Anzeige:

Beiträge von Devil's Dance

    Was sind deine Beobachtungen welche Rolle das Gewicht spielt?

    ... ich bin jetzt nicht Holzi, dafür benutze ich mein Bügelholz schon ein paar Jahre.

    Insofern hier meine Erfahrungen:

    Ich habe ein einfaches Stück Kantholz-Abfall (Lärche?), das ich mir mal bei den Dachdeckern erbettelt habe, die unser Kirchendach neu gedeckt haben.

    Es ist 6,5 x 8 cm im Querschnitt und 28 cm lang, Gewicht 890 g.

    Das habe ich schön geschliffen (erst gröberes, dann immer feineres Schleifpapier, zwischendurch angefeuchtet, damit sich die Fasern aufrichten).

    Es wird ja meist Hartholz empfohlen, ich bin aber der Meinung, dass das Dampfaufnahmevermögen von Nadelholz höher ist und es deshalb den Job mindestens genau so gut macht.

    Das gleiche Volumen in Buche wäre bestimmt schwerer und damit ein "Selbstläufer" auf der Naht - ich dagegen mit meiner "light-Version" übe sanften Druck aus, bei dicken Wollstoffen oder schwerem Denim auch mal mehr. Ob das "mehr Mühe" macht als den schwereren Buchenklotz aufzuheben und ihn fallenzulassen 😉?

    ... ich weiß es nicht ...

    Dann müsste ich ihn aber auch bei jedem Verräumen greifen und tragen.
    Noch sind meine Finger nicht arthritisch, aber wenn :confused: ?

    Fragen über Fragen :pfeifen:

    Sätze im Stil von "Verstürzen Sie die innere Quernaht und steppen Sie die seitlichen Enden knappkantig an den oberen linken eingeschlagenen Bund-Umbruch..." usw. machen mir Schweißausbrüche.

    Welche Seite? Wie rum? Was ist jetzt gerade oben? Was muß wo dran? Quer wozu?

    Da ist so ein Video einfach besser. (Wenn es denn gut gemacht ist!)

    Du sprichst mir aus der Seele :daumen: !

    Vorne, hinten, oben , unten, innen, außen - dazu fiel mir immer nur der Ausdruck "brain wrenching" ein, für den ich keine adäquate Übersetzung finde, die das Maß meiner Verzweiflung angemessen widerspiegeln könnte :o .

    Deshalb mein Ansatz: Lernen, wie es geht :pfeifen:...

    Und richtig gute Lehrvideos - ohne albernes Gequatsche und von kompetenten Leuten gemacht - haben mich so viel weiter gebracht.
    Jemandem bei den entscheidenden Handgriffen auf die Finger gucken zu können bringt (mir) mehr als 10 x die gleichen 3 Seiten zu lesen, ohne sie zu verstehen.

    Bei mir waren es ein Dutzend Craftsy-Klassen (eventuell ein paar mehr), die echte game changer waren.

    ... und die Schneider-Akademie ...

    Ich habe mir jetzt angesichts der allgemeinen Begeisterung gerade mal ein Video von Bernina zur B990 angesehen. Was mir als technikaffinem Menschen dabei zuerst mal auffällt ist, wie schnarchlangsam der eingebaute Computer im Vergleich zu selbst meinem uralten iPad reagiert.

    DAS nervt mich auch bei meiner 790+ 🙄...

    Ich hab's an anderer Stelle schon mal geschrieben:
    Ich hab immer flash backs zu den Sketchen von Emil Steinberger (Schweizer Komiker, geb. 1933, z.B. Emil Steinberger & Udo Jürgens - Die Briefmarke 2014 (youtube.com))

    Übrigens wird bei Webware der Ärmel immer im geschlossenen Zustand eingenäht!

    ... ich würde das weniger vom Material abhängig machen als von der Form der Ärmel.

    Bei Schnitten mit sehr flacher Ärmelkugel (manche Herrenoberhemden-SM, v.a. Made in USA) oder die eine Zeit lang total modernen🙄 Schnitte mit so super überschnittenen Schultern - da klappt das auch bei Webstoffen prima mit dem offenen Einsetzen - und wird in der Industrie auch auf jeden Fall so gemacht, weil es schneller geht.

