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Beiträge von Seewespe

    Hallo Walter,


    danke für´s Blocken. Ich habe mir das WE jetzt fix in meinem Kalender eingetragen. Voraus gesetzt, die Gesundheit macht mir keinen Strich durch die Rechnung, sollte das also klappen und ist auf jeden Fall nach dem gesundheitlich für mich katastrophalen 2018 ein Lichtblick, auf den ich mich freuen kann.


    Ich bin jetzt in Woche 6 nach meiner großen Bauch OP. Mit viel Glück kann ich vielleicht darauf hoffen, in ein, zwei Monaten halbwegs wiederhergestellt zu sein. Bis dahin gilt halt die Devise: Watt nich iss, iss nich. Ich muss mich oft hinlegen und schlafen, offenbar braucht mein Körper das. Und die verlorenen 5 kg suche ich auch immer noch.


    Aber das wird schon werden. Ich muss mich nur in Geduld üben.

    Ich würde Dir nahe legen, Dich erst einmal mit der Theorie zu befassen. Es gibt gute Grundlagenbücher, aber auch im Netz wirst Du fündig. Wenn Du beispielsweise davon ausgehst, für einen Rollsaum oder eine Rollnaht bei der Ovi einen Spezialfuß zu benötigen, deutet das darauf hin, dass Du Dich mit der Funktionsweise einer Overlock noch nicht wirklich beschäftigt hast, also hol das am besten nach, denn sonst erlebst Du schnell Frustrationen - oder hältst das völlig im Rahmen liegende Zubehör. für defizitär. Was es nicht ist.


    Für gute Ergebnisse kommt es darauf an, dass Du weisst, was zu tun ist und welche Einstellungen welche Resultate erzielen. Imho macht es Sinn, so eine Art Musterbuch anzulegen, bei dem man für alle Stiche, die die Maschine kann, die Einstellungen austestet und als Nachschlagewerk anlegt. Macht darüber hinaus auch noch Spass und man lernt seine Maschine ordentlich kennen.


    Die Ovi ist eine Maschine, bei der Du prinzipiell jeden Stich OHNE einen Spezialfuß nähen kannst. Es gibt Spezialfüße, die das eine oder andere erleichtern können, z.B. der Gummibandfuß oder der Klarsichtfuß, aber die sind kein Muß.


    Wichtiger finde ich einen ausreichenden Vorrat an Markennadeln und ein gutes, fusselarmes Garn.


    Viel Spass!

    Hallo,

    Zitat

    Ich hätte gerne eine “Anfängernähmaschine” mit Potential nach oben. Sie sollte also leicht bedienbar und fehlerverzeihend sein, aber eben auch bei ambitionierteren Projekten in den nächsten Jahren gut mithalten können.

    Was ist eine Anfängermaschine? Viele meinen damit: eine günstige Maschine, oft eher Gemüsemarktklasse. Das Problem an der Sache: Genau diese Maschinen sind oft genug eben nicht einfach, sondern zickig, da es keinerlei Support für den Anfänger gibt, niemand die Maschinen vor Verkauf probe nähte und sich auch niemand bei Problemen zuständig fühlt.


    Ich würde daher schon die Fragestellung ändern und schlicht nach einer guten Nähmaschine suchen. Daran haben Anfänger wie Fortgeschrittene Freude - und die wirkt dann eben auch viele Nähjahre nach.


    Die Sache mit den Zahlen und Alphabeten solltest Du übrigens vergessen. Schön sehen die eigentlich nur aus, wenn sie mit einer Stickmaschine erstellt werden. Als Auswahlkriterium für eine Nähmaschine würde ich diesen Aspekt daher vernachlässigen. Gold wert dagegen sind


    --> SAUBERE Nutzstiche, mit denen Du sowohl Web-, als auch Wirkware nähen kannst

    --> verstellbarer Nähfußdruck

    --> ein guter Transporteur

    --> gut erreichbare Rückwärts-Näh-Taste

    --> ausreichend Platz rechts der Nadel

    --> solide Bauweise


    Garantie ist erst einmal weit weniger interessant als viele denken. Sie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers und meist an viele Bedingungen geknüpft, die man sich vorab gut anschauen sollte.


    Folgekosten setzen sich imho aus verschiedenen Aspekten zusammen.


    --> Wie gut ist die Maschine von Haus aus ausgestattet? Welche Füßchen gehören zur Ausstattung und sind es die, die Du brauchst? Was kostet es, weitere Füßchen einzukaufen?


    --> gibt es einen Anschiebetisch, der im Preis inbegriffen ist? Falls nein: was würde ein solcher Tisch im Zubehör kosten?


    --> Hast Du einen Fachhändler mit Werkstatt, den Du bei Problemen einschalten kannst, ohne eine Maschine erst einschicken zu müssen?


    --> Was kostet eine Wartung bei diesem Händler (diese Kosten würde ich jährlich einplanen, damit Du lange Freude an Deiner Maschine hast)


    --> Bist Du bereit, Verschleissartikel regelmässig zu wechseln, also Marken-Nadeln projektbezogen einzusetzen und nach größeren Projekten zu entsorgen, gutes Garn zu verwenden? Billignadeln, die zu lange in der Maschine verbleiben und auch qualitativ minderwertige Garne können Maschinen schaden, was wiederum Reparaturen notwendig macht.


