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Beiträge von Giftzwergin

    Schön, dass du erfolgreich warst!


    Ich habe allerdings durchaus den Eindruck, dass die Liv genau so gemeint ist. Bei allen genähten Versionen habe ich bisher diesen komischen Sitz gesehen; der Armausschnitt sitzt einfach sehr weit außen. Gefällt mir nicht, also nähe ich es nicht ...

    Bei anderen Schnittmustern von Pattydoo ist das aber meiner Erfahrung nicht der Fall. Ich habe auch sehr schmale Schultern, hatte bei der Nelly und der Mira überhaupt keine Probleme mit dem Armausschnitt.

    Hm, ich glaube, dass ich etwas gerne tragen wollte, es aber nicht getan habe, weil es "out" ist, ist bei mir noch nicht vorgekommen. Die meisten Dinge, die explizit "out" sind, gefallen mir aber sowieso nicht (die Mode früherer Jahrzehnte ist ja oft eher speziell ;)). Ich hasse z.B. skinny Jeans, meine Hosen müssen unbedingt weit an den Unterschenkeln sein. Dem Trend zu zerrissenen Jeans habe ich mich schon zu meiner Teeniezeit vor ca. 15 Jahren verweigert.

    Ist also eher so, dass ich Dinge nicht trage, obwohl sie "in" sind.


    Die im Startbeitrag gezeigten Kleidungsstücke würde ich - wenn sie mir gefallen würden - ohne Weiteres tragen, da ist doch nichts dabei?

    Was ich dagegen gern im Alltag tragen würde, aber nicht tue, ist die Mode früherer Jahrhunderte (vor dem 20. Jahrhundert, nicht vor dem 21.). Die ist aber ja nicht "out", sondern man sähe damit schlicht kostümiert aus.

    So generell finde ich es sinnvoll, mal in Läden zu gehen und fertige Kleider in verschiedenen Formen anzuprobieren (später kann man dann ähnliche Schnittmuster dazu suchen oder abwandeln). Hat den Vorteil, dass man mit wenig Aufwand viele Formen vergleichen kann.

    Trotz 1,54 m Körpergröße sehen Kleider mit Taillennaht bei mir z.B. wesentlich besser aus als welche mit durchgängigem Verlauf, auch wenn man erstmal das Gegenteil vermuten würde. Aber es sieht nunmal jede Figur etwas anders aus, da können Details einen großen Unterschied machen.


    Ich kann zum Durchprobieren übrigens TK Maxx empfehlen, weil die öfter mal ungewöhnlichere Kleider haben und recht viele unterschiedlich geschnittene Sachen.

    Etwas in der Art von McCalls 7081 könnte geeignet sein: Das Problem "schmale Figur, aber Bäuchlein" habe ich auch und bisher gute Erfahrungen mit Taillenband (generell Taillen-Quernaht) und ausgestelltem Rockteil gemacht (allerdings habe ich schon eine Taille, aber nur von vorne; von der Seite definitiv nicht :D). Und um die Möglichkeit, solche "Fake-Wickeloberteile" mit Fältchen tragen zu können, beneide ich alle kleinbusigen Frauen glühend! Die sehen an wenig Oberweite nämlich wunderbar, an viel Oberweite aber oft eher mäßig toll aus und gerade diese Fältchen tragen auch auf.

    rufie, deine Erfahrung tut mir wirklich leid :( es gibt schon miese Menschen! Und bei der (ehemals) besten Freundin hätte man das ja wirklich nicht erwartet ...

    (hast du mit den anderen Gründen noch keine schlechten Erfahrungen gemacht?)


    Ich verleihe meine Schnittmuster aber nicht. Die Leute kommen zu mir und schneiden bei mir zu.

    Ich finde eure Antworten und Vorgehensweisen sehr interessant.

    Ich dachte bisher, dass man Einzelschnitte kauft, um sich eben das Abradeln oder -pausen zu ersparen. Schnitt ausschneiden und los geht's. Wo ist für dich der Vorteil, wenn du auch einen Einzelschnitt Überträger? Stabileres Papier, weil du ihn öfters nähen willst?

    Ich kaufe keine Einzelschnitte, um mir das Abpausen zu ersparen, sondern weil mir der Schnitt gefällt oder ich gern eine bebilderte Anleitung hätte (außer bei einfachen Standardteilen hat man ja sowieso nicht die Wahl zwischen "Einzelschnitt" und "Zeitschrift", sondern muss nehmen, was man kriegt ;)).

