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Beiträge von Aragon

    Hi,
    ich muss den Beitrag auch nochmal hochschubsen. Ich habe heute dieses Schätzchen geschenkt bekommen, eine Natalis Nähmaschine in einem super Zustand, angeblich noch voll funktionstüchtig.
    Ich habe mich bis jetzt allerdings noch nicht getraut, sie auszuprobieren. Der Unterfaden sitzt in einer Art Weberschiffchen, und die Einfädelung sieht an dieser Stelle doch recht kompliziert aus.
    Beim Googeln habe ich nicht viel über diese Marke gefunden, geschweige denn darüber, welche Maschine meine sein könnte.
    Könnte mir jemand was darüber sagen? Habe ich jetzt eine echte Rarität gefunden?
    IMG_4841.jpgIMG_4846.jpgIMG_4848.jpgIMG_4850.jpg

    Hallo Stefan,
    ich wollte mich nur nochmal zurück melden. Ich habe die Maschine jetzt endlich repariert bekommen. Durch die ganze Probiererei ist die Nadel letztlich dann scheinbar wieder verbogen worden - mit der alten Nadel hätte ich da
    noch stundenlang probieren können. Neue Nadel rein, Greiferposition mit Hilfe einer anderen Maschine verglichen und korrigiert, und jetzt scheint wieder alles wunderbar zu funktionieren!
    Vielen lieben Dank nochmal für deine Hilfe.
    Viele Grüsse

    Mich habt ihr aber auch angefixt. Ich habe zwar noch viele Stoffe hier, aber kaum was Dehnbares. Hab mir jetzt mal 2 Pakete bestellt, und lasse mich überraschen, weil ich gar keine besonderen Farbwünsche habe.
    Vielleicht könnte man auch noch ein "Trigema"-Tausch-Thread aufmachen, für alles, was sonst überbleibt. Oder gibt es schon einen Stoff-Tausch-Thread, den ich übersehen hätte?

    Also,
    ich habe jetzt 2 "Susie"-Kosmetiktäschchen fertig. Für meinen Mann habe ich ein kleines Täschchen aus Gitarrenstoff genäht, und ihm schon zum Geburtstag geschenkt. Das war eigentlich zum Aufbewahren der Plektren, aber er nimmt es wohl für seine Zigaretten-Filter.
    Ein Tabaksbeutel wäre auch noch eine Idee gewesen.
    Jetzt nähe ich noch Schnabelinas Tasche, erstmal in Mini. Und dann werde ich mir mal überlegen, wie viel Arbeit das ist, und ob ich die noch als Geschenke machen kann.
    Und dann will ich noch ein paar Katzen (die von den Schultern hängen) als Körnerkissen nähen, und mir mal überlegen, ob ich sowas auch in Dackelform hinkriege.

    Hi,
    also, ich habe die N5000 jetzt auch seit 3 Tagen hier stehen :dance:
    Und ich liebe sie! Das sie noch keinen Namen bekommen hat, ist auch alles.
    Klar, an ein paar Sachen muss man sich erstmal gewöhnen. Z.B., den automatischen Fadenabschneider zu benutzen, statt immer zur Schere zu greifen.
    Oder, daß man den Fuss erst auf die obere Ausgangsposition zurückfährt, bevor man den Nadeleinfädler benutzt (ich habe das mal probiert, als der Einfädler schon unten eingerastet war - keine gute Idee! Das gab sehr unangenehme Geräusche)
    Oder, daß man erst den Fuss vom Pedal nimmt, bevor man den Rückwärtsgang einlegt.
    Manchmal vertue ich mich auch mit den 3 Knöpfen (Handbetrieb - Rückwärtsgang - Nadelheber), weil die doch recht nah beieinander liegen.


    Das die Nadel beim Nähstopp unten stehen bleibt, empfinde ich eigentlich eher als Vorteil. Da brauche ich mich beim Wenden oder Spannung ausgleichen wenigstens nicht drum kümmern, wo die Nadel steht, wenn ich den Fuss anhebe.
    Der Fadenabschneider ist auch ein Segen!


    Was ich noch als Kritikpunkte hätte, wäre nicht viel, und ist auch nichts schlimmes:


    - ich hätte es schöner gefunden, wenn man die Schraube, mit der man die Nähfüsse wechselt, auch von Hand schrauben könnte, und dafür nicht jedesmal einen Schraubenzieher rauskramen müsste. Ich vermute mal, man kann die Schraube
    auch noch austauschen - werde ich mir auch überlegen. Immerhin muss man das wegen dem Klick-System nicht so oft machen.


