Posts by MissPiggy

    Hm, diese Nähmaschine entspricht einem Auto, das rundherum Beulen vom Einparken hat und dessen Spur komplett verstellt ist, weil jemand häufig mit Anlauf gegen einen Bordstein gedonnert ist. Das hat mit normalen Gebrauch nichts zu tun, sondern mit grobem Unvermögen und/oder Gleichgültigkeit des Benutzers. Sowas als normale Gebrauchsspuren rechtfertigen zu wollen ist, gelinde gesagt, unverschämt.

    Ich würde mich auch nicht auf die Reparatur einlassen (wie schon geschrieben, wer weiß, was außer den offensichtlichen Schäden noch kaputt ist?) und hoffe im Gegenteil sehr für dich, dass Du Dein Geld zurück bekommst. Es ist Dein gutes Recht, dass du die Ware bekommst, die du bezahlt hast, also eine einwandfrei nähende, gut gepflegte Maschine.

    Als Tipp: es gibt auch Händler, die gebrauchte Maschinen verkaufen (bekannte, seriöse Versandhändler), vielleicht findest du dort eine Maschine, die zu dir passt?

    LG MissPiggy

    Ich hatte mal einen Pizzaschneider mit einem gelben Griff, der dann damit so auf den allerersten Blick wirklich ein bisschen ähnlich wie mein Rollschneider (Olfa) aussah.

    Als mein Sohn mich dann mal Pizza schneiden sah, fiel der fast aus allen Wolken: "Du schneidest doch jetzt nicht wirklich die Pizza mit deinem guten Rollschneider, oder!?!"

    Hm, vielleicht könnte man so tatsächlich ausgediente Rollenschneider(klingen) weiternutzen... 🤔

    HolziSew wobei die Auswahl ja noch relativ gering ist bei den Overlocks. Hab mich damals für die BERNINA L460 entschieden, auch aus anderen Gründen, aber ich glaube, das war die einzige am Markt.

    Ich finde es bei der Overlock sehr angenehm, weil ich hier oft mehrere Lagen zusammen nähe und ja nicht so gut korrigieren kann wie bei der NäMa, z.B. beim Gummiband annähen u.ä.

    An der Cover löst sich die Fadenspannung nur, wenn ich den Nähfuß am Hebel nach oben stelle. Nutze ich jedoch nur den Kniehhebel, bleibt die Fadenspannung erhalten und ich kann nach der Korrektur weitercovern.

    Sorry für's off-topic: welche Cover hast du? Ich liebäugle mit der Euphoria, das wäre ja noch ein super Argument dafür...


    Back to topic: ich dachte auch immer, ich brauche keinen Kniehebel, bis ich eine Nähmaschine mit bekommen habe. Dann habe ich mir eine neue Overlock u.a. wegen dem Kniehebel gekauft, weil ich es ohne völlig nervig fand auf einmal...

    Meine Tische sind 2-3 Zentimeter von der Wand weggerückt, damit die Kabel dahinter her passen. Zum einen, wie du sagst, gesägt ist gesägt. Und wenn du mal Nähmaschine und Laptop tauschen oder verschieben willst, musst du ggf. neue Löcher machen.

    Das mag Geschmackssache sein, aber ich bin immer jemand, der sich gerne die Option zur Umgestaltung vorhält und mag flexible Lösungen lieber 😎


    LG MissPiggy

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann schließen diese Angaben zu den Importgebühren bei Amazon den (voraussichtlichen) Zollbetrag bereits ein.


    Manchmal sind bei Elektrogeräten auch Weitbereichs Netzteile verbaut, die automatisch erkennen, ob sie ans 120V oder 240V Netz angeschlossen sind. Das steht dann auf der Maschine drauf.

    OK, also was ich meine ist dann wahrscheinlich eine doppelte Kappnaht, bzw eine Pseudo-doppelte...

    Steppt ihr die dann mit einer breiten Zwillingsnadel, oder kann man dafür auch die Coverlock nehmen? (Ehrlich gesagt frage ich mich manchmal wozu die Cover eigentlich genau da ist, aber das ist ein anderes Thema..)

    Was die Cover betrifft: ich habe damals meinen Händler extra gefragt, ob ich die für diese Naht nehmen kann und er bejahte das. Hat auch funktionierte und sah schön aus. Was nur zu bedenken ist: man kommt damit nicht gut um die Ecke und muss also z.B. an den Gesäßtaschen evt. auf die Nähmaschine ausweichen.


    Kleiner Gedankenanstoss: möchtest Du die Kappnaht wirklich an der Innenseite haben? Ich finde es extrem nervig, wenn unterhalb des Schrittbereichs die beiden dicken Nähte aneinanderreiben.

    Was den Faktor "Originalität" betrifft: ich kenne es vom Westernreiten (und daher kommen die Jeans ja eigentlich) so, dass die Reitjeans innen einen möglichst flache Naht haben und außen dann die Kappnaht. Wäre mir persönlich lieber so :)

    Wir haben nix hier im Dorf - außer einem Polsterer 😅 dort habe ich bisher Schaumstoff für Sitzkissen geholt. Das war deutlich günstiger und hochwertiger als das, was es im Baumarkt gibt.