    Ausschneiden würde ich die niemals - aus diversen Gründen:

    Erstens kann es sein, dass mir die laut Maßtabelle zugeordnete Größe nicht passt. Ist mir neulich bei einem älteren Neue Mode-Schnitt passiert - der Rock war mir mindestens 2 Größen zu groß, trotz Blick in die Maßtabelle.

    Zweitens kann es sein, dass sich meine Größe ändert, in beide Richtungen (habe 2016 einige Kilo abgenommen und würde mich wahnsinnig ärgern, wenn ich jetzt all meine Einzelschnitte entsorgen müsste!)

    Drittens erfordert unterschiedliche Materialwahl ggf. unterschiedliche Größen - ich habe z.B. einen Schnitt für einen Blazer aus Sweat oder Jersey; für Jersey würde ich doch gern eine Nummer kleiner nehmen, weil der Sweatblazer schon eher weit sitzt.

    Viertens verwende ich die Schnittmuster nicht nur für mich selbst, sondern nähe auch mal für Verwandte und Freunde (und bei Einzelschnittmustern ist die Wahrscheinlichkeit noch höher, weil es oft besonders interessante Schnitte sind), die eine andere Größe tragen.

    Fünftens sind nicht alle Schnittmuster der Hit und wenn ich feststelle, dass ein Schnitt an mir blöd aussieht oder mir nicht mehr gefällt, kann ich ihn einfacher weitergeben, wenn noch alle Größen verfügbar sind.

    (aus den Gründen 1-4 pause ich übrigens auch ausgedruckte PDF-Schnittmuster ab, außer sie haben nur eine Handvoll Seiten - wer hat schon Lust, unnötigerweise ein zweites Mal 30 oder 40 Seiten zusammenzukleben?)


    Das einzige, was fürs Ausschneiden spricht, wäre Bequemlichkeit. Meine Wahl ist klar ;)

    "Horror"-Elemente hat mein Hobby nicht (zum Glück! Ich bin auch echt kein Fan von Horrorfilmen ;)), aber es gibt schon ein paar Dinge, die mir auf den Keks gehen:


    - Anpassungen. Bevor ich anfange zu nähen, müsste ich eigentlich erst alle Teile ein gutes Stück kürzen, den Rücken verschmälern, die Schultern verschmälern, eine Hohlkreuzanpassung machen, eine FBA machen ... und sehr wahrscheinlich kommen nach dem Nähen noch lauter Änderungen hinzu, die spezifisch für das jeweilige Schnittmuster sind. Einzelne Dinge zu ändern ist ja ok, aber es läppert sich und dauert dann ewig ...


    - längere Reißverschlüsse in elastische Stoffe einnähen. Ich mache eine Stütznaht entlang der Kante, bügle Vlieseline drauf und hefte den RV vorm Einnähen - und trotzdem ist hinterher eine Seite länger als die andere. Macht mich wahnsinnig!


    - Knopflöcher. Theoretisch kann meine Maschine die automatisch. Praktisch werden die nicht symmetrisch. Oder zu klein. Oder zu groß. Oder hässlich. Und dann nähe ich sie doch per Hand und brauche ewig.


    Und dann ist da noch die manchmal sehr großzügig bemessene Armkugelmehrweite, die man in Wollstoffen super einhalten könnte, in dicht gewebten Baumwollstoffen aber nie im Leben ...

    So, meine Schwester war zu Besuch und ich kann endlich Fotos vorweisen :D (leider etwas überbelichtet - erst kommt die Sonne monatelang gar nicht zum Vorschein und jetzt haben wir so viel davon, dass die Kamera nicht mehr klarkommt ...)

    Es ist noch nicht perfekt, aber ich bin jetzt schon begeistert :D (die Falte über der Brust sieht auf dem Foto wesentlich dramatischer aus, als sie ist; eigentlich ist nur die Kurve ein bisschen zu stark ausgeprägt)

    Schule hat so vielen Kindern schon den Spaß am Malen, an der Musik und am Sport, vor allen Dingen die Neugier und die Freude am Lernen genommen. Schön, dass man Handarbeiten und Werken ist auch noch verleidet...

    Ich hätte liebend gerne Handarbeiten und Werken in der Schule gehabt - gabs aber nicht. In der 6. oder 7. Klasse hatten wir ein Jahr (oder nur Halbjahr) lang "Textilgestaltung", da haben wir Pappkartons mit Stoff beklebt, ein Stückchen gewebt und ein kleines Rechteck per Hand zusammengenäht, an das wir Knopfaugen genäht haben. Von Stricken oder Sägen hätte ich mehr gehabt.