    - ich hatte den Freihand-Stickfuss ausprobiert, und fand ihn katastrophal. Vielleicht habe ich auch was falsch gemacht, aber bei mir stiess die Nadel immer vorne ans Metall des Fusses, und dadurch, daß er über den Nadeleinspanner gehoben wird, ist er auch sehr laut. Das gute ist, daß meine Brother-Nähfüsse kompatibel zu der Maschine sind, so, daß ich meinen alten Brother-Freihand-Fuss weiter benutzen kann, und der ist top.


    - mir ist mal beim Rausziehen des Oberfadens der Faden unterwegs irgendwo abgerissen. Durch das geschlossene System kommt man da so einfach natürlich nirgendwo dran, und ich will auch meine nagelneue Maschine nicht einfach auseinanderschrauben.
    Vermutlich schwirrt da jetzt immer noch irgendwo ein Faden im Nirwana der automatischen Einfädlung rum, bis jetzt hat die Maschine dadurch aber noch keine Zicken gemacht.


    Aber, wie gesagt, das sind nur kleine Punkte. Ansonsten schnurrt sie herrlich leise vor sich hin, und wenn ich sie einschalte, muss ich mich zurückhalten, sie nicht mit einem freundlichen "Hallo" zu begrüssen.
    PS: mein Mann hat mich auch schon gefragt, ob die auch Internet und Fernsehen kann :)

    Hallo Stefan,


    also, ich habe jetzt ein paar Fotos gemacht.
    Erstmal die Nadel in rechter Position, einmal in tiefster Stellung, und einmal in dem Moment, wo der Greifer greifen sollte:


    IMG_4335.jpgIMG_4336.jpg


    Dann nochmal das ganze mit der Nadel in der linken Position, wo der Greifer ja auch immer vernünftig greift:


    IMG_4337.jpgIMG_4338.jpg


    Dann das Ganze in zusammengebaut:


    IMG_4343.jpg


    Und hier ist ein Foto, wo man den Moment sehen kann, wo der Greifer nicht greift (ohne Spule und Abdeckplatte, den Greifer habe ich festgehalten):


    IMG_4345.jpg


    Ich hoffe, die Fotos sind aussagekräftig.

    Hi,
    ich habe mir vor nicht allzulanger Zeit eine Privileg Topstar M2030E für wenig Geld gekauft.
    Jetzt geht auf einmal der Zickzackstich nicht mehr.
    Also, ich habe mir - weil ich keine Lust mehr auf Frust habe - heute schon die w6 n5000 bestellt. Trotzdem würde ich, wenn es irgendwie geht,
    die Privileg gerne nochmal versuchen, zu reparieren. Ich möchte da jetzt halt nicht mehr viel investieren.


    Also, vielleicht hat ja jemand noch eine Idee:


    wenn der Arm nach links geht, wird der Faden ganz normal vom unteren Greifer gegriffen.
    Wenn er nach rechts geht, wird der Faden mal gegriffen, und mal nicht. Da sieht die Naht dann logischerweise aus wie eine Geradenaht.
    Wenn ich das Antriebsrad von Hand betätige, kann ich auch sehen, daß der Faden bei den Fehlstichen gar nicht über die Spule zurückrutscht.


    Ich habe schon:
    - den oberen Fadenspanner komplett ausgebaut und sauber gemacht, weil ich erst dachte, daß die Fadenspannung vielleicht temporär nachlässt durch Fadenverstopfung oder so
    - mit verschiedenen Fadenspannungen oben und unten rumgespielt
    - alles sauber gepinselt und eingeölt
    - verschiedene Nadeln und Fäden und Stichlängen und Breiten und Geschwindigkeiten ausprobiert


    Meine Vermutung ist, daß entweder der Greifer sich nicht weit genug nach rechts dreht (ich hatte auch schon die Federn von der Greiferhalterung oder wie das heisst in Verdacht), oder
    daß da irgendeine Unwucht im Greifer ist bzw. der Greiferhalterung ist, die dazu führt, daß der Greifer auf der rechten Seite nicht mehr dicht genug hinter die Nadel greifen kann, oder
    daß die Nadelstange so verbogen ist, daß das passiert


    Könnte ich damit richtig liegen? Und wenn ja, wie kann ich das beheben, oder näheres dazu rausfinden?


