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Punktvernähen

  • Das Punktverriegeln wird bei elektronischen Nähmaschinen angeboten. Dargestellt wird es mit einem Icon, der einen Punkt neben der Naht zeigt.

    Das Vernähen auf dem Punkt ist das mindestens 3 malige Einstechen der Nadel ohne oder ohne erkennbaren Transport. Je nach Hersteller wird ein mm neben dem ersten Einstich der Zweite und dann wieder am ersten Einstichpunkt die Dritte Stichbildung gemacht, die immer mit einer Fadenverschlingung von Ober- und Unterfaden erfolgt. Die Fäden können nach der Umschlingung sich nicht mehr einfach voneinander lösen und somit ist die Naht verriegelt und gesichert.


    Das Punkverriegeln nutzt man, wenn man im sichtbaren Bereich arbeitet und die plastische Wirkung der Stiche beim Vor- und Rückwärtsnähen am Anfang und Ende einer Naht nicht möchte. Auch bei Reparaturarbeiten wird gern punktverriegelt um den Ansatz nicht zu sehen.


    Beim Quilten mit der Maschine wird ebenfalls gern punktverriegelt.


    Außerdem werden bei Zierstichen, die Motive darstellen oder Buchstaben, die genäht werden am Anfang und Ende Punktverriegelungen gemacht, da ein Vor- und Rückwärtsnähen bei der Stichfolge nicht möglich ist oder ggf. nicht deckungsgleich erfolgen würde.

    Nach dem Punktverriegeln kann man automatisch abschneiden lassen, wenn die Nähmaschine diese Option anbietet.

    Schneidet man mit der Schere die Fäden ab, sollte man aufpassen, nicht den kleinen entstandenen Fadenknoten der Rückseite ab- oder aufzuschneiden. Deshalb empfiehlt es sich, die Fäden ein paar mm stehen zu lassen.

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