    Meine Großmütter und Mutter haben kaum bis nie genäht; es hatte zwar jede eine Nähmaschine, aber ich kann mich nur daran erinnern, dass meine Mutter ab und an ein simples Karnevalskostüm genäht hat, nie Alltagskleidung. Und Hosen wurden immer selbst gekürzt. Dafür haben alle gestrickt, aber als Kind/Teenie konnte ich mich nicht dafür begeistern, deshalb hats mir leider niemand beigebracht, was ich heute sehr bereue. Ich könnte es immer noch lernen, aber mich interessieren vor allem kompliziertere Dinge und Muster und ich habe wenig Lust, mit einfachen Schals anzufangen, die ich nie benutzen würde :-/


    Zum Nähen bin ich dann Anfang dieses Jahrtausends über eine gleichaltrige Freundin gekommen, mit 18. Sie hatte für die Ring-Con schon ein, zwei Kostüme genäht und wir haben gemeinsam Kleidung fürs Mittelalter-/Fantasy-Hobby genäht, ich habe nach kurzer Zeit (nachdem ich online Näh-Communitys gefunden habe) auch mit dem Nähen von Alltagskleidung angefangen. Und längst kann ich nicht mehr ohne :D

    Kein Thema, ich wohne 3 km entfernt von einem Ikea und kann ganz viel Bomull für Probeteile besorgen :D

    (und mal ehrlich, wenn ich überlege, wieviele Probeteile ich in meinem Leben schon genäht habe, kommts auf eine Handvoll mehr oder weniger echt nicht mehr an ...)

    Pinterest ist so etwas wie eine virtuelle Pinnwand und dafür gemacht, dass man eigene Pinnwände anlegt und dort Pins sammelt.

    Ich habe z.B. die Pinnwände "Kleider", "Röcke", "Sweatshirts", "Kleidungsdetails", auf denen ich schöne Kleider etc. sammle als Inspiration zum Nähen. Pinnwände für Mottopartys mit Dekoideen, Bastelanleitungen und Essensvorschlägen, die zum Thema passen. Eine Pinnwand mit Rezepten. Eine Pinnwand mit Stickereien, eine mit Nähtipps, eine, auf der ich alles über meine Lieblings-Science Fiction-Serien sammle ...


    Wenn ich dann ein neues Kleid nähen möchte und mir noch eine zündende Idee fehlt, öffne ich meine "Kleider"-Pinnwand (und auch die "Kleidungsdetails"-Pinnwand) und scrolle durch, ob ich etwas Interessantes finde, das mir Anregungen gibt.

    Wenn ich meine nächste Mottoparty plane, schaue ich mir meine "Mottopartys"-Pinnwand an und finde oft etwas, das ich nutzen kann.


    Man kann schon auf den Link hinter dem Pin klicken; man muss dazu aber zweimal auf den Pin klicken. Einmal draufklicken führt einen nur zur Detailansicht eines Pins, und in der Detailansicht klickt man entweder auf die Quelle oder einfach nochmal aufs Bild (ist ein bisschen wie beim Onlineshopping - wenn man auf ein Teil aus der Katalogübersicht klickt, kommt man zur Detailansicht; wenn man das Teil haben will, muss man nochmal auf "In den Warenkorb" klicken ;)). Der Haken ist aber: Die Quelle ist nicht immer ein Blog o.ä., manchmal ist die Quelle nur ein einzeln hochgeladenes Bild oder die Ursprungsseite existiert gar nicht mehr. Da kann man Glück oder Pech haben.


    Der Grund ist folgender: Pinterest ist im Prinzip eine Linksammlung und jeder Link hat ein Vorschaubild (das ist der Pin). Jeder Nutzer kann so einen Pin/Link selbst auf Pinterest hochladen, aber manche verlinken eben nur das Bild an sich. Und der Pin auf Pinterest bleibt auch dann bestehen, wenn die Seite, auf die er verlinkt, gar nicht mehr online ist. Wie bei einer Linksammlung eben, da wird ja auch nicht der Link automatisch gelöscht, wenn es das Ziel nicht mehr gibt.


    Ich hoffe, ich konnte den Nutzen ein bisschen verdeutlichen :) (aber vermutlich ist es so wie mit jedem Tool - manche Leute brauchen es, andere brauchens nicht)

    Aktuelle Projekte liegen bei mir einfach auf der Sessellehne. Jedes schön als eigenes Häufchen. Wenn bei denen ein Problem auftritt, das ich nicht sofort lösen will oder kann, kommen sie in die Ufokiste (meist liegt es daran, dass ich im Winter keine Sommerkleidchen anprobieren will und im Hochsommer keine warmen Sweatshirts). Der Übergang zwischen aktuellem Projekt und Ufo ist allerdings fließend ...