    Danke schonmal!

    Wow! Danke für die viele Mühe!! Das "Problem" ist bei mir jetzt erstmal aufgeschoben. Mit der w6 liebäugele ich aber nach wie vor. Ich habe mir gerade eine Privileg Topstar M2030E für 20 EUR inkl. Transportkoffer auf dem Flohmarkt gekauft. Für den Preis konnte ich da jetzt einfach nicht vorbei gehen. Und die kann immerhin schon einige Stiche mehr, als mein altes Schätzchen, und funktioniert, soweit ich das bis jetzt sagen kann, einwandfrei. Ich denke mal, für die dickeren Materialien schaue ich mir dann doch nochmal meinen alten Dürkopp-Treter an.
    Die Necchi reparieren zu lassen lohnt übrigens nicht wirklich. Man bekommt die Maschine schon gebraucht für unter 40 EUR. Und ich wollte ja auch eine Maschine haben, die ein kleines Bisschen mehr kann - die Privileg ist da, denke ich, erstmal ein guter Kompromiss. Die kann immerhin schon Blümchen und Schwäne :) Was ich nur immer noch sehr schade finde ist, daß sie keine Einfädelautomatik hat. Da muss ich zum Einfädeln weiter meinen gebogenen Garneinfädler benutzen.

    Ich hätte da ja auch noch eine ganz andere Idee. Du köntest auch T-Shirt Stoff nehmen, der fritzelt ja auch nicht oder so gut wie nicht. Man könnte einen Streifen falten, und dann mehrfach einschneiden, und dann zum Kreis nähen. Oder, wenn man es steifer haben will, eben auch Vliseline unterbügeln.

    Dankeschön für Eure Antworten. Also, die w6 dann vermutlich eher nicht, oder? Die sieht jetzt auch eher neuer aus..., ist also vermutlich wieder weniger robust.
    Echt schade, daß man da immer Kompromisse finden muss. Ich werde mich auf jeden Fall in ein paar Wochen erst nochmal auf unserem Strassenflohmarkt umsehen, da findet man öfter
    schonmal gebrauchte für wenig Geld.
    Ich hätte ja auch soooo gerne eine Computernähmaschine gehabt, aber mit dem Robusten wird das dann vermutlich leider nichts, oder geht Richtung "unbezahlbar".

    Hi,
    ich hatte bis jetzt eine Necchi 270 Nähmaschine (gab es vor 20 Jahren mal beim Discounter), die unglaublich robust war, mit der ich auch Nylonhalfter für Pferde nähen konnte (manchmal brauchte sie etwas Nachhilfe per Handantrieb, aber ok, es ging).
    Ich muss relativ oft für mich oder Freundinnen Weidedecken, Halfter, Chaps (Leder!) etc. nähen.
    Leider habe ich mein altes Schätzchen aber entweder überstrapaziert, oder ihre Zeit ist einfach jetzt gekommen. Sie näht den Zickzackstich nicht mehr richtig, immer mit Aussetzern, und ständig reisst der Oberfaden, auch bei besten Garnen, und auch nach Ölen und Saubermachen.
    Ich hätte sowas ja gerne wieder. Aber vielleicht noch mit ein paar zusätzlichen Spielereien, sowie:


    - Einfädelhilfe
    - ein paar mehr Stichmuster (Computernähmaschine wäre toll, aber wahrscheinlich mit meinen Ansprüchen zur Robustheit nicht unbedingt kompatibel, bzw. dann sehr teuer)
    - vielleicht sogar noch robuster als die alte Maschine
    - am liebsten auch Brother-Nähfusskompatibel, genauso wie die Necchi - weil ich da einfach schon so viele Nähfüsse von habe


    Aber - sie soll eben auch Spass machen. Weil ich ganz viel rumexperimentiere, immer wieder Upcycling-Klamottenprojekte habe, oder einfach auch nur bastle. So eine gebrauchte Industrienähmaschine wäre auch nichts für mich.
    Leider habe ich aber auch nicht unbegrenzt viel Geld zur Verfügung. Nicht, weil mir dieses Hobby nichts bedeutet, sondern, weil ich auch noch viele andere Hobbys habe, die viel Geld kosten.
    Ich habe schon ein paarmal hier im Forum von der W6 gelesen. Klang interessant. Aber, wie robust ist die? Und wie kompliziert? Und, kann die Nylongurt nähen? Danke schonmal für eure Antworten!

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