Alte Schätzchen, Nähmaschinen für Generationen

Ich weiß noch nicht, ob ich regelmäßig hier etwas über die schönen alten Nähmaschinen schreibe. Ich probier mich mal an einem Blog und erzähl hier etwas über meine alten Schätzchen.

    Ich habe schon etwa ein halbes Jahr eine Pfaff 260 Automatik mit Schrank im Wohnzimmer rumstehen. Vorgestern habe ich sie aus ihrem Schrank befreit und ins Nähzimmer gebracht. Der Dornröschenschlaf ist jetzt zu Ende hab ich mir gedacht und das Maschinchen an den Strom angeschlossen.

    Sie lief sehr schwergängig nach dem Tritt auf das Pedal. Also den Deckel runter

    und gewundert wie sauber sie von innen ist. Der Kopfdeckel musste auch runter und da drin sieht es so aus: An alles, was sich bewegt habe ich dann mal ein Tröpfchen Öl getan. Hier unten natürlich auch: Der große braune Block ist der Unterbaumotor. Sie kann aber auch, wie auf dem ersten Bild zu sehen ist, mit dem Tretpedal im Schrank angetrieben werden. Die Kraftübertragung vom Motor nach oben und von Oben wieder nach unten zum Greifer erfolgt jeweils über eine Schnurkette. Hier sieht man den Automatikblock:

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    Die meister automatic gibt es in 3 Klassen. Kl.76 mit Leichtmetall Kompaktsockel, Kl.176 als Flachbett zum Einbauen und die im Bild gezeigte Kl.276 Freiarm. Das Zubehörfach ist links unter dem Anschiebetisch und unter der Rechten Ecke des Anschiebetisches ist ein kleines Zughebelchen um denselben zu lösen. Das weiße Rädchen rechts unten ist die Transporteurversenkung. Das Drehrad darüber verändert die Stichlänge bis 5mm und der Hebel rechts des Rades ist der Rückwärtsgang. Das große Drehrad oben stellt das Nähprogramm ein. Es gibt 9 Programme zur Auswahl:

    1. Geradstich mitte

    2. Schmaler Zick-Zack

    3. Mittlerer Zick-Zack

    4. Breiter Zick-Zack

    5. links verlagerter Geradstich

    6. Karoblöcke

    7. Dehnbare Stabilnaht

    8. Blindstich

    9. Genähter Zick-Zack oder auch Bogennaht genannt.

    Die Fadenspannung lässt sich gut einstellen, was aber selten nötig ist, wenn man einmal eine gute Einstellung gefunden hat. Es sind dann je nach Stoff nur ganz geringe Justierungen nach rechts oder links nötig.

    Der

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    Meine Gritzner VZ Automatic kurz Gritzi genannt ist eine grüne Nähmaschine aus den 1950ern. Sie ist eine Vollmetallmaschine ohne Kuststoff. Angetrieben wird die Gritzi über das Tretpedal im Schrankund einen Lederriemen auf die Handradwelle. Diese Hauptwelle treibt über einen Exenter und eine Gabelstange nach unten den CB-Greifer und den Transporteur. Durch einen Drehgriff auf der Grundplatte kann der Transporteur versenkt werden. Die Hauptwelle treibt auch die Automatic in der Armmitte sowie die Nadelstange am Armende. Die Automatic hat vier Stellungen. Diese werden durch ein weißes Stellrad welches aus dem Deckel schaut eingestellt. Die Zahlen 1 und 2 zeigen welche Seite auf der austauschbaren Stichmusterschablone abgetastet wird. Fest eingebaut ist eine Schablone für den Zick-Zack Stich und die elastische Bogennaht. Die Einstellung der Stiche ist auf dem Stellrad durch Symbole bezeichnet. Die Stichmusterschablone kann von Vorne durch die

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