    Man empfahl mir dort auch, den Schaumstoff mit Hilfe von Sprühkleber mit einem Vlies zu umwickeln, damit man ihn besser in den und aus dem Bezug bekommt.

    Die Threadstellerin had ja jetzt ihre Cover gefunden, trotzdem möchte ich noch etwas dazu sagen. Dass die 1000-Reihe von Janome Probleme verursacht/nicht gut sei, möchte ich wiederlegen.

    Ich hab das so verstanden, als gäbe es bei diesen Maschinen einfach große Schwankungen in der "Qualität". Wenn Du eine hast, die gut läuft, dann ist ja prima.


    Ich habe eine elna 444 (das müsste das Pendant zur Janome 1000 sein), und kann auch nicht sagen, dass sie wirklich schlecht ist - wäre sie das, hätte ich sie zurückgebracht. Aber irgendwie stimmt die Chemie zwischen uns beiden nicht; entweder habe ich eine wirklich schöne Naht - die ist dann aber hart wie ein Brett - oder schön dehnbar, dann ist aber alle 30cm ein Fehlstich. Genau diese Dehnbarkeit brauche ich aber, da ich viel Leggings, Unterwäsche und Sportkleidung nähe. Ich habe mich wirklich viel durchprobiert und immer, wenn ich dachte, ich hab's - hatte ich es nicht.


    Ich werde mir jetzt die Euphoria auf jeden Fall einmal ansehen. Zum rumstehen ist die billigste Cover zu teuer (und nix anderes tut die elna momentan) und außerdem ist nähen mein Hobby, das soll mir Spaß machen. Nur rumärgern möchte ich mich da nicht.

    OP-Maske rutscht mir dauernd in die Augen, die ziehe ich nur für gerade Mal eben schnell zum Kindergarten an.

    FFP2 habe ich gerade das erste Mal längere Zeit getragen (ca. 1 Stunde wegen Arzttermin) und damit kam ich sehr gut zurecht, sowohl von der Passform als auch von atmen. Okay, nach 2 Etagen flottem Treppensteigen war ich ein bisschen außer Puste, das war unangenehm mit dem Ding, aber wenn ich ruhig gehe oder rumsitze, geht's.


    Zum Thema Masken Cover: Albstoffe hat extra für diesen Zweck wieder einen neuen Spezialstoff kreiert, Namen hab ich vergessen. Der ist netzartig und damit sollte zumindest der Atemwiderstand nicht steigen.


    Nachtrag: ich weiß, dass die eine Stunde nichts im Vergleich ist zu den Leuten, die solche Dinger den ganzen Tag tragen müssen, bitte nicht falsch verstehen. Aber da ich früher schon Panik bekommen habe, wenn der Kopf unter der Bettdecke war bzw. ich noch nicht mal durch einen dünnen Schal atmen konnte, hätte ich niemals damit gerechnet, dass das bei mir überhaupt funktioniert.

    Für mich ist es auch eine Effizienz-Sache. Wenn ich gut platziere und 1cm NZG habe, komme ich mit einem guten Meter Stoff (1,50m Breite) hin, um mir eine Jeans zu nähen. Wenn ich deutlich mehr NZG stehen lassen würde, bräuchte ich die doppelte Länge, weil es nicht mehr nebeneinander passt.

    Messen: immer so genau wie nötig, nicht so genau wie möglich!

    => merke: ein Schiff baut man nicht mit der Mikrometerschraube, (und damit nähe ich auch nicht :cool: ...)

    So sehe ich das auch. Ich arbeite nach dem 80/20-Prinzip: Mit 20% Aufwand erziele ich ein 80%iges Ergebnis. Für die fehlenden 20% bräuchte ich einen Aufwand von 80%, also ist das für mich persönlich unwirtschaftlich. So nähe, backe, koche und lebe ich.

    Das ist eine echt Glaubensfrage, scheint mir.

    Ich denke, es kommt auch drauf an, was man näht und für wen. Hätte ich einen Papierschnitt für meine Kinder, würde ich den niemals nimmer zerschneiden, denn die haben ja die unangenehme Angewohnheit, dauernd zu wachsen.


    Ich kaufe in letzter Zeit fast nur noch bei einem Anbieter, der Kinder- und Erwachsenengrößen in einem Schnittmustert anbietet. Die pdf-Dateien haben den großen Vorteil, dass sie "layered" sind, also jede Größe eine eigene Ebene in der Datei darstellt. D.h., ich kann beim Ausdrucken nur eine bestimmte Größe anwählen, oder auch 2-3, wenn ich ein bisschen zwischen den Größen anpassen muss. Dann brauche ich in den kleinen Größen weniger drucken, weil ich auf der Übersicht sehen kann, welche Blätter ich brauche. Die Nahtzugabe ist auch mit dran, so dass ich einfach nur kleben und ausdrucken muss.