    Aber bei hoher Armkugel (also schmale Ärmel in kleinem Armloch à la Chanel) oder bei Puffärmelchen würde ich das nicht mal in Jersey so machen.

    Dann kann man nach dem Einstecken oder Heften viel besser kontrollieren, ob der Ärmel richtig "fällt" und ggf. noch korrigieren.

    Nach einer Anleitung von Burda. Respekt für jeden, der nach diesen Anleitungen arbeiten kann, mich strengen die furchtbar an.

    Für mich waren die Burda-Anleitungen (die von Ottobre, Vogue und Simplicity sind auch nicht viel anders) die Motivation, mich etwas grundsätzlicher mit der Materie zu befassen.

    Deshalb hab ich nach dem Allgemeingültigen in diesen Anleitungen gesucht. Am Ende ist es doch ganz einfach und bei jedem Kleidungsstück wieder gleich:

    1. Abnäher

    2. ggf. Teilungsnähte in Vorder- und Rückenteil

    3. Schulternähte

    4. ggf. Kragen aufheften

    5. bei ungefütterten Teilen (Blusen z.B.) vd. und rückw. Besatz zusammennähen und versäubern und auf Front + Rücken nähen, wenden.

    6. bei Bedarf schon jetzt Knopflöcher arbeiten

    7. Seitennähte schließen, säumen

    8. Ärmel fertig nähen (mit Saum)

    9 Ärmel einsetzen

    fertsch😉.

    Bei gefütterten Teilen ist der Ablauf etwas anders, aber genauso gut zu verallgemeinern.

    Wie ich das jetzt geschrieben hab, ist es nicht "waschecht Burda", sondern 'n biss Vogue mit dabei.

    Aber das Gute ist ja, wenn man das Prinzipielle erkannt hat, kann man selbst entscheiden, ob man der Anleitung buchstäblich folgen will oder einen anderen Weg gehen.

    ... z.B. die Ärmel offen einnähen ...

    ... was ich bei so einem schönen Mäntelchen mit relativ hoher Armkugel nicht machen würde ...

    Was ich sagen will: Die Anleitung ist nur ein Vorschlag - andere Wege sind nicht verboten.

    Reiten mit eigenem Pferd.

    Das hab ich vor dem Nähen gemacht :o (meine Stuten haben aber "nebenbei" immer noch Fohlen bekommen 😉).

    ... und das war dann im Nachhinein sehr hilfreich, als Mr. Devil irgendwann mal meinte, ob es denn nicht überhandnähme mit den Maschinen etc. pp. ...
    Ich hab ihm dann erklärt, dass das ganze Gedöns immer noch weniger kostete als meine beste Zuchtstute und darüber hinaus den Vorteil hätte, dass ich weder Heu noch Hafer dafür heranschaffen müsste - und Ausmisten wäre auch nicht nötig.

    ... er hat dann nie wieder gefragt :pfeifen: :rofl: ...

    Ich hab den mal als "Zubehör des Monats" gekauft und liebe ihn :herz: ...

    Auch wenn ich wenig sticke:

    Ich hab da immer mehrere Spulen von häufiger gebrauchtem Garn drauf stehen, dazu die korrespondierenden Unterfadenspulen, und Platz für ein paar Nähfüße ist auch noch.

    Ein Hunni ist 'n Haufen Kohle, aber praktisch ist das Ding - mindestens "nice to have" :cool: ...

    Ich kenn einen Haushalt mit einer Traumküche, die nie benutzt wird. Echt, in der Speisekammer steht 'ne TK und eine Mikrowelle mit Ofenfunktion.

    Ich hab neulich eine Reportage über Luxus-Appartements gesehen, 500m² Penthouse mit (repräsentativer) Küche + "working kitchen" + "storage kitchen" :pfeifen: .

    Wie heißt es so schön:

    "Wer lang hat, kann lang hängen lassen!" 😉 :biggrin: ...

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]