    Gut, damals war ich unter den Größeren, als man so 1,67 m im Schnitt groß war, aber heute ist doch 1,72/74 m absoluter Durchschnitt und es gibt viele Frauen die größer sind.

    Nö. Der Durchschnitt ist heute zwischen 1,65 m und 1,68 m für Frauen (verschiedene Quellen nennen entweder die eine oder die andere Zahl), aber ich habe noch nie die Angabe über 1,70 m als Durchschnittsgröße für deutsche Frauen gesehen. Hast du eine Quelle dafür oder ist das dein persönlicher Eindruck?

    Natürlich gibt es viele Frauen, die größer sind - das ist ja genau der Punkt am Durchschnitt ;) - aber es gibt genauso viele Frauen, die kleiner sind.


    Models sind selbstverständlich alle sehr groß (und zwar deutlich überdurchschnittlich), aber das ist doch nicht repräsentativ? Die werden doch extra wegen ihrer Größe als Model ausgesucht.

    Nein, Hosen gehen immer noch schief. Die Schnittmuster stimmen für mich einfach überhaupt nicht und ich weiß nicht so recht, wie ich das anpassen muss, damit ich das so habe, wie ich es brauche. Jogginghosen gehen, aber Jeanshosen nein. Und nein, ich hab keine Hose im Schrank die mir zu 100% gefällt. Sonst hätte ich diese längst kopiert. Daher versuche ich mich nach und nach in Schnittmusterkonstruktion einzuarbeiten (Hofenbitzer). Mom hat auch noch nicht so richtig verstanden, was bei der letzten Jeans schiefgegangn ist. Wir haben Vermutungen, mehr aber auch nicht. Ich bleib an dem Thema dran.

    Bei Makerist gibts einen Videokurs zum Thema Hosenkorrektur, vielleicht wär der was für dich?

    Einerseits mag ich den Prozess an sich. Das Handwerkliche, den kreativen Prozess, die Freude daran, etwas geschaffen zu haben.


    Andererseits gefällt es mir, dass ich meine Kleidung genau so machen kann, wie ich sie haben will. Von der Passform her (ich bin z.B. sehr klein), aber auch vom Design. Die aktuelle Mode mit engen Hosen und weiten Oberteilen finde ich furchtbar, aber Kleidung, die nicht dieser Mode entspricht, muss man mit der Lupe suchen . Es geht aber auch um Details: Ich habe tatsächlich jahrelang eine Sweatjacke ohne Kängurutasche und ohne Kapuze gesucht. Durch zig Läden marschiert, das halbe Internet abgeklappert - gabs nirgendwo. Dann habe ich mir eine genäht, Thema erledigt.

    Wenn ich nicht nähen könnte, wäre ich auf das Angebot der Läden angewiesen - und wenn ich bedenke, wieviele Stunden es braucht, bis ich da etwas finde, was mir von der Farbe, vom Schnitt und vom Stoff (ganz zu schweigen von all den Details) gefällt und mir dann auch noch passt, da bin ich mit Nähen wirklich schneller, selbst bei sehr aufwändigen Sachen.


    (Zugegeben, der Haken ist, dass ich Genähtes nicht vorher anprobieren kann und es manchmal dann doch anders aussieht als in meiner Fantasie, aber man lernt ja draus :))

    Ich habe mir ja vorgenommen, erstmal gar keine Stoffe mehr zu kaufen, weil kein Platz mehr im Schrank - mal gucken, wie lange ich durchhalte :D


    Für mich ergänzen sich die beiden Stoffmärkte super (ich wohne direkt um die Ecke von dem in Osnabrück, aber der ist meistens an genau dem einen Tag, an dem ich nicht da bin ...). Ich hatte schon befürchtet, der Expo-Stoffmarkt wäre nicht mehr in Rheda, bis ich gesehen habe, dass die Termine nur bis zum 1.7. gehen - puuh!

    Der Expo-Markt ist ein bisschen anders, aber nicht unbedingt schlechter. Ob er kleiner ist oder nicht, hängt einfach davon ab, wo er stattfindet. Den in Münster fand ich erstaunlich klein und den in Rheda erstaunlich groß (hätte es ob der Größe der Städte wirklich umgekehrt erwartet).

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