    Darüber hinaus: Eine Maschine ist nur so gut, wie Du mit ihr zurecht kommst. Die tollste Maschine bringt keine Freude, wenn Du mit ihr nicht warm wirst. Du schriebst, dass Du wenig Unterschiede zwischen Pfaff und brother wahrgenommen hast. Das hat mich stutzig gemacht und ich möchte Dir ans Herz legen, VOR Kauf einer Maschine mehr probe zu nähen, um ein Gefühl für das zu entwickeln, was DU brauchst.


    Die Passport ist übrigens ein wackeres Maschinchen, das vieles kann - allerdings ist sie eben auch sehr klein, sie ist ja als "Mitnahmemaschine" konzipiert. Manchem wird das völlig reichen, andere wiederum ärgern sich vielleicht schnell, weil die Räume eben etwas beengter sind und große Projekte dann schwieriger umzusetzen.


    Für mich sind Nähmaschinen Gefühlssache. Wenn ich mich ransetze und mich zuhause fühle, mein Herz singt, dann ist es die richtige Maschine und es ist völlig wurscht, ob die dann 10 verschiedene Stiche hat oder 250, Im Zweifel reichen die 10 nämlich völlig und die übrigen benutzt man ohnehin nie.

    Nein, Tanja, die Fadenwiege ist ein normales, ausreichend langes Stück Ovi-Garn, an dessen Ende Du eine Schlaufe machst. Durch diese schiebst Du das Ende des Bausch- oder eines anderen Spezialgarns, da gibt es ja eine ganze Reihe, das Du einfädeln möchtest und pustest dann das schlaufenfreie Ende des herkömmlichen Garns durch. Du kannst dann mithilfe dieses Konstruktes das Spezialgarn durch die Einfädelwege "schleppen", die Fadenwiege lösen - fertig.


    Das habe ich im Einführungskurs bei baby lock so gezeigt bekommen.


    Bei den baby locks ist es auch so, dass Du nicht jedes Garn überall und bei jeder Einstellung verwenden solltest. Da wird in der Anleitung klar differenziert.

    Weitere Möglichkeit: Ein Frühjahrs und ein Herbsttreffen. Dann hätten wir auch die Möglichkeit, z.B. einmal eher Richtung Norden und einmal in der Mitte und vielleicht im Jahr darauf Mitte und Süden zu organisieren.

    Modellwechsel sorgen immer dafür, dass die Preise der "Alten" sinken. Das hat mit mangelhafter Qualität nichts zu tun. Ich habe mich vor einigen Jahren beispielsweise bewusst für die "Alte" Sapphire entschieden - das neue Modell stand in den Startlöchern und ich habe meine Sapphire dadurch erheblich günstiger kaufen können - ich liebe sie immer noch heiss und innig und mehr als eine Wartung dann und wann brauchte sie noch nie.

    Meinen Nähtisch habe ich bei Ikea schon vor einigen Jahren gekauft. Da stehen Ovi und Nähmaschine drauf. Bis vor ein paar Jahren auch noch die V3 Stickmaschine. Die hab ich ja ersetzt durch eine Große Bernina. Der Tisch ist auf meine Höhe eingestellt und bisher bin ich sehr zufrieden damit. Selbst als noch gestickt wurde, hat da nichts gewackelt.

    Ikea hat in den letzten Jahren rigoros bei vielen Produkten in Sachen Stabilität und Qualität abgespeckt. Ist ja auch nachvollziehbar - die Menschen wollen günstige Möbel, die man dann wegwerfen kann, damit man sich "neu" erfindet. Als Bauhaus-Fan finde ich vieles vom Design her attraktiv, bin aber immer wieder sehr enttäuscht, wenn ich mir dann Materialien und Qualitäten anschaue. Aber so ist es eben: Wer solide Möbel in einer guten Qualität kaufen möchte, muss anders investieren.

    Ich habe mich für eine lange Holzplatte vom Baumarkt und die Olov Beine (6 Stück auf die Länge) entschieden. Als Langbeinige brauche ich eine Tischhöhe, die nicht Durchschnitt ist. Das Konstrukt ist sehr stabil und trägt entspannt meine Maschinen. Das hätte ich keinem der Ikea-Produkte, seien es nun Tische oder Tischplatten, die mit viel Luft und Span / Papier arbeiten, zugetraut. Insbesondere die Ovi erzeugt Vibrationen, die mich bei der "fake" Bauweise von Ikea schnell an Materialermüdung denken lassen. Dafür spricht auch, dass die Lieferung von Nina beschädigt ankam - ich möchte in meinem Arbeitsbereich keine Möbel, die man nur schief angucken muss, um Kratzer, Platzer, Riefen oder Verziehen zu produzieren.


    Bin gespannt, wie Du Dich hinsichtlich der Organisation Deines Zimmers entscheidest.

    Vermelde: das erste Ufo is gelandet! Der Kaffee-Sack-Vorhang ist fertig geworden. Fotos reiche ich nach, sobald das Teil hängt, es ist einfach zu riesig! Ich habe am unteren Saum Taschen für Gewichte eingenäht, so dass der Vorhang beschwert ist, wenn es mal heftiger windet. Ich hoffe, dass sich die Arbeit gelohnt hat und das Konstrukt der Witterung unter dem kleinen Dachvorsprung trotzt. Naja, besser als der Ausblick auf die Mülltonnen wird es auf jeden Fall sein!


    Auf dem Foto sieht man eine der Taschen, die natürlich von vorn nicht sichtbar sind, und eines der Gewichte, die darin verschwinden. Es sind eckige Unterlegscheiben, die rostfrei sein sollen. IMG_2415.jpg

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