Austellung in Hamburg: Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode.



Gaugin? Klimt? Malerei? Was soll das? Stimmt! Das hat gar nichts mit dem Thema zu tun.


Gaugin bei Wikimedia


Der Kunstform welcher wir uns täglich, in vielfältigster Art und Weise, mehr als jeder anderen widmen, ist die Mode...


Was lassen wir uns unseren Mitmenschen und unserer Umwelt diese aber kosten? und was für Möglichkeiten haben wir andere nicht die Zeche zahlen zu lassen?


FAST FASHION - DIE SCHATTENSEITEN DER MODE heißt die Ausstellung die vom 20. März bis 20. September 2015 im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zu besichtigen ist.




Zusammenfassend schreibt das Museum:


Die Ausstellung "Fast Fashion" wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der glamourösen Mode. Sie bewegt sich im magischen Dreieck von Konsum, Ökonomie und Ökologie und beleuchtet diese Themenfelder unter den folgenden Aspekten: Fashion & Victims; Mangel & Überfluss; Global & lokal; Lohn & Gewinn; Kleidung & Chemie; Bekleidung & Ökologischer Rucksack.


Teil der Ausstellung ist das "Labor". Hier werden unter dem Stichwort Slow Fashion Möglichkeiten vorgestellt, wie neue Fasern und Technologien sowie neue Designansätze des Recyclings, Upcyclings oder Zero Waste. Das „Labor“ zeigt auf, wie der ethisch vertretbarer Kleiderschrank von morgen aussehen könnte, und stellt auch die Frage: Welche Macht hat der Konsument.


Fast Fashion ist die erste Ausstellung, die sich umfassend, differenziert und kritisch mit dem Kreislaufsystem Bekleidung auseinandersetzt. Methodisch bringt sie erstmals die unterschiedlichsten Fachleute aus Theorie und Praxis zusammen, die sich mit den ökologischen, ökonomischen, ethischen, sozialen und gestalterischen Aspekten auseinandersetzen. Die Ausstellung bündelt die aktuellen Diskussionen zu diesem komplexen Thema und übersetzt sie in eine nachvollziehbare visuelle Ordnung. Mode ist ein gesellschaftliches Regelungssystem ganz eigener Art und gilt als Schrittmacher des sozialen Wandels. Vor diesem Hintergrund möchte das MKG dazu anregen, sich engagierter mit den Themen Mode und Konsum und den sozioökonomischen und ökologischen Folgen auseinanderzusetzen. Sie liefert dazu aktuell recherchierte Informationen und Hintergründe, die in einer eigens für die Ausstellung entworfenen Szenografie präsentiert werden. Der Parcours führt die Besucher durch den ganzen Konsumprozess vom Laufsteg über Fotostudio zu Litfasssäule und Schaufenster bis zur Umkleidekabine. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Karin Stilke Stiftung und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Mehr Informationen, Filme, Interviews und Vermittlungsangebote liefert das Online-Portal zur Ausstellung www.fastfashion-dieausstellung.de.


Bildquellen:

  • Taslima Akhter, Death of a Thousand Dreams, Rana Plaza a nine-story commercial building at Savar, Dhaka collapsed on 24th April 2013. More than 1134 garment workers died and several hundreds are missing, Savar, Bangladesh, 2013, © Taslima Akhter
  • Tim Mitchell, Clothing Recycled, 2005, © Tim Mitchell www.timmitchell.co.uk

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