    Diese Schnitteile lassen sich dann auch wesentlich besser aufbewahren, als der ganze SM-Bogen. Sollte ich dann ändern müssen (was selten vorkommt), muss ich die NZG natürlich abschneiden und anfangen zu basteln...


    Mittlerweile gibt es teilweise auch projector files, die mitgeliefert werden: mittels eines Projektors werden dann die Schnittlinien auf den Stoff projiziert und können nachgezeichnet werden. Klingt interessant, finde ich.

    Sorry, das ist ein bisschen off-topic, aber ich möchte es als Warnung gerne anbringen: auch etablierte, wohlbekannte Shops können gefaket sein.


    Ich habe Anfang letzten Jahres nach einigen Monaten bei meinem Lieblingsstoffladen, den ich seit Jahren kannte, bestellt, weil die gerade eine Rabatt-Aktion hatten (kam häufiger vor). Bei paypal kam dann eine seltsame Adresse als Empfänger, aber ich hab mir zunächst nichts dabei gedacht. Die normalen Bestellbestätigungs-Emails kamen auch, aber ich habe den Support angeschrieben und wegen der seltsamen paypal-Mail gefragt - keine Antwort.

    Im Netz gesucht: Facebook-Seite und Instagram waren aktuell, keine negativen Kommentare... :/

    Zwei Tage später war der Webshop offline und in Social Media häuften sich die Kommentare von Leuten, die diegleichen Erfahrungen gemacht hatten wie ich. Allem Anschein nach war der Shop insolvent, ein windiger Investor hatte den Laden gekauft, schnell noch eine Rabattaktion losgetreten und dann dicht gemacht.


    Mein Geld habe ich dann via paypal zurückbekommen. Daher bin ich extrem vorsichtig geworden, wo ich bestelle - und wenn, dann nur über paypal o.ä., wo das Geld nicht sofort weg ist.


    Es gibt sicher Stoffe, die schwieriger zu vernähen sind, als andere, aber bei mir war es zumindest bei der F600 immer ein Bedienfehler.

    Z.B. Dessous-Stoffe lassen sich nicht ordentlich mit der empfohlenen Microtex-Nadel nähen, da hab ich Fehlstiche und besagtes Stofffressen. Mit einer Superstretch-Nadel dagegen kein Problem.

    Z.B.Gummiband aneinernähen (zum Ring schließen): wenn das nicht geht, ist bei mir oft der Nähfußdruck zu gering eingestellt.

    Z.B. Patchwork: mit einer 80er-Nadel wird der Stoff je nach Beschaffenheit runtergezogen, mit einer 70er funktioniert es problemlos.

    Z.B. beim vernähen zwei verschiedener Materialien ist es bei Problemen hilfreich, das ganze Mal umzudrehen und den jeweils anderen Stoff zum Füßchen/Transport zu legen.


    Es gibt viele Wege, die Dinge besser/einfacher zu machen. habe zu wenig Erfahrung mit anderen Maschinen, um zu sagen, ob das allgemeingültig ist.

    Was bei den Jukis noch als positiv zu erwähnen ist, ist der Boxtransport. Inzwischenhaben den die neuen Brother Modelle auch, wenn ich richtig informiert bin.

    Also ich hatte vor gut fünf Jahren eine ähnliche Entscheidung zu treffen (ich hatte damals die brother Innovis 30). Ich wollte unbedingt mehr Platz rechts von der Nadel, einen besseren Transport und verstellbaren Nähfußdruck (wobei das Deine brother haben dürfte?).

    Daraufhin habe ich mich für die Juki HZL-F600 entschieden und diese Entscheidung keinen Tag bereut. Damit nähe ich dicke Stoffe genauso gut wie feine Dessousstoffe, dehnbare Stoffe sind überhaupt kein Problem. Mit der alten brother habe ich sehr oft einen Obertransportfuß benötigt, bei der Juki weiß ich ehrlich gesagt noch nicht mal, ob ich einen habe?

    Die DX5 kenne ich explizit nicht, aber die DX-Reihe ist ja der Nachfolger von meiner Maschine und damit sicher eine gute Maschine. Inwiefern es eine Verbesserung zu Deiner jetzigen ist, sagt Dir zunächst einmal der Vergleich der technischen Daten (z.B. was die Abmessungen betrifft, wenn das für Dich wichtig ist).


    Ich persönlich bleibe gerne bei einer Marke, weil die Bedienung dann intuitiver ist für mich ist und ich mich nicht gerne umgewöhne. Darum habe ich mich damals auch gegen elna entschieden (obwohl die Maschine auch super war und andere Vorzüge bot) und für die Juki, weil die Bedienung der brother sehr ähnlich ist. Sollte das bei Dir auch der Fall sein, würde ich empfehlen, Dir die Maschine vorher einmal anzuschauen und auszutesten.

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