auslüften, nach dem Duschen im Dampf aufhängen) das mit dem Waschen hat für mich nämlich einen Haken: da vorgewaschen, passiert der Hose natürlich nichts. Aber ich kriege sie einfach nicht wieder schön gebügelt, oder nur mit Anstrengung und nach langem... :o
    LiLo

    Seit ich meine Guarderobe auf schwarz, grau, braun als Basis und wenige Lieblingsfarben (von bordaux und alle Beerentöne, wollweiss) ausgelegt habe (sei es nun der sportliche, sachliche oder verspielte Stil) klappt anziehen am Morgen gut. Beim Kaffee überleg ich mir Hose? Kleid? Rock? und ob ich auf schwarz/grau oder braun Lust habe. Schuhe/Handtasche/Tücher hab ich zu diesen Farben passend. (Wobei es dann dem beerenfarbene Kleid egal ist, ob ich die braune, die graue oder die schwarze Jacke anziehe.)
    Und nein: es ist nicht langweilig so!
    LiLo


    Ach: Schuhe kaufen ist mir kein Graus - aber ich mag immer nur die teuersten :o

    In der Galerie hab ich dieses Foto gefunden -


    Die sind ja super! Aber leider gar kein brauchbarer Kommentar dazu.
    Alle 2 Jahre kauf ich mir für teures Geld solche aus Wollwalk. Würde mich schon interessieren, wie man die selber machen kann. (und ob ich das auch könnte) Habt ihr einen Tip?
    LiLo

    Vor ein paar Jahren habe ich auch so eine Suche gemacht. Und wurde fündig bei der Berufsschule Basel (jetzt den genauen Titel des Werks und den Lehrmittelverlag müsste ich nachschauen) Ich liess mir also das "Buch" kommen, welches dort für den Unterricht in der Schneiderlehre verwendet wird (nicht Mass-Schneider) Es ist ein Buch Format A4 in dem thematisch alle wichtigen Arbeitstechniken und -Schritte, Material und Werkzeug bebildert erklärt werden. Nicht schlecht, aber für mich war nicht so viel neues dabei.
    Ich denke auch, dass es hier viel learning by looking and doing gibt.
    LiLo

    Also ich habe selbstgestrickte Socken (und auch Pullover) die sind Jahre alt. Ich wasche alles in der Maschine "Programm Handwäschen Wolle 30°).
    Ich strickte die Socken (und Kniestrümpfe) aus handelsüblicher Sockenwolle, also dekatierter, machinenwaschbare Wolle.
    Meine Beobachtung ist, dass gute Wolle durch das Waschen (in der Maschine mit passendem Waschmittel und ohne Weichspüler) nicht leidet, die Socke an sich aber durch's Tragen schon. An Reibungsstellen pillt es und wird mit der Zeit immer dünner (Ferse!) Wenn Du Socken jede Woche für 6 Monate einmal anhast und wäschst, könnte Dein "Verbrauch" normal sein.
    Ich empfehle, viele Socken zu Stricken :) (dann hast Du viel Wechsel) und in der Ferse unbedingt Beigarn mitlaufen zu lassen, dann hält sie länger.
    Handwäsche ist in der Praxis für mich für Socken indiskutabel!
    LiLo

    Also ich besitze
    -das Erbstück von meiner Mutter (frisch geschliffen) schwer und gross, für ganz dicke Stoffe
    -eine Kay mittelgross von Prym
    -eine Gingher 22 cm (für alle Zuschnitte :))
    -eine kleinere von Prym, liegt bei der Ovi
    -eine Stickschere von Prym, für's Fadenabschneiden am Nähstück
    -eine Schnabelschere von Gingher (oder wie die heissen, ich LIEBE das Teil!)
    -eine Papierschere
    -eine alte Schere mit der ich Plastikfolie und alles andere schneide.
    Tönt nach viel - aber ich brauche sie alle.
    LiLo


    P.S.: Die Zackenschere (von Fiskars) habe ich immer noch nicht wiedergefunden...

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