Seit vielen Jahren nehme ich an einem Nähkurs teil und habe auch lange meine Bernina 350PE (8kg) mitgenommen. Zusammen mit dem nötigen Equipment (Projekt,Werkzeug und Gedöns) war mir das genau wie Devil's Dance zu sperrig und schwer - Schulhof, Treppen, im Auto gut sichern für eventuelle Vollbremsung.
Ich habe mir dann ein preisgünstiges Vorführmodell von Juki, die HZL-70 mit Kofferhaube (5,8 kg) gekauft. Transporttechnisch viel entspannter, aber ich nähe vorwiegend Kleidung, da ist auch der Durchlass ausreichend. Nachteil ist u.a., dass die benötigte Garnfarbe dann am besten auf beiden Maschinen sein sollte. Für die Juki habe ich zwei Sohlen extra gekauft, wo mir bei Bernina die Füsschen einfach zu teuer sind.
Ein großes Patchworkprojekt würde ich mit beiden nicht umsetzen wollen. Für eine Tasche habe ich wegen der Durchstichkraft dann doch wieder die Bernina geschleppt.
Beim lange nicht genutzten Obertransportfuss habe ich dabei einen Riss in der weissen Abdeckung entdeckt, die fiel einfach ab. Für die Funktion anscheinend kein Problem, aber das kann eigentlich nur auf einem der Transporte passiert sein, obwohl er dabei in einer entsprechenden Box aufbewahrt wurde.
Die anderen Teilnehmerinnen des Kurses habe meist einfache und damit leichte Maschinen (und fertigen damit wunderbare Dinge) , die Bernina ist dort schon das Luxusteil. Einige nutzen einen Trolley, aber der muss auch die Treppen hochgetragen werden.
Meine Traumvorstellung: jede VHS sollte sich einfach ein paar Berninas verschiedener Größe als Kursmaschinen hinstellen, da wäre unser Problem einfach gelöst ![]()

