Aber man hat doch nie einen solchen Schlitz?
Das ist der Zustand nach dem Nähen, von rechts und von links. Vorher hab ich leider kein Foto gemacht
Aber man hat doch nie einen solchen Schlitz?
Das ist der Zustand nach dem Nähen, von rechts und von links. Vorher hab ich leider kein Foto gemacht
Und darum kapiere ich es auch nach mehrmaligem Lesen nicht. 😂
Es ist im Ausgangszustand ein V-förmiger Ausschnitt, der mir zu tief ausgeschnitten ist. Verarbeitet ist er mit einem Beleg, der unterhalb der unteren Spitze sehr großzügig viel Stoff hat. Diesen habe ich hochgeklappt, gesäumt und von rechts fixiert.
Dadurch wird das untere Ende des Ausschnitts mit dem Belegstoff verdeckt.
Quasi ein Stück Stoff untergelegt bei einem Kaufshirt, wo natürlich kein Reststoff vom Nähen vorhanden ist.
Shirt kann ich jetzt ohne Unterziehtop tragen.
Beim Kauf von Shirts ist mir häufig der Ausschnitt zu groß bzw lässt mir zu viel Einblick.
Durch Zufall ist mir beim Bügeln eine schnelle Lösung eingefallen: Shirt hat einen Beleg am V-Ausschnitt. Untere Spitze des Beleg auf der linken Seite nach oben Bügeln, die dann oben liegende Kante schmal umschlagen und absteppen. Schließlich von rechts den hochgeklappten Beleg V-förmig in der vorhandenen Naht absteppen.
Hat bei diesem Shirt mehrere cm gebracht.
(Dies ist keine Frage, vielleicht ist das allen auch schon bekannt. Falls nicht gewünscht, bitte löschen oder verschieben)
CharmingQuilts Könntest du du den Namen des Freebie oder eine Quelle nennen? Ich würde die Form gerne als Kopfbedeckung für jemanden ohne Haare ausprobieren.
Puppenmutti nein, das geht nicht, minimal ist es immer die Füßchenbreite. Aber halt verlängerte Führung.
Zusätzlich zur Option, mit Klebeband oder Stiften zu markieren, gibt es auch noch magnetische Nahtführungen.
Die sind unabhängig vom Nähmaschinenmodell und können in jedem beliebigen Abstand angebracht werden.
Schnittquelle hat solch eine Bluse im Programm, allerdings mit asymmetrischem Kragen. Ggf muss das dann gespiegelt werden :
Du kannst auch einen tropfenförmigen Ausschnitt statt Schlitz hinten machen. Ist oft an (französischer) Kaufkleidung. Als Schlinge kann man auch seeeehr dünnes Gummiband nehmen, dann ist es leichter zum Knöpfen.
schneiderlein:
das mit den Streifen habe ich auch schon überlegt.
Habe auch schon Schablonen gekauft um mit Textilfarbe zu gestalten......
Plotts kommen sicher auch demnächst.
Eigentlich meinte ich gestreift ![]()
Kann ich gut verstehen. Ich selbst benähe, außer mir, ein Mädchen, aber bei Musterstoffen sehe ich auch Schlafi-Optik. Übrigens auch bei vielen Fotos von Selbstgenähtem im Netz. Abhilfe: nur Uni, Streifen gehen auch gut, und dann altersgerechte Appli (Schriftzüge, oder gekaufte, ...). Bei gekaufter Kleidung, z.B. im Netz, gibt es unendlich viele Anregungen fürs Design.
Bündchen verstärkt den Schlafi-Effekt...
Hier kann man ein Nikolaus-Schnittmuster (wohl kostenlos) bestellen:http://www.nikolausaktion.org/service/wiki/nikolausgewand/
Nach dem Hinweis hier habe ich auch ein Bethioua Mini gemacht, der Schnitt sah echt toll aus. Was ist Eure Erfahrung mit dem Sitz dieses Schnitts? Ich habe die Weite nach einem gut sitzenden Shirt ausgesucht, und dann ist die Schulterpartie sowie am Vorderteil der Bereich der Raglannaht viel zu weit. Nach dem Fertigstellen habe ich mal die Designbeispiele durchgesehen, und da gibt es auch welche dabei, die nicht so optimal aussehen.
Gut, dass es zur Probe nur ein Schlafanzugoberteil werden sollte.
Wer hier mitliest, kann nähen ... also müsstest Du die Frage doch Nicht-Näher(innen) stellen.
Eine kleine Überschlagsrechnung: 0,5 m x 14 €/m = 7 € Materialpreis. Bleiben 13 € = 1,5 h Arbeitszeit bei 8,5 € deutschem Mindestlohn. (Materialpreis und Arbeitslohn könnt Ihr nach Eurem Vorstellungen anpassen).
Investitionen in Maschinen, Zubehör, Raummiete, Versicherungen, ... sind dann schon im Mindestlohn enthalten.
ICH bin froh, angestellt zu sein zu vernünftigen Bedingungen, und nicht verkaufen zu müssen, um dann im Verkaufspreis mit Massenware verglichen zu werden.

